Die Zeit für einen Schäferhund ist da!

  • Vielen Dank für die herzlichen Aufnahme. Und ach ja, natürlich, die Bilder: Momentan geht Einiges gerade etwas unter :S


    Ruebchen: Er kommt von den Querulanten aus Thüringen, an der Grenze zu Sachsen. Ein echter Ossi also. Mario Jessat wird vermutlich einigen unter Euch etwas sagen durch sein Buch und die Reportage. Er war früher Schäfer, hat DDR-DSHs seit er 13 Jahre alt ist. Die Querulanten sind Nachbarn – örtlich und im Geiste. Die beiden waren für mich die erste Wahl. Und bei den Querulanten war Threu gerade zu vergeben.


    So jetzt ab ins Gehege, wünsche mir nur noch Schlaf, während ich den Kopf und warmen Atem von dem Kleinen auf meinem Fuss spüre. Toi, toi, toi, dass es mehr wird als gestern :)


    Fortsetzung folgt.

  • Ach Gottel is der lieeeeeeeeb! :love:

    So ein süßer Fratz! Ich freue mich sehr für dich, aber der Schirmständer ist wohl jetzt sein Besitz :D

  • JvG Hmm, dann kommt er ja aber auch aus einem Dissi-Verein...

    Irritiert mich grade ein bisschen, weil du grade eben noch geschrieben hast, die Züchter sind in DSH-Verbänden.

    In DE gibt es nur 2 anerkannte Verbände, das sind der SV und der RSV2000.

  • Gut , aber so lang "herausgefallen" aus der SV Zucht sind die Querulanten ja noch nicht, Generationenmäßig, da wollen wir Ruebchen noch mal gnädig sein? und unserem neuen Forumsmitglied viel Spaß und Freude mit seinem kleinen Threu wünschen.

  • Schafring muss am Ende ja eh jeder selber wissen.

    Ist ja ok, wenn einer sagt, er hat nen' Hund aus der Dissi oder vom Bauernhof ohne alles (lieber noch das, der Bauer behauptet wenigstens von vornherein schon nicht, er sei Verbandszüchter :D ), aber dann soll man's halt auch beim Namen nennen.

    Und nicht von Papieren und Mitgliedschaft in irgendwelchen DSH-Verbänden reden...

    Hier lesen so viele Leute mit von denen wir garnichts wissen, weil sie garnicht angemeldet sind. Und das ganze mit der Züchterei ist für viele eh schon so undurchsichtig, da finde ich es blöd, wenn da dann noch (bewusst oder unbewusst) so falsche Info's verbreitet werden.


  • Wie würde Martin Rütter jetzt sagen? MILCHEINSCHUSS! :love:


    Threu ist wirklich ein zauberhafter Hundehunge und ich würde vermutlich sehr gerne die Nächte in seinem Auslauf mit ihm verbringen, um seinen warmen Atem an meinem Füßen zu spüren und dabei die schönsten Träume haben.


    Und ich schließe mich Schafring an. Der Züchter war ja lange im SV und ich glaube, dass man ja nicht jedwede Ideologie verliert, nur weil man mit dem VDH-angeschlossenen Verband nicht mehr so glücklich ist und nach Alternativen sucht.


    Es gibt natürlich auch die "Züchter", die den leichteren Weg wählen, um vielleicht irgendwelche Untersuchungen öder Leistungsnachweise zu umgehen, aber ich erinnere auch an den LSVD, der sich seit 1984 dem Langstockhaarschäferhund verschrieb - also zu einer Zeit den Züchtern ein Zuhause gab, die an ihre Langhaarigen glaubten, auch wenn der VDH sie damals noch nicht als Rasse anerkannte und eine Zucht des Langstockhaarschäferhundes im SV noch nicht möglich war.


    Die Hunde waren nicht schlechter, weniger gesund oder gar weniger leistungsfähig, als ihre Stockhaarverwandten aus dem SV, aber es ist auch dem LSVD zu verdanken, dass der Langstockhaarschäferhund dann eben doch vom VDH als Rasse anerkannt wurde ... ansonsten hätten wir Fans der Plüschis mühsam bei SV-Würfen nach dem "versehentlich Langhaarigen" suchen müssen.


    Ich bin seit 25 Jahren Mitglied im LSVD (mit silberner Ehrennadel ;) ) und habe nicht das Gefühl, die Dissidenzzucht zu unterstützen, die Auflagen umgehen wollen, sondern der Rasse und ihrer stärksten Unterstützern treu zu sein.


