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  1. Das Schäferhund Forum
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selbstbelohnende Raserei

  • IcyMouse1927
  • 28. April 2024 um 10:29
  • Axman
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    • 29. April 2024 um 12:15
    • #31
    Zitat von GeierWally
    Zitat von Maeuschen90

    Das wäre auch möglich das sie immer mehr fordert.

    wenn sie es schon durchschaut hat wann sie an der schlepp ist und wann nicht haben wir damals in der Gundeschule den Tipp bekommen Karabinerhaken mit gurtband und das gurtband wird dann stück für stück abgeschnitten. wäre ein versuch wert ob sie dann auch so runden rennt oder da dann auch brav nicht rennt.

    Das hab ich hier auch schon öfter gelesen, mir erschliesst sich aber der Sinn nicht so ganz. Wenn ich nur noch 1,5m Schlepp dran hab, kann ich sie auch gleich wegmachen, dann hab ich keine Einwirkung über die Schlepp mehr. Oder sie gleich an die normale 1,5m Leine nehmen :D
    Und ob der Hund das merkt ob er 8 oder 2m Leine hinter sich herzieht, fällt mir auch schwer mir das vorzustellen.

    Der Sinn daran ist, dass wenn man mit Schleppleine arbeitet, man meist konkret mit dem Hund Übungen macht. Übungen zum Herkommen, Übungen zum keinen Scheiss fressen, Übungen zum nicht Buddeln, Mäuse fangen etc etc. weil man mit der Schleppleine die Möglichkeit hat dem Hund auch auf eine gewisse Distanz etwas zu kommunizieren/korrigieren, bzw. Einwirken kann.

    Oft war der Auslöser um von Freilauf auf Schleppleine zu wechseln, dass sich im Freilauf diverse unerwünschte Verhalten eingeschlichen haben, weil der Hund festgestellt hat, dass der HF ab einer bestimmten Distanz keine Chance auf Einwirkung hat und der Hund fühlt sich in 100%iger Entscheidungsfreiheit.

    Wenn man DANN anfängt mit Schleppleine zu arbeiten und man hat dann gewisse Erfolge und Routinen erarbeitet, die mit Schleppleine funktionieren und mit Schleppleine aufgebaut wurden, dann gehört die (Schlepp)leine zum Gesamtbild des Verhaltens das man neu erarbeitet hat!

    Deshalb kann man, wenn man es geschickt macht und auch vorher wirklich gut gearbeitet hat, die Schleppleine Stück für Stück aus dem Gesamtbild verschwinden lassen und der Hund erhält trotzdem die erarbeiteten Übungen und Rituale.

    Das Ziel der Schleppleine ist Gewohnheit (Habit). Der Hund soll so oft die richtigen Verhalten praktiziert haben, dass sie zur Gewohnheit geworden sind, er stellt dies nicht (mehr) in Frage.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Axman
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    • 29. April 2024 um 12:18
    • #32

    Es ist ein bisschen so, wie wenn man eine Matte oder Übungsbox oder Topf (Elefantentrick) benutzt um bestimmte Übungen aufzubauen. Diese Requisiten müssen am Ende auch Schritt für Schritt abgebaut werden und das ist ein Prozess.

    LG Angie

    Axel geb 2019

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  • Axman
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    • 29. April 2024 um 12:24
    • #33
    Zitat von Luna

    Pepper, daumen hoch nicht für den letzten satz, aber für alles andere was du schreibst.

    Allerdings hätte ich so frisch von der mama weg und beim abholen vom züchter es noch nicht gewagt, welpi bei einer fahrpause schon frei laufen zu lassen. Kommt aber auch auf die gegend drauf an.

    Ich schon und vor allem in diesem sehr jungen Alter! Der Nachfolgeinstinkt vom kleinen Welpen ist noch stark und man kann das sehr gut nutzen, man darf nur den Zeitpunkt nicht verpassen, wo der Instinkt nachlässt. :)

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Luna
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    • 29. April 2024 um 13:11
    • #34

    so ganz frisch, beim abholen vom züchter Axman?

    Da wäre ich zu feig gewesen.

  • schaffiebrig
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    • 29. April 2024 um 13:52
    • #35

    Ich hatte Bombus abgeholt und auch beim ersten Gassigehen nach ganz kurzer Zeit die Leine abgemacht mit dem Gedanken im Kopf "Wo soll er denn hin? Der wird sich schon an mir orientieren." Und das hat von Anfang an geklappt. Auch die Zeit der Pubertät habe ich nicht als besonders schwierig in Erinnerung. Ja, da haben gewisse Kommandos plötzlich nicht mehr ganz schnell geklappt, aber zum Verzweifeln war es mit ihm nie.

