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Pieselpfützen und Welpenküsse!

  • SaLoDeTo
  • 22. Mai 2021 um 14:29
  • Pinguetta
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    • 28. Oktober 2026 um 09:52
    • #331

    Tierarzt ist so eine Sache für sich.
    Meine letzte stationäre Tierärztin hatte Angst vor Harras bzw. vor Schäferhunden. Das wurde mir leider erst so peu a peu klar. Und so erwas spürt dann auch der Hund und benimmt sich evtl. nicht so entspannt. Und die eigene Anspannung überträgt sich dann zusätzlich noch auf den eigenen Hund.


    Ich bin dann zu Felmo gewechselt. Die haben mobile Tierärzte, die nach Hause kommen. Die sechswöchige Spritze gegen Schmerzen bekam Harras dann immer zuhause. Und er freute sich jedes Mal auf den Besuch seines persönlichen Tierarztes.

    Dieser Tierarzt hatte dann auch erkannt, dass etwas mit Harras nicht in Ordnung war und uns zum Röntgen und CT an einen guten stationären Tierarzt verwiesen,

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Luna
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    • 28. Oktober 2026 um 16:48
    • #332

    Nachdem meine Hunde tatsächlich kein Problem mit Tierärzten haben, noch nie einer von meinen Hunden, habe ich mir mal so Deine Schilderung überlegt.

    Du könntest in Absprache mit Deinem Tierarzt ein/ zwei/ drei Versuche starten:

    Du kommst mit Vito in die Praxis und er erlebt nichts, außer dass er von der Helferin vllt. ein Leckerli bekommt. Dann wartest Du im Wartebereich, gehst vielleicht mit ihm im Gang ein bisschen hin und her, vllt. hat der TA Zeit und kommt mal zu euch, streichelt ihn und geht dann wieder. Ohne dass was passiert ist, verlässt Du die Praxis wieder. Das wiederholst Du in ein paar Tagen nochmal. Einfach dass er erlebt, dass da nichts passiert.

    Als meine Hunde noch Welpis bis ins Junghundealter waren, bin ich öfters zum Tierarzt gefahren. Einfach so, er wurde dort gestreichelt, bekam ein Leckerli, wir warteten im Wartebereich und sind dann wieder gefahren. Ich hatte das natürlich vorher mit denen abgesprochen und die fanden das alle gut. Und meine Hunde verhalten sich auch alle gut beim Tierarzt (egal in welcher Praxis). Und auch wenn behandelt werden muss. Sie vertrauen.

    Aber was auch sein kann, dass Du überträgst. Dass Du Angst vorm Tierarzt hast, weil Du die le. Jahre immer so schnell und arg Abschied nehmen musstest und vielleicht hattest Du jetzt auch Angst, dass Vito etwas schlimmeres haben könnte?

  • SaLoDeTo
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    • 28. Oktober 2026 um 17:11
    • #333

    Luna Ich bin eigentlich ziemlich entspannt beim TA, naja vielleicht nicht mehr seit Sonntag aber vorher auf jeden Fall. Ich habe das damals auch mit meinen Welpen gemacht, aber Vito war ja sowieso oft beim TA als Welpe wegen den Darmparasiten etc. Und alles war ok bis auf die letzten 2 Male und beide Male haben wir extrem lange gewartet.

  • Luna
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    • 29. Oktober 2026 um 13:22
    • #334

    Das prägt natürlich, wenn Vito als Welpi schon öfters beim TA zur Behandlung war.

    Aber umso wichtiger wäre es jetzt vllt., dass er auch positive Erfahrungen sammeln könnte und Du einfach mal so mit ihm in die TA-Praxis fährst, ohne dass er behandelt wird und einfach zur Gaudi im Wartebereich ist, natürlich nicht lange.

    Ich drück Dir die Daumen, denn Tierärzte braucht man doch ein Leben lang.

  • Amy
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    • 31. Oktober 2026 um 00:31
    • #335

    Ich habe dass mit Amy auch gemacht. Einfach beim TA angehalten, mal kurz auf die Waage, eine Runde durchs Wartezimmer und ein Leckerli abgeholt.:) War auch alles super. Aber bei Untersuchungen sah es komplett anders aus.:rolleyes: Unsere Hunde sind ja nicht blöd und wahrscheinlich verhalte ich mich auch anders, wenn eine Untersuchung ansteht. Bin mal gespannt, wie es bei uns beim nächsten Mal aussieht. Wahrscheinlich eine Katastrophe.=O:rolleyes:;)

    Claudia mit Amy *24.12.2025

  • Pepper
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    • 31. Oktober 2026 um 13:20
    • #336

