Das wäre auch möglich das sie immer mehr fordert.
wenn sie es schon durchschaut hat wann sie an der schlepp ist und wann nicht haben wir damals in der Gundeschule den Tipp bekommen Karabinerhaken mit gurtband und das gurtband wird dann stück für stück abgeschnitten. wäre ein versuch wert ob sie dann auch so runden rennt oder da dann auch brav nicht rennt.
Das hab ich hier auch schon öfter gelesen, mir erschliesst sich aber der Sinn nicht so ganz. Wenn ich nur noch 1,5m Schlepp dran hab, kann ich sie auch gleich wegmachen, dann hab ich keine Einwirkung über die Schlepp mehr. Oder sie gleich an die normale 1,5m Leine nehmen
![]()
Und ob der Hund das merkt ob er 8 oder 2m Leine hinter sich herzieht, fällt mir auch schwer mir das vorzustellen.
Der Sinn daran ist, dass wenn man mit Schleppleine arbeitet, man meist konkret mit dem Hund Übungen macht. Übungen zum Herkommen, Übungen zum keinen Scheiss fressen, Übungen zum nicht Buddeln, Mäuse fangen etc etc. weil man mit der Schleppleine die Möglichkeit hat dem Hund auch auf eine gewisse Distanz etwas zu kommunizieren/korrigieren, bzw. Einwirken kann.
Oft war der Auslöser um von Freilauf auf Schleppleine zu wechseln, dass sich im Freilauf diverse unerwünschte Verhalten eingeschlichen haben, weil der Hund festgestellt hat, dass der HF ab einer bestimmten Distanz keine Chance auf Einwirkung hat und der Hund fühlt sich in 100%iger Entscheidungsfreiheit.
Wenn man DANN anfängt mit Schleppleine zu arbeiten und man hat dann gewisse Erfolge und Routinen erarbeitet, die mit Schleppleine funktionieren und mit Schleppleine aufgebaut wurden, dann gehört die (Schlepp)leine zum Gesamtbild des Verhaltens das man neu erarbeitet hat!
Deshalb kann man, wenn man es geschickt macht und auch vorher wirklich gut gearbeitet hat, die Schleppleine Stück für Stück aus dem Gesamtbild verschwinden lassen und der Hund erhält trotzdem die erarbeiteten Übungen und Rituale.
Das Ziel der Schleppleine ist Gewohnheit (Habit). Der Hund soll so oft die richtigen Verhalten praktiziert haben, dass sie zur Gewohnheit geworden sind, er stellt dies nicht (mehr) in Frage.