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  1. Das Schäferhund Forum
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Gen-Test auf HD beim Deutschen Schäferhund

  • ostholstein
  • 20. Dezember 2020 um 23:45
  • Waschbär
    Moderator
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    • 26. Dezember 2020 um 19:47
    • #46
    Zitat von Mona

    Waschbär uns wurde das auch erzählt, dass wir bei einem HD Befund ein 1jähriges Rückgaberecht hätten (von einem anderen DSH Halter, den wir in der Tierklinik kennenlernten) und wir unbedingt davon Gebrauch machen sollen. Wir haben uns darüber nicht weiter erkundigt, weil es für uns sowieso klar war, dass wir ihn behalten.

    Aber ich schreibe Dir das, weil dann scheinbar dieses Gerücht rumgeht, obwohl es ja dann gar nicht stimmt.

    Im Einzelfall ist es durchaus so dass manche Verkäufer diese Art von Gewährleistung anbieten in ihren Verträgen, über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Ich mache das selbst ja auch in eine ähnlichen Form. Von daher wundert es mich ja auch immer wie unbedarft die Leute sich ihre Züchter auswählen bei der Welpensuche. Den allermeisten Welpenkäufern ist viel wichtiger dass ihr Welpe eine bestimmte Farbe hat, zu einem eng eingegrenzten Zeitpunkt zur Übernahme zur Verfügung steht und dass der Züchter bitte nicht so weit weg wohnt... 8)

  • Micha369
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    • 26. Dezember 2020 um 19:53
    • #47

    Ja, as war bei uns leider auch so. Es gab kaum Welpen und dieser Züchter war dicht in der Nähe.

    Aber bis jetzt ist ja alles ok so weit und von den Papieren her ist unser neuer Hund genau so wie der alte, der 14 Jahre alt wurde, also alles hd normal. zwei oder drei haben hd fast normal bei den Vorfahren. (4 Generationen zurückgeschaut)

    Einmal editiert, zuletzt von Micha369 (26. Dezember 2020 um 19:59)

  • Luna
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    • 26. Dezember 2020 um 19:58
    • #48

    Na ja, dass wir nun vieles mehr wissen, als wie vorher hatte ich schon mal geschrieben. Blindlings vertrauen wurde bei uns ersatzlos gestrichen. Vertrauen war früher, Wissen ist heute.

    Aber es gibt unter den Züchtern leider auch schwarze Schafe und das wissen wir aus dem Grund schon, da wir nie einen Kaufvertrag erhalten haben, weil zum Zeitpunkt der Übergabe der Drucker vom Züchter kaputt war und als wir die roten Papiere Wochen später erhielten, wieder ohne Kaufvertrag, aber unser Name in den Papieren stand, war es dann auch schon egal, ob wir einen Kaufvertrag nun haben oder nicht.

  • Micha369
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    • 26. Dezember 2020 um 20:08
    • #49

    Man, man, ohne Kaufvertrag einen Welpen verkaufen! Das ist fett!

  • ostholstein
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    • 26. Dezember 2020 um 20:29
    • #50
    Zitat von Micha369

    Wenn die Vorfahren (mehrere Generationen zurück) Deines neuen Hundes alle SV-Papiere haben und alle Hunde "HD normal" sind bzw. nur ganz vereinzelt "HD fast normal" vorkommt dann ist die Wahrscheinlichkeit sicher sehr hoch dass der kleine auch keine HD entwickelt.

    Bei dem Pedigree-Index besteht allerdings das Risiko, daß die schlechten HD-Ergebnisse überhaupt nicht eingereicht wurden.

    Unter den Tanten, Onkeln, Geschwister der Großeltern und Ur-Großeltern usw. könnte HD aufgetreten sein, wo niemand etwas von weiss.

    Da ist der genomische Zuchtwert von Vorteil.

    VG
    Klaus und die Bea

    Einmal editiert, zuletzt von ostholstein (26. Dezember 2020 um 20:55)

  • Waschbär
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    • 27. Dezember 2020 um 12:21
    • #51
    Zitat von Micha369

    Man, man, ohne Kaufvertrag einen Welpen verkaufen! Das ist fett!

    Man geht IMMER einen Kaufvertrag ein, wenn man etwas kauft. Schon dann wenn man beim Bäcker ein Brötchen kauft... Der Unterschied zwischen einem schriftlichen und einem mündlichen Vertrag ist der dass man bei einem schriftlichen Vertrag im Nachhinein Vertragsvereinbarungen, die von der üblichen Vertragsform abweichen, besser beweisen kann (im Falle eines Rechtsstreits). Was je nach Situation entweder dem Käufer oder aber dem Verkäufer nutzen kann.

  • Luna
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    • 27. Dezember 2020 um 14:06
    • #52

    Dass der Züchter uns den Welpen verkauft hat, geht ja auch aus den roten Papieren hervor und ist damit schon mal klar, dass er auf alle Fälle uns gehört. Und was soll man auch großartig im Nachhinein rumstreiten.

  • ostholstein
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    • 27. Dezember 2020 um 15:31
    • #53
    Zitat von Waschbär

    Der SV hat mit Hilfe renommierter Wissenschaftler (u.a. Distl, Tellhelm, Fischer, Eichelberg) den Ist-Bestand innerhalb der Rasse und des Zuchtverbandes in Bezug auf die HD-Selektion ermittelt, die Möglichkeiten der neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse einfließen lassen, Vorteile vs. Nachteile in Bezug auf eine evtl. Einführung eines genomischen HD-Zuchtwertes ermittelt und sich dann letztendlich gegen den genomischen Zuchtwert entschieden. Weil dessen Vorteile die Nachteile nicht überwiegen würden.