    Wir haben gerade gestern auch einen Tierarzt-Besuch abgebrochen.
    Pepper hatte die Woche mit den Ohren geschlagen und Schmok im rechten Ohr.
    Hatte die Ohrenpflege etwas schleifen lassen und er hat sich da wohl was aufgekratzt, was ihn jetzt juckt.
    Da ich ihn nächsten Dienstag für 11 Tage zu einer Hundesitterin bringe, wollte ich sichergehen das sie keine Malessen damit hat.
    Hab es mit Otopiu und Ohrenpflege von Reiko behandelt und es ist abgeheilt, wollte aber, das die Tierärztin kurz in´s Ohr schaut ob wirklich alles gut ist. Ich kann ja nur reinleuchten.

    Wir hatten dort sonst eine tolle Frau.
    Die von heute stellte sich vor als "Tierärztin im Ruhestand". :-/
    Sie stellte keine Fragen über Pepper, ihr Helfer stand erst nur rum, telefonierte und machte dann einfach an Pepper rum um ihn festzuhalten.
    Die ganze Situation war völlig unkoordiniert und das Ergebnis war: Pepper graulte die TA an und setzte ihr kurz nach. Hab ich so noch nie von ihm gesehen.
    Als die TA dann eigenständig ne Maulschlaufe aufziehen wollte, hab ich das ganze abgebrochen.
    Das alles passierte innerhalb von 5 Min. (falls die Frage kommt, warum ich das nicht koodiniert geführt habe...ich war total überrascht).

    Zu dem Tierarzt geht heute noch ne Mail raus, das wir nicht wiederkommen.
    Die Ohren behandel ich jetzt selbst und Medis besorge ich mir demnächst auch selbst.

    Einmal editiert, zuletzt von Pepper (31. Oktober 2026 um 13:35) aus folgendem Grund: Typos

  • Pinguetta
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    • 31. Oktober 2026 um 17:35
    • #337

    Tja, nur weil jemand studiert hat und Tierarzt ist, heißt das leider noch lange nicht, dass dieser Mensch auch mit großen Hunden umgehen kann oder mag. Von Empathie mag ich in diesem Fall gar nicht erst sprechen.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
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    (Louis Armstrong)

  • Flummi
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    • 1. November 2026 um 12:51
    • #338

    Hier kann ich nur den Tipp geben, hört Euch in den Hundevereinen um zu welchen Tierärzten dort bevorzugt gegangen wird. Die Hundesportler mit den entsprechenden Hunden wissen in der Regel, welcher TA in der Umgebung mit Schäferhund und Co. gut umgehen kann.

  • tanja_and_pets
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    • 1. November 2026 um 14:00
    • #339
    Zitat von SaLoDeTo

    Vito war dann vollkommen ok.

    --> Na das sind doch gute Nachrichten, ich hoffe es bleibt auch so, und da war nur ne heftige Blähung oder sowas quer gesteckt.


    Zitat von SaLoDeTo

    Ich muss irgendwie sein Gehirn erreichen können wenn es ausgeschaltet ist.

    --> Nach meinem aktuellen Wissenstand ist das glaube ich nicht möglich.

    Die aktuelle Wissenschaft sagt, dass wenn das Gehirn erst einmal im hohen Erregungslevel ist, ein Lernen nur noch ziemlich eingeschränkt bis unmöglich ist.

    Deswegen, muss die Korrektur auch immer an dem Punkt erfolgen an dem das Erregungslevel aus der Normalen heraus geht.

    Das kann bereits eine angespannte Augenbrauen sein (nicht, dass ich sowas erkennen würde, doch dazu gibt es ja spezialisierte Trainer die "Adleraugen" haben, in meinem Fall war das Ina Baumann, und ihre Worte "siehst Du nicht" klingeln mir noch jetzt in den Ohren 👂).

    Zusätzlich muss man natürlich sich selber völlig unbeeindruckt zeigen und "Standing" beweisen.

    Ich glaube das ist fast noch schwieriger.

    Ich kann mich noch gut an die ersten Eskalationen erinnern bei denen ich einen hysterisch kreischenden, im Kreis drehenden Schäferhund an der Leine hatte und weder ich noch die anwesenden Trainer helfen konnten. ---> Da war nix mehr mit unbeeindruckt oder gelassen bleiben 🙄.

    Das war ungefähr 2 Jahre bevor mein "Baumann" Leben begann.

    (Ich bekomme kein Geld oder sonstiges, habe aber so einige Trainer verschlissen und auch viel Geld beim Rudelkonzept von Ulli Köppel gelassen - was ich wirklich sehr bereue - und es gibt sicherlich auch noch andere gute Trainer, aber auch eben viele nicht so gute, deswegen kann ich mich halt nur auf den beziehen, bei dem ich hängen geblieben bin.)