    Hier im Ort ist ein Cocker Spaniel als Welpe nur an der Leine gelaufen, und ich glaube, der wird niemals wirklichen Freilauf genießen dürfen - jedenfalls habe ich den noch niemals nicht an der Leine getroffen. Mittlerweile ist er ein rechter Leinenpöbler geworden. - Das will man doch auch nicht?

  • Boss
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    • 29. April 2024 um 15:22
    • #36
    Zitat von Axman

    schon und vor allem in diesem sehr jungen Alter! Der Nachfolgeinstinkt vom kleinen Welpen ist noch stark und man kann das sehr gut nutzen, man darf nur den Zeitpunkt nicht verpassen, wo der Instin

    So habe ich das bei all meinen Hunden gemacht, ein bunter Mix aus DSH, Weissen, Australien Sheperds, Collie und Terrier-Mix. Hat bei wem nicht funktioniert? Den Terriern, diesen Kröten🤣 Bei allen anderen Welpis war die Leine nur dran, wenn wir an der Strasse liefen oder es sonst zu gefährlich werden könnte.

    Es gab nie grössere Probleme mit Freilauf oder Rückruf. Wurden sie frech und hatten von einem auf den anderen Tag einen Gehörsturz, kam die Schleppleine für eine Zeit dran. War dann bald durch, das „ich-hör-nix-Thema“.

  • Pepper
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    • 29. April 2024 um 17:36
    • #37
    Zitat von Luna

    so ganz frisch, beim abholen vom züchter Axman?

    Da wäre ich zu feig gewesen.

    Pepper war da bereits 4 Monate, konnte Sitz und war stubenrein 😉

  • IcyMouse1927
    Gast
    • 30. April 2024 um 20:21
    • #38

    So, jetzt sind ja wieder ein paar Tage vergangen. Ich habe Quennie momentan an der Schleppleine. Wenn sich die Gelegenheit bietet und weit und breit nichts und niemand zu sehen ist, lasse ich sie auch laufen. Wir machen wieder "Welpenzeug". Jedes umdrehen und nach mir gucken wird belohnt, wenn sie ohne Kommando zu mir kommt gibt's spielen oder Leckerli. Ich rufe sie nur wenn ich muss, dann kommt sie auch brav angedüst und wenn's GANZ gut war, gibt's ein Döschen Nassfutter.

    Wenn "Pesegefahr" besteht, ich sehe dass sie beim Rennen den Hintern zwischen die Vorderbeine klemmt, hole ich sie sofort zu mir, belohne sie und nehme sie wieder ein Stück an die Leine.

    Das klappt jetzt für den Moment gut so, sie benimmt sich, sie ist danach zuhause zufrieden und schläft. Dazu kommt natürlich, dass wir ja jetzt fleissig am trainieren sind und ich glaube das hat schon auch einen Einfluss. Sie wirkt wieder ausgeglichener. Zwar hat sie Flausen-Phasen in denen sie in Bohnenbaby-Verhalten zurückfällt (Hände annagen, Füsse zwicken, Teppich vor der Terrassentür rupfen) aber sie lässt sich dann schon auch was sagen - für 2 Minuten :evil:

  • Kathy
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    • 2. Mai 2024 um 08:14
    • #39

    Hintern zwischen die Vorderbeine klemmen!

    Das war mein Lacher des Tages!

    Ich kenne das Bild! :D :D

  • Pepper
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    • 2. Mai 2024 um 09:54
    • #40

    Klingt nach einem sehr gesunden Bohnenverhalten 😁

  • Online
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    • 2. Mai 2024 um 10:05
    • #41

    Ich kenne das von allen meinen Hunden auch. Die haben dann halt mal ihre fünf Minuten und rasen durch die Gegend, der Gesichtsausdruck etwas irre, die kleinste Bewegung reicht aus, um wieder die Hinterbeine zwischen die Vorderbeine zu bringen.

    Wenn keine Gefahr in Verzug war, habe ich das nicht unterbunden. Sollen sie doch ihren Spaß haben. Es hörte dann von selbst auf, der Hund war glücklich und zufrieden und wir sind weiter spazieren gegangen.

    Das Verhalten hörte ganz von selbst auf. Was ich manchmal sogar ein bisschen schade finde ^^

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

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