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Ich hasse meinen Hund oder doch eher mich?

  • vanilla coke
  • 23. Februar 2024 um 14:36
  • Luna
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    • 15. Mai 2024 um 18:00
    • #91
    Zitat von Palinka74

    Aber ich bin sicher, dass Ihr es gemeinsam schaffen könntet.

    Da bin ich mir auch sehr sicher.

    Zitat von Pinguetta

    Damit es keine Vorfälle mehr gibt, gehe ich mit Harras nur noch Gassirunden in abgelegenen Gebieten. Ich fahre mit dem Auto ins Industriegebiet. Vor der Haustür hätte ich hier mehrere Parks, aber eben auch ganz viel Trubel (Fußgänger aller Hautfarben mit und ohne Fahrzeugen, klappernden Trollis, quakenden Kindern, lauten Geräuschen usw.). Ich weiß, dass ich dann dauernd einen laut bellenden Hund an der Leine hätte, der sicherlich auch öfters steil in der Leine hängen würde. Das kann, will und muss ich mir nicht antun. Daher arrangiere ich mich entsprechend.

    Das wäre doch auch etwas vanilla coke? Mit dem Auto irgendwohin fahren und dort in Ruhe mit Deinem Hund gehn, bis ihr beide besser klar kommt, vielleicht durch den Schäferhundeverein :/

    Die Hoffnung stirbt zuletzt.

  • Maline
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    • 15. Mai 2024 um 20:25
    • #92

    Mit Quinto habe ich ja teilweise auch so ein "andere Hunde anpöbel Problem ". Bei uns im Wald geht es normalerweise ganz gut anderen Hunden aus dem Weg zu gehen, bei dem schönen Wetter allerdings kommen alle um ihre Hunde in den Teichen schwimmen zu lassen und dementsprechend trifft man doch so einige, für die Tutnixe gilt übrigens die Brut- und Setzzeit nicht.

    Wir laufen möglichst nur die Seitenwege, gestern kam uns dann ein Labrador entgegen, der steht auf seiner Hassliste ganz oben, auf jeden Fall hatte ich dann auch so einen kreischenden nicht ansprechbaren Teufel an der Leine. Voll peinlich 😳 und für Quinto bedeutet das natürlich kein schwimmen, Pech gehabt.

  • SaLoDeTo
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    461
    • 16. Mai 2024 um 14:54
    • #93

    Mein bester 11.5 Jahre alter Vorzeigehund hatte nie Probleme mit anderen Hunden. Nachdem wir in den letzten Wochen mit streunenden Nachbarshunden in einige unangenehme Situationen geraten sind und Dexter uns beschützen musste, ist er jetzt super angespannt, wenn er andere Hunde sieht.

    Ich kann nachvollziehen, dass Spaziergänge dann nicht mehr so angenehm sind, für den Hund und den Besitzer, da müssen wir jetzt auch durch. Was bei uns ganz gut funktioniert, ist einen Ball mitzunehmen, und wenn wir Hunden begegnen, lenke ich ihn schnell mit dem Ball ab. Soweit, so gut.

    Auch Hunde, die immer super gut mit anderen Hunden klar gekommen sind, können nach einer unangenehmen Erfahrung ihr Verhalten (hoffentlich zeitweise) komplett ändern. Wenn man die Vorgeschichte vom Hund nicht kennt, ist es schwer zu sagen, warum er gewisse Verhaltensweisen zeigt.

  • OldFrog2056
    Gast
    • 16. Mai 2024 um 20:36
    • #94

    na ja, ich finde es schwierig, wir reden hier von einem Tier. Den immer Mitlauf Hund, 10 Meter hinter Frauchen herlaufend, zu allen immer lieb und überall mit hinnehmbar, sehe ich halt als schwierig egal welche Rasse.

    Und es wird auch nie den Hund geben, der nur mit Tutzi Tutzi dahingehend erzogen werden kann.

