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Er will nicht ins Auto

  • Zorro
  • 13. März 2025 um 21:33
  • Zorro
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    • 13. März 2025 um 21:33
    • #1

    Eine Sache gefällt mir gar nicht und ich bin nicht sicher, ob sie sich irgendwann von alleine ändert. Zorro hat seine erste Autofahrt, als wir ihn mit 9 Wochen abgeholt haben, leider nicht gut vertragen. Er musste sich dreimal übergeben. Seitdem hatte er richtig Stress, wenn er nur dem Auto nahe kam und hat stark gespeichelt. Seit er groß genug zum Springen war, habe ich versucht ihn zu animieren, gut zu zureden, zu befehlen. Aber bis heute ist er nur ein paarmal freiwillig ins Auto gesprungen. Ich musste ihn immer reinheben und das mache ich auch heute noch (Pfoten auf die Stoßstange und dann von hinten schieben).

    Die einzige Möglichkeit, ihn zum Springen zu bringen, ist sein Futternapf. Aber nur sein Futter funktioniert, kein Leckerli.

    Das Speicheln hat sich fast komplett gegeben, ich denke, mit der Fahrt kommt er jetzt klar. Aber ich hätte gerne, dass er auch gerne und freiwillig ins Auto springt. ||

    Kennt das Problem jemand?

  • Cinja
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    • 13. März 2025 um 21:52
    • #2

    Das Problem hatte ich damals bei meiner ersten Hündin. Mir hatte jemand die Vorfahrt genommen, es hat gekracht und sie ist durch den Kofferraum geflogen. Da war sie circa zehn Wochen alt. Autofahren war danach eine Katastrophe. Ich habe mir ganz viel Zeit genommen, sie immer wieder mit ins Auto genommen, bin aber nicht losgefahren. Ich habe mich zu ihr gesetzt, ihr ein bisschen Futter gegeben, dann sind wir wieder ausgestiegen. Das haben wir eine Weile gemacht, danach bin ich wieder gefahren. Ihr ist noch einige Male übel geworden, aber mit der Zeit wurde es besser. Ich habe trotzdem weiter das Training gemacht, sie nur ins Auto zu nehmen und wieder raus zu lassen. Es hat nicht lange gedauert, und sie ist in fast jedes offene Auto rein gesprungen.

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

  • Zorro
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    • 13. März 2025 um 22:07
    • #3

    Für dieses Training hatten wir eigentlich keine Zeit, weil ich ihn fast von Anfang an mit ins Büro genommen habe. Auch, um in Feld und Flur spazieren zu gehen, müssen wir leider das Auto nehmen. Aber das ist okay, an die Fahrt hat er sich gewöhnt. Ich denke, ich versuche nochmal, so oft wie möglich im Auto zu füttern. Das wäre ja dann auch ohne losfahren.

  • Wuesti
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    • 13. März 2025 um 22:21
    • #4

    Meine Mama hatte das selbe Problem mit ihrem ersten Rüden ... die Entwicklung war die selbe wie bei euch ... und irgendwann so mit etwa 1,5 Jahren hatte er die anfänglichen Zweifel "vergessen".

    Ihm in der Zwischenzeit das Auto schön und schmackhaft zu machen kann aber sicherlich nicht schaden.

  • Zorro
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    • 14. März 2025 um 05:21
    • #5

    Das gibt Hoffnung, vielen Dank! 8)

  • nette
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    • 14. März 2025 um 06:39
    • #6

    Ich hatte mit dem Dalmi mal einen Unfall - der ist dann vor lauter Panik durch die Seitenscheibe rausgespungen und hat die Leine mit der er im Auto gesichert war dabei durchgerissen, danach ist er panisch auf der Strasse rumgerannt - gott sei dank hat ein anderer Verkehrsteilnehmer ihn einfangen können. ;( ;( ;(

    Es hat mehr als ein halbes Jahr gedauert bis er nicht mehr um jedes Auto einen panisch ausweichenden Bogen gemacht hat. Wir haben extrem extrem kleinschrittig das wieder aufgebaut und zusätzlich mit Bachblüten und Adaptil Spray gearbeitet. Wir haben es durch langes Training auch wieder geschafft, dass er wieder normal gern mit uns Auto gefahren ist.

    Bleib dran, das kann man hinbekommen :thumbup:

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Fiasko
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    • 14. März 2025 um 07:46
    • #7

    Fiasko ist auch kein Freund vom Auto... eigentlich 1 zu 1 wie Zorro. Er wird das Autofahren auch nie lieben, aber immerhin zieht er mich jetzt schon zum Auto und erduldet die Fahrt.

  • Axman
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    • 14. März 2025 um 10:30
    • #8

    Fährt er frei sitzend im Auto, bzw. angeschnallt oder in einer Transportbox? Es könnte helfen ihn an eine Box zu gewöhnen, die als sein sicherer Platz dient. Wenn er evtl. auch sehr reizempfänglich kann eine Abschirmung von Reizen zu mehr Entspannung und Gefühl der Sicherheit im Auto führen.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Zorro
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    • 14. März 2025 um 15:51
    • #9

    Zorro hat eine Box im Kofferraum. Anfangs hat er sich immer hingelegt während der Fahrt, da hat er eigentlich nichts mitbekommen. Mittlerweile bleibt er sitzen. Diese erste Fahrt war einfach zu unschön, das wird vermutlich noch ein bisschen Geduld brauchen. Auf dem Foto war er ein halbes Jahr alt. Mittlerweile stelle ich den Napf ins Auto und er hüpft sogar zuerst rein. Aber wie erwähnt, das geht nur mit Futter.

