OP Versicherung Erfahrungen

  • Hallo Ihr Lieben,


    wollte mal nach Euren Erfahrungen und Meinungen zu OP Versicherungen fragen, da ich in den letzten 6 Wochen zwei OPs bei zwei verschiedenen Hunden hatte.

    Meine Nudel hatte am 17.08. eine Not-OP (geplatzter Milztumor) und meine Liselotte vorletzte Woche einen vereiterten Backenzahn.

    Da die Lisel schon über 13 Jahre alt ist, habe ich in der gleichen Narkose noch zwei Umfangsvermehrungen und einen lockeren Schneidezahn und den Zahnstein entfernen lassen.

    Ich bin sehr froh, dass ich für alle meine Hunde eine OP Versicherung habe.

    Die OP von der Nudel hat alles in allem 3.400 Euro gekostet, die von der Liselotte knapp 1.600 Euro.

    Bis auf die Zahnsteinentfernung wurde bzw. wird alles übernommen.

    Zum Vergleich: 2017 hatte ich bei meinem Rüden auch eine OP wegen einem geplatzen Milztumor.

    Diese hat damals 1.000 Euro gekostet. Nur mal zum Vergleich, heute also das 3 1/2 fache an Kosten.

    Hab mal grob überschlagen, beide Versicherungen haben sich bezahlt gemacht.


    Schöne Abend noch :)

  • Ich habe im Sommer das erste Mal für meinen Hund eine OP-Versicherung abgeschlossen, bei der Hanse Merkur.

    Man hofft natürlich, dass man sie nie braucht, aber jetzt ist es mir auch lieber, da eine Absicherung zu haben, sollte doch mal was größeres nötig sein.

  • Ich habe ebenfalls 'ne reine OP-Versicherung für Hund & Katz bei der HanseMerkur. Hoffentlich brauchen wir sie nie.


    xannina

    Das ist sind krasse Nachrichten von Deinen Süssen :( ... das tut mir leid. Gut, dass scheinbar alles glatt gelaufen ist.

  • Das ist sind krasse Nachrichten von Deinen Süssen :( ... das tut mir leid. Gut, dass scheinbar alles glatt gelaufen ist.

    Leider ist die Lebenserwartung bei meiner erst 10jährigen Nudel wohl nicht mehr so hoch, aber wir machen das Beste draus.

    Im Moment geht es ihr Gott sei Dank sehr gut, sie bekommt Enzyme, die das Tumorwachstum wohl verlangsamen sollen.

  • Eins zwei drei.

    Einmal editiert, zuletzt von MistyWind1889 ()

  • Die HanseMerkur behält sich ganz klar das Recht vor, im Schadenfall jederzeit und ohne Frist zu kündigen, war das von euch bewusst so ausgewählt?


    Das finde ich immer bedenklich. :/

    Ich glaube, das ist bei jeder Versicherung so, dass im Schadenfall beide Seiten kündigen können.

  • Eins zwei drei.

    Einmal editiert, zuletzt von MistyWind1889 ()

  • Es gibt wohl auch welche, die darauf verzichten. :/

    Zur Zeit kenne ich nur die Barmenia, die nach 3 oder 4 Jahren Vertragslaufzeit auf dieses Recht verzichtet.


    Die OP-Kostenversicherung der Hanse-Merkur habe habe ich auch für einen Hund (mit 20% bzw. 250 Euro Selbstbeteiligung). Die ist inkl. "Zahnbaustein" echt günstig und reguliert angeblich auch sehr gut.


    Die beiden anderen sind bei der Barmenia. Da kam aktuell gerade eine Beitragserhöhung ins Haus.


    Die Oma lebt "auf Pump", d.h. in deren Alter habe ich für sie nichts mehr abgeschlossen. Ich zahle ja noch jeden Monat etwas auf einen "Hunde-Sparvertrag" ein und der ist relativ gut gefüllt.

  • Eins zwei drei.

    Einmal editiert, zuletzt von MistyWind1889 ()

  • Ich hatte anfangs eine reine OP-Versicherung für Harras bei der Barmenia unf diese zum Glück nie gebraucht.


    Dann habe ich diese in eine Tierkrankenversicherung geändert. Wegen der Spondylose im Rücken bekommt er nun 1x im Monat eine Spritze. Das kostet jedes Mal rd. 165 Euro. Die Versichetung kostet nach der letzten Erhöhung 128 Euro.