  • Fiasko
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    1
    • 19. Mai 2024 um 11:45
    • #95

    egal ob ich einen Welpen oder einen "gebrauchten" Hund ins Haus geholt habe... es war immer ein Überraschungspaket.... und ich hatte eben eine Verantwortung übernommen. Klar gingen Wunsch und Wirklichkeit nie ganz konform. Lag viel an mir und bisserle am Charakter des Hundes. Aber wir haben (und ich betone wir) das Beste aus den Gegebenheiten gemacht.

    Terry und Donna haben aus ganz unterschiedlichen Gründen keinen Draht zu anderen Hunden gehabt ... so what?! Natürlich empfand ich dies als schade... entging ihnen doch nach meiner (!!!) Meinung viel Spaß mit Artgenossen. Darauf legten sie allerdings keinen Wert, dafür waren sie für Aufmerksamkeiten von Zweibeinern mehr als nur empfänglich.

    Abgesehen davon, dass Schäferhunde nicht überall gern gesehen werden, musste ich meine Hunde nicht überall mitschleppen. Ich war und bin mir sicher, dass sie gut und gerne auf Biergärten, Weihnachtsmärkte usw. verzichten können. Dafür sind sie zu Hause die Ruhe selbst... Fokus lag also besonders auf 'alleine' sein. Und auch da ist das richtige Maß ausschlaggebend. Selbst Fiasko, der Wirbelwind, entspannt wenn ich nicht da bin (ich nehme es nicht persönlich ;) ).

    Spaziergänge waren selbst mit den unverträglichen Hündinnen immer schön. Es kommt eben darauf an, wo man spazieren geht und wie gut der Rückruf ist (und auch da Geduld).

    Und ja, auch mein Leben war die ersten zwei Jahre mit Fiasko stressig, nervenaufreibend und Sozialkontakte konnten kaum gepflegt werden .... aber jetzt ist es wieder tako. Würde jetzt zu lang werden, wenn ich schildern würde, was der Knödel schon alles positiv in meinem Leben verändert hat und welche Baustellen noch existieren. Kurz: ich geb ihn nicht mehr her und den Rest kriegen wur auch noch hin (oder ich gewöhne mich an diese Macken).

    Einmal editiert, zuletzt von Fiasko (19. Mai 2024 um 12:08)

  • Maline
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    • 19. Mai 2024 um 14:44
    • #96
    Zitat von Fiasko

    Kurz: ich geb ihn nicht mehr her und den Rest kriegen wur auch noch hin (oder ich gewöhne mich an diese Macken).

    Besonders das in Klammern trifft bei uns auch genauso zu :saint:

  • Tay
    Beiträge
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    6
    • 19. Mai 2024 um 14:47
    • #97

    Hi,

    ich hab ja auch einen Osteuropäer. Und nein, die sind absolut nichts für Anfänger, weil sie eben neben dem Schäferhundewesen auch noch eine Portion das Mitbringen, was man sonst von HSH kennt.

    Das, was du als Training über die Dominanzschiene beschriebst ist für diese Hund nix Brutales oder Heftiges. Die haben einen SEHR starken Willen, brauchen Deutlichkeit und Konsequenz, je deutlicher du ihm machen kannst, was du willst und was nicht, desto eher die Chancen, dass der runter kommt. Und sind leider gar nicht leicht zu vermitteln. Hast du mal probiert, Nasenarbeit zu machen? Klingt so als habe dein Hund sich gleich einen Haufen Jobs gesucht und ist ansich ziemlich überfordert damit, damit kriegst du den vielleicht eher runter.

    Hast du mal überlegt, dir zeigen zu lassen, wie man ihn mit Halti führen könnte?

    Für Verträglichkeit sind sie auch nicht bekannt, und grad wenn du einen aus deutscher Zucht erwischt hast, hast du einen ganzen Haufen Baustellen mit eingekauft. Vielleicht mal Blutbild mit Schilddrüsenwerten checken?

    Aber abgesehen davon sind sie unfassbar loyal, lustig, lernbegierig, und sie haben soo tolle Nasen :love: :love: :love:

    Aus welchem Bundesland kommst du denn?

    Meine Hündin hat sich auch eine Menge einfallen lassen, lauter Dinge die sie so gar nicht sollte, aber jetzt mit zweieinhalb wird sie so wie ich sie haben will. Aber mit einem Labbi wär es einfacher gewesen :P :P Ich brauchte das aber, dieses richtig mit dem Hund arbeiten zu müssen.


