Frei laufende Hirtenhunde greifen zwei Menschen und deren Hunde an

  • ich würde nur mit meinem pöbelnden sam keiner pöbelnden kangal hündin mit besitzer der unbeholfen erscheint, keinesfalls begegnen wollen. Wenn der andere die nicht halten könnte bei einer sehr aufheheizten stimmung, dann prost, mahlzeit ( bayr. Ausdruck).

    Und genau das gleiche denkt evtl. der Kangalhalter über Sam dann. Wenig hilfreich. Ich plädiere insgesamt für mehr Entspannung, ein kurzes ist nicht schlimm rüberrufen würde mich freuen, wenn ich in der Situation bin. Ein Lächeln kann auch Wunder wirken.

  • Das ist schon klar Holger, dass sich die Hundebesitzer nicht auch noch anpöbeln müssen. Wozu auch? Wenn die beiden kein Verständnis füreinander haben, wer dann? Also das würde mir im Traum nicht einfallen, dass ich den anderen HH anmache.

    Allerdings wenn er das alles locker vom Hocker sieht und vielleicht noch leichtsinnig auf mich zugehen bzw. eine Situation provoziert die ohne Verstand ausgeführt wird, dann würde ich schon sauer werden.


    Aber ich treffe in der Regel eigentlich immer Leute, die sich dann gerne von uns entfernen. Also wie Sam noch total den Hahn aufdrehte.

    Jetzt ist er ja eh schon um ein vielfaches besser geworden. Jetzt muss ich ihn bei dieser Gelegenheit direkt auch loben :)

  • Aber die kangals könnte ich einfach überhaupt nicht einschätzen, was da los wäre, wenn die sich befreien könnten.

    Da ist meist viel "Show of Force" dabei, wie bei anderen Hunden auch. Wenns aber richtig Ernst wird, wirds meist sehr unschön. Allein schon wegen des meist nicht unerheblichen Größenunterschieds.

    Drum wäre ich an dem besitzder der kangal hündin seiner stelle sehr froh wenn HSH bei mir läuten würde und er auch dann wissend genug ist.

    Da klingeln und meine Hilfe aufdrängen werde ich ganz sicher nicht. Mal sehen ob sich ein Gespräch ergibt wenn man sich mal wieder trifft. Das es mit meinen Hunden funktioniert hat er ja gesehen. ;)

  • kann ich auch verstehen HSH, dass das vermutlich aufdringlich rüberkommen würde. Ich bin da von mir ausgegangen, dass ich froh wäre. Aber natürlich hätte da der erstkontakt schon mit einem guten gespräch enden müssen.


    Aber evtl seht ihr euch ja bald mal wieder und dann könntest du wenn er nicht ablehnend sich verhält, mit ein paar guten tipps aufwarten :)

  • Wäre denn ein "Gespräch" beim Gassitreffen überhaupt möglich? Meist ist es ja dann so, dass der Halter mit dem Leinenaggrohund alle Hände voll zu tun hat, evtl. die Nerven gerade blank liegen und wegen des Gebells jegliche Kommunikation unmöglich ist.

  • naja man könnte erstmal ein paar Meter zusammen laufen angeleint, damit die Hündin merkt es passiert weder ihr noch ihrem Herrchen etwas. Dann halt ableinen. Das bedarf halt Vertrauen beider Seiten. Man muss sich einfach denken da passiert nichts, selbst wenn sie sich mal kabbeln

  • also holger, da gehst du aber schon sehr von loki aus und unterschätzt die pöblereien von anderen. Ich hab sam auch einmal losgelassen, weil die andere hh meinte das wäre besser bei ihrer zicke. Nie mehr. Diese hündin hat dann den schreck ihres lebens erfahren müssen.