    Bei sog. Vorsorgeleistungen (z. B. Impfungen) werden pro Jahr nur ein bestimmter Betrag bezahlt. Ich glaube, das waren bei uns 100 Euro. Da ich die Grundimunnisierung neu machen musste, bin ich in diesem Jahr über diese 100 Euro gekommen. Aber bisher funktioniert das recht gut. Das Röntgen wegen der Abklärung der Spondylose wurde kpl. bezahlt.

  • Ich habs in 30 Jahren nie erlebt, dass ein Hund derart massivst hohe OP-Kosten generiert hätte, dass es mir in meinem Fall jetzt das Genick brechen würde.

    Dito... Bei meinen Hunden waren die OP-Kosten in 45 Jahren insgesamt mehr als überschaubar. Aber: Inzwischen kann man sehr viel mehr Operationen ausführen, die Tiermedizin hat sich der Humanmedizin inzwischen stark angenähert. Da wo man noch vor zwei oder drei Jahrzehnten aus Vernunftgründen eingeschläfert hat werden heute standartmäßig teilweise sehr komplizierte Operationen durchgeführt. Z.B. eine Katze, die von einem Auto zu Klump gefahren wurde, hätte man vor 20 oder 30 Jahren sofort eingeschläfert. Heute wird eine Diagnostik durchgeführt die sich Kostenmäßig im 4-stelligen Bereich ansiedeln kann und es werden selbst vier gebrochene Beine oder eine zertrümmerte Hüfte operiert.


    Ob das im Einzelfall immer gut ist für das jeweilige Tier wage ich zu bezweifeln... Bin aber froh darüber das heutzutage z.B. nicht mehr jeder junge Hund, dessen Hüfte beim Vorröntgen nicht so toll ausschaut, direkt eingeschläfert wird. Der sinnvolle Weg liegt irgendwo dazwischen.


    In Bezug auf den Abschluss von Versicherungen gibt es eine Faustregel, die auch für OP- und Krankenversicherungen von Tieren gilt: Jegliches Risiko, dass mich meine Existenz kosten kann, sollte ich über eine Versicherung entsprechende absichern. Das sind zuerst einmal solche die teilweise gesetzlich geregelt sind: Krankenversicherung, Altersvorsorge und Haftpflicht (letztere ist Pflicht wenn man Fahrzeuge im Straßenverkehr führt). Darüber hinaus gehört ungedingt die Privathaftpflichtversicherung dazu (bei Tierhaltern, deren Tiere über diese nicht mit abgesichert werden, zusätzlich für diese eine eigene Haftpflichtversicherung). Für jüngere Menschen eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Eine Hausratversicherung gehört ebenfalls zu den Versicherungen die jede Person mit eigenem Hausstand besitzen sollte.


    Dann folgen Versicherungen die abhängig sind vom Lebensumfeld. Wer Wohneigentum besitzt benötigt entsprechende Versicherungen um im Schadensfall nicht wortwörtlich auf der Straße zu sitzen ( = Versicherung gegen Elementarschäde, Feuer usw.). Und alles was danach kommt ist einkommensabhängig. Je weniger finanziellen Spielraum ich habe, desto mehr Risiken sollte ich über eine Versicherung absichern. Kann ich eine kurzfristig anstehende OP meines Tieres oder eine fortwährende teurere medikamenöse Behandlung problemlos bezahlen, dann wäre eine OP- oder Krankenversicherung für mein Tier ein Gimmik. Lebe ich finanziell aber "knapp auf Kante", dann wäre eine hohe Tierarztrechnung für mich existenzgefährdent. Somit brauche ich sie in so einem Fall unbedingt. Und kann ich mir dafür die monatlichen Beiträge nicht leisten, nunja, dann hätte ich mit einer höheren Tierarztrechnung ja ebenfalls ein unlösbares Problem.

  • Also ich nage nicht gerade am Hungertuch, habe aber auch keine tausende von Euro übrig, da ich auch Reserven für Haus und Auto brauche. Ich hatte in den letzten Wochen knapp 5.000 Euro bei zwei verschiedenen Hunden an OP Kosten, wäre das alles am Wochenende passiert, könnte man die Summe gut verdoppeln. Ich bin auf jeden Fall froh,

    daß meine Versicherungen das übernommen haben.

    Allerdings hatte ich bei den beiden Hunden bis jetzt auch noch günstige Beiträge ( Unter 20 Euro pro Monat pro Hund).

    Eine Vollversicherung hätte sich für meine Hunde in den letzten 38 Jahren mit Sicherheit nicht rentiert,

    bis jetzt hatte ich noch nie einen chronisch kranken Hund, aber die OP Versicherungen habe ich doch schon öfter

    in Anspruch genommen.