    Edit: Ich hatte eine ganze Seite nicht gelesen :/ Sorry.

    Zitat von vanilla coke

    Ich bin manchmal wirklich zwiegespalten, ob er ein armes, kleines, ängstliches Würstchen ist oder ein offensiver, dominanter Prolet.

    Wahrscheinlich ist er beides 8) Meine ist beides. Arme kleine Schäfimaus und böööser territorialer Schäferhund :)

    Einmal editiert, zuletzt von Tay (19. Mai 2024 um 14:52)

  • anne25011
    Beiträge
    11
    • 9. Juni 2024 um 19:17
    • #98
    Zitat von vanilla coke
    Zitat von Luna

    Also ich bin mir aktuell ziemlich sicher, dass ich diesem Hund nicht gerecht werde und er ein besseres Zuhause haben kann. Ich habe ja auch explizit bestätigt bekommen, dass nicht der Hund, sondern ich das Problem bin.

    Auch wenn sowohl Trainer, als auch Sitter der Meinung sind, dass es ein Charakterhund ist, der in manchen Bereichen leicht beratungsresistent ist. Die Trainerin ist ebenfalls der Meinung, dass es nie ein Mitläuferhund sein wird und er immer eine absolut konsequente und starke Führung brauchen wird, um der "Traumhund" zu sein, den sie in ihm sieht (Traumhund im Sinne von Intelligenz, Arbeitswille und Motivation/Trieb, wie man es auch nennen mag).

    Hi, ich kann dich gut verstehen. Lass Dir aber nicht von allen die Schuld geben. Du hast dein bestes getan und auch Hundetrainer eingeschaltet, dennoch sagst du der Hund waere beratungsresistent. So ist es!

    Ich finde es ehrlich gesagt naiv, immer in allem den Traumhund zu sehen und dann immer dem Halter die Schuld zu geben. Hunde koennen auch, wie Menschen, einen schwierigen, boesartigen Charakter haben oder bekommen.

    Ich wünsche Dir dass Du Deinen Traumhund findest, und bestimmt kennst Du jetzt die kleinen Zeichen und siehst sie sofort, auf der Suche nach dem neuen Hund. Lass Dir nicht alles in die Schuhe schieben.

    LG Anne

  • OldFrog2056
    Gast
    • 9. Juni 2024 um 19:38
    • #99
    Zitat von anne25011
    Zitat von vanilla coke
    Zitat von Luna

    Also ich bin mir aktuell ziemlich sicher, dass ich diesem Hund nicht gerecht werde und er ein besseres Zuhause haben kann. Ich habe ja auch explizit bestätigt bekommen, dass nicht der Hund, sondern ich das Problem bin.

    Auch wenn sowohl Trainer, als auch Sitter der Meinung sind, dass es ein Charakterhund ist, der in manchen Bereichen leicht beratungsresistent ist. Die Trainerin ist ebenfalls der Meinung, dass es nie ein Mitläuferhund sein wird und er immer eine absolut konsequente und starke Führung brauchen wird, um der "Traumhund" zu sein, den sie in ihm sieht (Traumhund im Sinne von Intelligenz, Arbeitswille und Motivation/Trieb, wie man es auch nennen mag).

    Hi, ich kann dich gut verstehen. Lass Dir aber nicht von allen die Schuld geben. Du hast dein bestes getan und auch Hundetrainer eingeschaltet, dennoch sagst du der Hund waere beratungsresistent. So ist es!

    Ich finde es ehrlich gesagt naiv, immer in allem den Traumhund zu sehen und dann immer dem Halter die Schuld zu geben. Hunde koennen auch, wie Menschen, einen schwierigen, boesartigen Charakter haben oder bekommen.

    Ich wünsche Dir dass Du Deinen Traumhund findest, und bestimmt kennst Du jetzt die kleinen Zeichen und siehst sie sofort, auf der Suche nach dem neuen Hund. Lass Dir nicht alles in die Schuhe schieben.

    LG Anne

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    Wie oft muss man, dass denn noch erklären, dass ein Tier nicht bösartig oder Boshaft sein kann.