    Allerdings ist das bei sam so, dass er sich nach den ersten minuten pöbeln wieder beruhigt und sich dann tstsächlich mit dem anderen unterhalten könnte. :thumbup:

  • also holger, da gehst du aber schon sehr von loki aus und unterschätzt die pöblereien von anderen. Ich hab sam auch einmal losgelassen, weil die andere hh meinte das wäre besser bei ihrer zicke. Nie mehr. Diese hündin hat dann den schreck ihres lebens erfahren müssen.

    Allerdings ist das bei sam so, dass er sich nach den ersten minuten pöbeln wieder beruhigt und sich dann tstsächlich mit dem anderen unterhalten könnte. :thumbup:

    Hauptsächlich von Elli Mona, damals hatten wir wen mit einem großen Rüden getroffen, der nur meinte da passiert nichts und er hatte absolut Recht. Aber ja bei Loki ist es genauso ohne Leine ein absolutes Schaf. Aber ich denke vor allem, dass ich es abbrechen könnte wenn nötig.

  • Welchen Schreck sollte denn eine Kangalhündin durch einen dsh bekommen? Ich glaube da passiert nichts, VOR allem nicht wenn der Rüde sich dann einfach zurücknimmt. Und vor allem nicht wenn er selber wie hier einen Kaukasen mit dabei hat.

  • also holger, da gehst du aber schon sehr von loki aus und unterschätzt die pöblereien von anderen. Ich hab sam auch einmal losgelassen, weil die andere hh meinte das wäre besser bei ihrer zicke. Nie mehr. Diese hündin hat dann den schreck ihres lebens erfahren müssen.

    Allerdings ist das bei sam so, dass er sich nach den ersten minuten pöbeln wieder beruhigt und sich dann tstsächlich mit dem anderen unterhalten könnte. :thumbup:

    Hauptsächlich von Elli Mona, damals hatten wir wen mit einem großen Rüden getroffen, der nur meinte da passiert nichts und er hatte absolut Recht. Aber ja bei Loki ist es genauso ohne Leine ein absolutes Schaf. Aber ich denke vor allem, dass ich es abbrechen könnte wenn nötig.

    Ich glaube übrigens, dass hinter dem Leinengepöbel oftmals keine Aggression, sondern Frustration steckt.


    Chia ist da meinen Paradebeispiel. Sie ist eigentlich freundlich zu jedem anderen Hund und teilt alles, ohne sich zu wehren, wenn ihr ein anderer Hund ein Spielzeug oder Essbares wegnimmt. Laufen wir mit anderen Hunden oder bekommen wir Hundebesuch, ist sie glücklich und spielt mit diesen Hunden. Wird sie angeknurrt, geht sie weg.


    Begegnen wir draußen anderen Hunden und sie ist nicht an der Leine, weil wir Hund und Besitzer kennen und der es in Ordnung findet, wenn die Hunde mit einander interagieren und sein Hund auch frei läuft, bellt Chia ganz kurz, rennt dann zu dem Hund, begrüsst ihn, spielt je nachdem mit ihm, aber nach wenigen Minuten hat sie wieder Wichtigeres zu tun und der andere Hund ist nicht mehr interessant.


    Aaaaaber ist sie an der Leine und darf nicht zu dem anderen Hund hin, brüllt und kreischt sie ganz fürchterlich und macht einen wirklich gefährlichen Eindruck. Sie will zu dem anderen Hund und ist total frustriert, wenn sie das nicht darf - und diesen Frust brüllt sie raus.


    Kann ich sie dann doch losmachen, dann reagiert sie wieder wie bei Hundebegegnungen ohne Leine und die Leute sind stets total erstaunt, dass hinter diesem Leinengepöbel wirklich gar keine böse Absicht steckt.


    Klar weiß ich nicht, ob ich so mutig wäre, dem Besitzer eines pöbelnden Hundes zu glauben, dass sein Hund nicht aggressiv, sondern nur frustriert ist und darum suche auch ich nach der passenden Trainingsmöglichkeit, um das Problem zu lösen.