    Der Prof. Dr. Ottmar Distl von der TiHo-Hannover ist lt. seinem Bericht aber sehr überzeugt von den genomischen Zuchtwert auf HD.

    https://www.pointer-und-setter.de/images/stories/GenomSelektion.pdf


    Ich zitiere dann mal aus seinem Bericht:

    „Aus diesen Analysen ergibt sich somit, dass die konventionelle Zuchtwertschätzung nicht sehr große Erfolgschancen in einem Zuchtprogramm zur Reduzierung von HD bietet, jedoch die genomische Selektion der konventionellen Zuchtwertschätzung mehr als deutlich überlegen ist.“

    Ein weiteres Zitat aus seinem Bericht:

    „Das von uns entwickelte Verfahren ist nicht mehr abhängig von der Anzahl der geröntgten Nachkommen und der zum Röntgen ausgewählten Tiere. Daraus ergibt sich ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt. Der genomische Zuchtwert für HD hat bei allen Tieren die gleiche Genauigkeit und kann sofort nach der Geburt bestimmt werden, da sich der genomische Zuchtwert direkt aus den HD-assoziierten Genvarianten ergibt. Dieses Verfahren stellt einen Quantensprung in der HD-Bekämpfung dar. Aus diesen Gründen wurde dieses Verfahren zum Patent angemeldet.

    Die genomische Aufklärung der HD beim Deutschen Schäferhund ist ein wesentlicher Schritt zur Vereinfachung der Bekämpfung der HD und eröffnet auch die Perspektive, die Häufigkeit dieser Gelenkerkrankung in kürzerer Zeit, als dies bisher jemals möglich war, deutlich zu vermindern.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Luna
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    • 27. Dezember 2020 um 15:54
    • #54

    die blut us wäre nicht nur für den dsh sondern auch für den spitzenreiter in hd der labrador, ein durchbruch. Sollte sich da tatsächlich was tun, woran ich aber zweifle, denn zu tief müssten sie da in den vorfahren rumgraben und ausselektieren ostholstein und was bleibt dann noch?

  • ostholstein
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    • 27. Dezember 2020 um 16:21
    • #55
    Zitat von Mona

    die blut us wäre nicht nur für den dsh sondern auch für den spitzenreiter in hd der labrador, ein durchbruch. Sollte sich da tatsächlich was tun, woran ich aber zweifle, denn zu tief müssten sie da in den vorfahren rumgraben und ausselektieren ostholstein und was bleibt dann noch?

    Die gezielte Verpaarung der Zuchthunde bleibt dann.

    Wenn eine Zuchthündin HD-Träger ist und man sie mit einem Deckrüden verpaart, der kein HD-Träger ist, dann tritt bei den Welpen auch keine HD auf.

    So ist jedenfalls meine laienhafte Vorstellung.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Kimmo
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    • 27. Dezember 2020 um 16:24
    • #56

    Man könntr doch als SV, auf das Röntgen verzichten und auf den genomischen Zuchtwert (85%) umschwenken.

    Oder ist das SV mit dem Röntgenüber 85%?

    Wenn nicht, begreife ich nicht warum...verdient der SV Vorstand eventuell am Röntgen?

    Lex von den zwei Steinen, geb. Juli 2019

    Lika von der Tötungsstation, wieder geb. Nov. 2023

  • ostholstein
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    • 27. Dezember 2020 um 16:35
    • #57
    Zitat von Kimmo

    Wenn nicht, begreife ich nicht warum...verdient der SV Vorstand eventuell am Röntgen?

    Ich nehme an, daß der SV am Röntgen verdient bzw. seinen Umsatz steigert bzw. einige Leute im SV mit dem Röntgen sehr viel Geld verdienen.

    Beim genomischen Zuchtwert kann man anscheinend zum großen Teil auf das Röntgen verzichten.

    Da ist es doch auch kein Wunder, das der SV den genomischen Zuchtwert nicht favorisiert. Geld regiert die Welt.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Kimmo
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    • 27. Dezember 2020 um 16:48
    • #58

    ostholstein, dein letzter Satz ist 100% richtig....alles dreht sich letztendlich ums Geld.

    Lex von den zwei Steinen, geb. Juli 2019

    Lika von der Tötungsstation, wieder geb. Nov. 2023

  • Luna
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    • 27. Dezember 2020 um 17:03
    • #59
    Zitat von ostholstein

    Wenn eine Zuchthündin HD-Träger ist und man sie mit einem Deckrüden verpaart, der kein HD-Träger ist, dann tritt bei den Welpen auch keine HD auf.

    Das wird spannend.

    Vielleicht verstehe ich ja gerade nur Bahnhof, aber HD und ED frei waren beide Eltern von Sam und was ich im Nachhinein so ermitteln konnte war, dass zwar in den Vorfahren HD vorgekommen ist, allerdings nur leichte HD und dann schlägt scheinbar doch wieder irgendetwas durch, dass es zur schweren HD kommen konnte.

  • ostholstein
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    • 27. Dezember 2020 um 18:26
    • #60
    Zitat von Mona

    Vielleicht verstehe ich ja gerade nur Bahnhof, aber HD und ED frei waren beide Eltern von Sam

    Auch Hunde mit einer gesunden Hüfte können das HD-Gen in sich tragen und sind dann HD-Träger.

    Bei dem Röntgen kann man nur feststellen, ob ein Zuchthund eine gesunde Hüfte hat.

    Beim Gentest kann man feststellen, ob der Zuchthund HD-Träger ist und wie das Risiko für HD ist bei einer bestimmten Verpaarung.

    So ist jedenfalls meine laienhafte Vorstellung.

    VG
    Klaus und die Bea

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