    Ich schweife an dieser Stelle auch mal wieder kurz zur Pferdezucht ab, denn mein Zuchtziel war immer das "typische" Trakehner Pferd. Der Verband driftet aber immer mehr zum modernen Mainstream ab und der Trakehner unterscheidet sich nicht mehr vom Deutschen Warmblut. Meine Pferde waren gesunde, leistungsstarke Pferde vom ursprünglich angestrebten Trakehner Typ, der heute als "unmodern" gilt und darum hätten wir auf lange Sicht auf Schauen, Eintragungen und Körungen das Nachsehen gehabt, weil der Verband eben in eine Richtung strebt, die ich nicht gut finde. Mein Fazit war es, die Zucht an den Nagel zu hängen. Ich habe aber auch darüber nachgedacht, mich einem "Nischenverband" anzuschließen, um dann halt nicht mehr unter dem Elchschaufelbrand zu züchten, aber dabei hätte mein Herz zu sehr geblutet.


    Wenn alo jemand ein "heheres" Zuchtziel anstrebt, das nicht zu 100% zu dem des Rasse-Verbandes oder Dachverbandes passt, dann kann ich das nachvollziehen und auch mit dem Kauf eines Welpen unterstützen, wenn keine Abstriche an der Gesundheit und Leistungsfähigkeit gemacht werden.

  • Ich verstehe auch Dich. Du hast natürlich mit Deinem Einwand Recht, dass wenn man eine andere Richtung außerhalb des Dachverbandes wählt, man dann auch dazu stehen muss, dass der Hund Papiere eines Dissidenzverbandes bekommt und man sollte dann nicht mit den "ollen Kamellen der Vergangenheit" zu punkten versuchen.

  • Die Hunde waren nicht schlechter, weniger gesund oder gar weniger leistungsfähig, als ihre Stockhaarverwandten aus dem SV, aber es ist auch dem LSVD zu verdanken, dass der Langstockhaarschäferhund dann eben doch vom VDH als Rasse anerkannt wurde

    Das verstehe ich natürlich, aber wie du schon sagst, ging es dabei ja darum, dass der Lsth. DSH plötzlich nichtmehr erwünscht war und komplett ausgeschlossen wurde. Da bleib einem ja nix anderes übrig.


    Aber hier geht's ja um einen ganz normalen Stockhaarigen DSH, da kann man jetzt nicht sagen "ja aus Liebe zum Stockhaar hatten wir keine andere Wahl" ^^

    Ich finde auch, dass der SV seinen Züchtern was den Typ der Hunde betrifft sehr viel freie Hand lässt. Ich denke bei kaum einer anderen anerkannten Rasse gibt es Anatomisch so viele Facetten wie beim DSH.

    Angekört wird eigentlich alles, was keine groben anatomischen Mängel aufweist.

    Und Schaubewertubgen zählen (im Leistungsbereich) sowieso nichts. Das juckt da keinen... Hauptsache der Hund hat eine.

  • JvG Hmm, dann kommt er ja aber auch aus einem Dissi-Verein...

    Irritiert mich grade ein bisschen, weil du grade eben noch geschrieben hast, die Züchter sind in DSH-Verbänden.

    In DE gibt es nur 2 anerkannte Verbände, das sind der SV und der RSV2000.

    Im DSV waren die Querulanten lange Jahre. Mir ist das, ehrlich gesagt, nicht wichtig. Hauptsache, Gesundheit und Gene sind astrein. Jeder weiss, wie viel Politik in Verbänden läuft – gerade, wenn es um Geld geht. Und vor allem: Der liebt seine Hunde <3

  • Aber hier geht's ja um einen ganz normalen Stockhaarigen DSH

    ja schon; warum die Querulanten vom SV zum DHV gewechselt haben, wissen sie sicherlich selbst am besten.

    Aber schon alleine, wenn sie gerne auf die sog. DDR- bzw. Osthunde zurückgreifen, kann ich mir vorstellen, dass sie beim SV Schwierigkeiten mit der Größe bekommen hatten. Ist nur eine Vermutung meinerseits, denn in meinem Riesen vom ostfriesischen Bauernhof steckt definitiv Ostblut und ich glaube, dass bedingt auch seine Größe.


    Ich finde die Hunde von den Querulanten toll. Und lt. deren Internetauftritt leben sie auch für ihre Hunde und ihre Zucht.

  • Das schöne ist doch, dass gerade beim dsh jeder bekommen kann wonach er sucht.

    Viel Spass mit der kleinen Hyäne JVG wünsch ich dir. ;)