    Heute mit über ein Jahrzehnt mehr Erfahrung, ist mir total klar, wie ich das hätte damals regeln können und müssen.

    ABER es wird bestimmt auch Situationen in der Zukunft geben können in denen ich wieder planlos dastehe, oder unbewusst Fehler machen werde.

    Also deswegen wäre mein Fazit:
    Die Erregung muss weg, da es zu spät ist, wenn das Gehirn einmal abgeschaltet hat.

    Hier ist Vorbeugung das beste Mittel. Tagesruhe, Komfortzone, Auslastung übers Gehirn anstatt dem Körper (z.B. Suchen statt Rad fahren).

    Ist die Erregung erst einmal da, weil man den Punkt verpasst hat, ist es am besten abzubrechen.

    Weder die Hunde noch wir sind Roboter, es wird immer mal wieder was schief gehen, da ist der Abbruch dann halt das geringste Übel bevor Mensch oder Tier bleiben schaden nimmt.

    Aber mit der Übung, wird das Auge geschulter, sodass man viel früher korrigiert, dadurch entstehen dann Lernimpulse und mit der Zeit wird auch der Hund so eine größere Impulskontrolle bekommen.

    Zudem sind viele Hunde froh wenn sie einen Menschen zum anlehnen haben.

    Liebe Grüße, ich hoffe Du hast den Schreck mittlerweile gut verdaut.

    https://www.tanjaspets.de

  • SaLoDeTo
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    • 1. November 2026 um 16:41
    • #340

    tanja_and_pets Also ich habe mir jetzt ganz viele Baumann Videos angesehen und bin sehr begeistert. Ich habe Einiges schon immer unbewusst gemacht, und Anderes dazugelernt.

    Und ich glaube das ist mein Problem mit Vito, ich kann nicht erkennen, wenn er überschlägt, weil das im Bruchteil einer Sekunde passiert.

    Die andere Seite von Vito ist der Hund, der ganz brav vor jeder Tür sitzt und für alles andere auch, und der sich ausgezeichnet benehmen kann. Wenn wir spielen oder trainieren, hat er 100% Selbstkontrolle, das habe ich noch nicht gesehen vor allem in seinem Alter. Das ist ein absoluter Genuss, nur muss er lernen diese Selbstkontrolle im wahren Leben ebenfalls zu haben.

    Der aktuelle Stand bei uns ist, Vito hat am Donnerstag OP für seinen Nabeldurchbruch und den Hodenhochstand. Sein anderer Hoden ist abnormal per TA, als fühlt sich zu weich an. Auf jeden Fall sehen wir jetzt ob der andere Hoden bleibt oder er kastriert wird, das muss der TA entscheiden wenn er die OP macht. Unser TA und der Notfall TA meinten beide, dass es vielleicht Schmerzen verursacht im Bauchraum und haben zur OP geraten um Komplikationen zu vermeiden.

    Wir sehen jetzt mal was passiert, also mir graut es davor, und ich möchte keine Frühkastration wegen den Hormonen, aber das wissen wir dann erst nach dem Eingriff. Unser TA hat wenig Hoffnung dass er den einen Hoden retten kann, weil er sich wie gesagt abnormal anfühlt. Er macht US vor der OP und weiß dann mehr.

    Drückt uns bitte die Daumen dass alles klappt und dass ich Vito hinterher 2 Wochen ruhig halten kann.

  • Pinguetta
    Moderator
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    • 1. November 2026 um 17:21
    • #341

    Ich drücke euch ganz stark die Daumen.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Maline
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    • 1. November 2026 um 18:18
    • #342
    Zitat von SaLoDeTo

    Und ich glaube das ist mein Problem mit Vito, ich kann nicht erkennen, wenn er überschlägt, weil das im Bruchteil einer Sekunde passiert.

    Das ist auch mein Problem, es heißt ja immer so schön das der Hund verschiedene Signale zeigt bevor er z.B. explodiert. Ja, in vielen Situationen mag das ja auch stimmen, aber bei meinen Malinois ist es scheinbar auch so, dass sie die ersten Teile einfach überspringen X(


    Für Donnerstag drücke ich ganz fest die Daumen <3

  • Boss
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    • 1. November 2026 um 19:14
    • #343

    Ach je, alles Gute für die OP. Daumen und Pfoten sind fest gedrückt und wenn auch der sichtbare Hoden aus medizinischer entfernt werden muss, ist das zwar doof aber sicher das kleinere Übel.
    Kryptorchismus, öfter vorhanden als man so denkt.

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