  • SummerCake1433
    Gast
    • 9. Juni 2024 um 19:40
    • #100

    Es gibt eben neben "beratungsresistenten" Hunden auch tatsächlich beratungsresistente Menschen.

  • Wuesti
    Beiträge
    1.455
    Bilder
    10
    • 9. Juni 2024 um 20:40
    • #101

    Erscheint es anhand des Schreibstils nur mir so oder erinnert anne25011 sonst noch jemanden an jemanden?

  • OldFrog2056
    Gast
    • 9. Juni 2024 um 20:41
    • #102
    Zitat von Wuesti

    Erscheint es anhand des Schreibstils nur mir so oder erinnert anne25011 sonst noch jemanden an jemanden?

    Nein ist die selbe von Snoopy.

    Gibt auch einen neuen Faden in Foren Talk

  • Wuesti
    Beiträge
    1.455
    Bilder
    10
    • 9. Juni 2024 um 20:44
    • #103

    Achso, soweit war ich noch nicht gekommen ...

  • vanilla coke
    Beiträge
    32
    • 3. April 2025 um 23:00
    • #104

    Hallo, ich wollte mal ein Update geben.

    Ich habe den Hund immer noch. Es gab zwei Interessenten, die ersten haben ihn nach 10 Tagen zurück gebracht und die zweiten nach 2 Tagen (haben aber schon am ersten Abend Bescheid gesagt, dass sie doch nicht klar kommen und er wieder zurück muss).

    Ich war inzwischen in zwei Vereinen, der erste war absolut Mist und ich würde sagen zweifelsfrei tierschutzwidrig.

    Da habe ich erst mal eine Erziehungskette bekommen und die anfänglich grenzwertigen Korrekturen sind sehr schnell eskaliert. Gebracht hat es langfristig nichts, auch wenn mir eingeredet wurde, dass es anders nicht funktionieren wird.

    Danach bin ich in einen Schäferhundverein und dort kam als erstes die Kette weg und ich einen Einlauf.

    Wir haben mit Einzeltraining angefangen, sind dann in die Unterordnung gekommen und machen jetzt Longieren.

    Es hat sich vieles verbessert, die Leinenführigkeit ist echt akzeptabel (ich konnte ja vorher vor Schmerzen quasi kaum noch mit ihm gehen), die Leinenaggression ist auch gut händelbar und wir kommen an den meisten Hunden ohne Theater vorbei.

    Leider gibt es immer noch Situationen, in denen er komplett ausrastet und hinter den Augen keiner mehr da ist, aber das passiert nicht mehr so oft und regelmäßig.

    Er war sogar eine zeitlang bei einem Dog walker in der Gruppe und hat dann aber laut Dog walker "komplett ohne Vorwarnung und aus dem Nichts" einen Hund attackiert (wegen Maulkorb ist zum Glück nichts schlimmeres passiert).

    Der Dog walker (mit eigener Hundeschule) war auch sehr entsetzt, da wochenlang alles gut ging.

    Zumindest hat es jetzt endlich mal ein Trainer miterlebt, denn ich wurde bisher nicht wirklich ernst genommen mit dem Thema. Alle finden ihn "nicht so schlimm" und man traut es ihm einfach gar nicht zu, wenn man es selber nicht gesehen hat.

    Naja jedenfalls ist das so im Großen und Ganzen der aktuelle Stand. Ich habe durch die zwei Vereine und die Social Walks inzwischen viele Hunde unterschiedlicher Rassen kennen gelernt (auch Schäfis, allerdings Showlinie) und kann sagen, dieser Hund ist einfach anders. Der hat so viel Trieb und ich fürchte vorallem einen sehr auseprägten Wehrtrieb, in den er schnell rutschen kann und dadurch sehr explosiv und unvorhersehbar ist. Ich versuche mich so gut es geht fortzubilden und hab einiges aus der Gebrauchshundewelt gelernt, was mir sehr weiterhilft, das Verhalten besser zu verstehen und einzuordnen.

    In den Worten einer der vielen Trainer:innen, bei denen ich war, das ist kein normales Haustier und das merkt man einfach.