    Aber ich hatte das gleiche Problem mit Elvis, meinem Leorüden und der brachte 78 kg auf die Waage und da kam ich schon ins Schwitzen, wenn der richtig loslegte und wäre für Hilfe ebenfalls sehr dankbar gewesen, aber da wurde mir gleich überall gesagt, dass sie keinen aggressiven Hund in der Gruppe haben wollen, den ich im Zweifelsfall nicht halten könnte ...

  • Und Verbena es gab keinen dort, der im Zweifel deinen Leo Rüden mal mit festgehalten hätte. Wenn ich sowas sehe in der Hundeschule helfe ich doch statt jemanden raus zumobben

  • Verbena, so wie deine Chia ist Harras auch. Er möchte "einfach nur" zu jedem anderen Hund hin und macht einen riesen Radau. Klingt oft gefährlich, manchmal auch eigenartig. Ich weiß das, aber alle, die uns begegnen, wissen das i.d.R. nicht und sind dann auch eher nicht an Kontakt zu uns interessiert. :(

  • Holger, ich hätte mir jemanden wie HSH gewünscht, der den Hund hätte richtig einschätzen können und mich unterstützt hätte, aber wir bekamen ja nicht mal die Chance! Schon beim ersten Anruf hieß es bei jedem Verein und jeder Hundeschule, dass sie das Risiko nicht eingehen wollen, weil sie mir nicht zutrauen, 78 kg Hund bändigen zu können. Dabei hat er sich in den ganzen Jahren nie befreien können, denn im Grunde hat er es nicht mal darauf angelegt, mich umzureissen und war für mich auch immer händelbar.


    Das Problem ist aber, dass man bestenfalls Hilfe in einer D.O.G.S. Hundeschule von Rütter Hilfe erwarten kann, aber die bieten eben auch Einzeltraining an und gezielte Zusammenführung unter bester Kontrolle. Ich hätte das Geld auch sehr gerne ausgegeben, aber zuerst gab es keinen freien Platz und dann holte uns Elvis Krankheit ein und auch wenn er immer irgendwie die Kraft zum Pöbeln fand, hatte er sie nicht mehr, eine Viertelstunde am Stück zu laufen.


    Du kannst mir aber glauben, dass ich die Erfahrung von Mona gerade teile, denn wenn ich beim Erstkontakt mit dem Hundesportverein erwähne, dass ich gerne das Leinenpöbeln von Chia in den Griff bekommen möchte, dann wird mir schon klar gesagt, dass man keine aggressiven Hunde in der Gruppe haben möchte.


    Ich gehe ab Sonntag nun erst mal mit Elysia in die Welpengruppe und die wollen dann mal schauen, ob Chia in die Junghundgruppe darf - so richtig glauben, dass Chia lediglich frustriert und wirklich ohne Leine zu allen Hunden freundlich und eher defensiv ist, will mir auch keiner so wirklich. Ich mag es nicht, auf die Kacke zu hauen, aber beim letzten Telefonat musste ich der 1. Vorsitzenden dann sagen, dass ich 58 Jahre alt und mit Hunden aufgewachsen bin, dass schon meine Großmutter mütterlicherseits Schäferhunde züchtete und ich es mir durchaus zutraue, einen Hund einzuschätzen, weil ich seit meinem ersten Atemzug, den ich auf dieser Welt tat, mit Hunden zusammen lebe.

  • Ich verstehe sowas nicht. Ganz ehrlich, warum gehe ich denn in eine Hundeschule oder auf den Platz? Eben weil mein Hund und ich Hilfe brauchen. Wenn ich alles kann oder mein Hund alles kann brauche ich auch keinen Trainer!

    Ist doch einfach nur dämlich, und ganz ehrlich einige Hunde haben halt eine andere Individualdistanz. Ich würde ja nun auch nicht bei einem Akita die Hundewiesentauglichkeit voraussetzen.

    Naja ich verstehe da weder die Teilnehmer noch die Trainer.