    Inzwischen kommen wir relativ gut zurecht, er steht immer noch zur Vermittlung frei, aber es gibt keine Interessenten.

    Ich habe mich mehr oder weniger damit arrangiert, dass dieser Hund hier und wohl der "größte Fehler" meines Lebens bleibt.

    Aber ich mag diesen Fehler auf vier Beinen auch sehr, wir machen definitiv Fortschritte und es lässt sich relativ gut mit ihm leben inzwischen. Auch wenn es kein entspanntes, sorgenfreies Leben ist und vermutlich nie sein wird.

    Am Ende tut mir tatsächlich am meisten immer noch der Hund Leid.

    Der hätte einfach so weder produziert (ein vernünftiger Züchter war es ja ziemlich sicher nicht), noch zu seinen ersten Besitzern, noch zu mir kommen dürfen. Er hat eigentlich krass viel Potenzial, aber ist in der komplett falschen Umgebung und den falschen Händen.

    Viele Grüße,

    die mit dem durchgeknallten Osteuropäer

    Einmal editiert, zuletzt von vanilla coke (3. April 2025 um 23:05) aus folgendem Grund: Typo

  • vanilla coke
    Beiträge
    32
    • 3. April 2025 um 23:48
    • #105
    Zitat von anne25011
    Zitat von vanilla coke
    Zitat von Luna

    Also ich bin mir aktuell ziemlich sicher, dass ich diesem Hund nicht gerecht werde und er ein besseres Zuhause haben kann. Ich habe ja auch explizit bestätigt bekommen, dass nicht der Hund, sondern ich das Problem bin.

    Auch wenn sowohl Trainer, als auch Sitter der Meinung sind, dass es ein Charakterhund ist, der in manchen Bereichen leicht beratungsresistent ist. Die Trainerin ist ebenfalls der Meinung, dass es nie ein Mitläuferhund sein wird und er immer eine absolut konsequente und starke Führung brauchen wird, um der "Traumhund" zu sein, den sie in ihm sieht (Traumhund im Sinne von Intelligenz, Arbeitswille und Motivation/Trieb, wie man es auch nennen mag).

    Hi, ich kann dich gut verstehen. Lass Dir aber nicht von allen die Schuld geben. Du hast dein bestes getan und auch Hundetrainer eingeschaltet, dennoch sagst du der Hund waere beratungsresistent. So ist es!

    Ich finde es ehrlich gesagt naiv, immer in allem den Traumhund zu sehen und dann immer dem Halter die Schuld zu geben. Hunde koennen auch, wie Menschen, einen schwierigen, boesartigen Charakter haben oder bekommen.

    Ich wünsche Dir dass Du Deinen Traumhund findest, und bestimmt kennst Du jetzt die kleinen Zeichen und siehst sie sofort, auf der Suche nach dem neuen Hund. Lass Dir nicht alles in die Schuhe schieben.

    LG Anne

    Alles anzeigen

    Hi Anne,

    Ich glaube tatsächlich nicht, dass er einen bösartigen Charakter hat.

    Inzwischen bin ich der Meinung, dass er wirklich glaubt er oder ich seien in Gefahr.

    Und diese eingebildete Bedrohung versetzt ihn in einen Zustand, in dem er sein und/oder mein Leben verteidigt.

    Was genau ihn triggert kann ich leider nicht endgültig festmachen, aber er macht das nicht aus Spaß und ist im puren Stress.

    Da kommt halt Genetik, mangelnde Frühsozialisierung und unzureichende Führung zusammen.

    Eigentlich ist er genau so, wie er sein soll.

    Wachsam, misstrauisch, mutig, offensiv. Gleichzeitig sehr anhänglich und er will unbedingt gefallen und einem in die Seele kriechen. Dieser Hund würde für seine Menschen durchs Feuer gehen.

    Leider sind diese Eigenschaften in den falschen Händen destruktiv für Hund und Umgebung.

    Sehr trauriges Schicksal, wenn man mich fragt.

    Aber bösartig ist an ihm nichts.

    Bösartig ist, was ihm angetan wurde/wird. Er kann nichts dafür.

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