  • OldFrog2056
    Gast
    • 14. März 2025 um 20:59
    • #10

    Ich würde eine zeitlang, immer mit dem Auto zu den tollsten Gassizielen fahren. Irgendwann, wird das Auto mit Spass verknüpft

  • Pepper
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    • 15. März 2025 um 16:13
    • #11
    Zitat von Harz2024

    Ich würde eine zeitlang, immer mit dem Auto zu den tollsten Gassizielen fahren. Irgendwann, wird das Auto mit Spass verknüpft

    Wenn das Auto irgendwann in der Lage ist, den Hund in unter 3 Sekunden zum tollen Gassiziel zu beamen, kann das klappen. Also eher unwahrscheinlich.

    Zorro Bleib beim Napf mit Futter 😉

  • Tay
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    • 16. März 2025 um 12:03
    • #12

    Ich hatte das Problem auch. Einmal richtig schlecht geworden und danach hatte sie Angst.

    Immer im Auto gefüttert, anfangs bin ich 2 mal bei ihr sitzen geblieben, dann hab ich mich nach vorne gesetzt, dann mal den Motor angemacht und wieder aus... dann tatsächlich mit dem Auto 150 Meter zum Wald gefahren und wieder zurück. Also so kurz dass ihr keine Zeit blieb dass ihr schlecht wird, aber ich glaub schon dass es etwas gebracht hat zu einem schönen Ziel zu fahren. Und dann minutenweise gesteigert quasi bis 20 Minuten fahren, dann in größeren Schritten. Heute fährt sie entspannt bis nach Norwegen quasi durch.

  • Kimba2001
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    • 16. März 2025 um 12:28
    • #13

    Pepper , so pauschal kannst Du den Tip nicht als falsch ansehen.

    Wir haben das Auto noch keinem einzigen Hund ( und wir haben mittlerweile Nr 9 & 10) schön gefüttert.

    Und Dina war auf der Fahrt vom Züchter zu uns richtig schlecht.

    Und trotzdem stoppt sie immer erstmal am Auto und will da rein.

    Da man hier ohne Auto aufgeschmissen ist, haben wir nie großartig Rücksicht darauf nehmen können, ob die Hunde ins Auto wollten oder nicht :( .

    Allein zum Tierarzt sind es 15 km Fahrt.

    Also mussten sie mit🤷

    Und alle unsere Hunde sind später freiwillig und von alleine ins Auto sobald das auf war.

    Wir haben sie dann einfach eingeladen, es hat immer einer von uns neben ihnen gesessen ( oder hatte den Welpen auf dem Schoß) , sie hatten ihr Kuscheltier dabei und wir sind los.

    Aber halt zu 90% zu tollen spannenden Orten ( ausgefallen tollen Gassistrecke, zur Hundeschule, in Futtergeschäfte usw) und zu 10% zum Tierarzt ( wobei unsere 2 jetzt da gerne reingehen).

    Die Vorfreude vom Hund auf tolle Gassistrecken kann , die Angst vorm Autofahren überwinden.

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II & Hasso I 1975-1986 <3

    <3🐱Tinka 2014-2025, Mietzi 2007-2026<3

  • Axman
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    • 16. März 2025 um 19:36
    • #14

    Ja, Autofahren ist schon so eine Sache, wo nichts irgendwie logisch ist :)

    Mein DSH Kenny wurde immer grün im Gesicht. Ich schwörs! Dann hat er angefangen zu speicheln und hat sich übergeben sofern ein Krümel Futter in ihm drin war. Aber er wollte IMMER mit!! Er war immer ganz wild aufs Autofahren, war sofort drin wenn der Kofferraum aufging und freute sich. Also er hat die Übelkeit in Kauf genommen, weil mitfahren ganz toll für ihn war.

    Ebenso ging es meinem Jagdhund Toby, der fand es entsetzlich, wenn grosse Fahrzeuge hinter uns fuhren und ihm "auf die Pelle rückten". Dann hatte er Stress und war nicht glücklich. Trotzdem, rein ins Auto und unbedingt mitkommen war immer seine Devise.

    Auch meiner Denna wird leicht mal übel und ebenfalls das Gleiche: Mitkommen dürfen überwiegt die Nachteile.

    Alma wurde immer wieder mal schlecht, wenn sie länger nicht gefahren ist. Wenn sie regelmässig fährt, wird ihr nicht schlecht. Ob das jetzt immer noch so ist, weiss ich nicht, weil sie regelmässig fährt.

    Nur einen Hund der nicht ins Auto wollte hatte ich noch nie aber bestimmt geht es vorbei und vielleicht hilft es, wenn man nicht so viel Aufhebens drum macht. Manchmal ist die beste Therapie: Einfach machen. Nicht fragen, kein Mitleid, kein schlechtes Gewissen, kein Gedöns. Freundlich aber bestimmt, als wäre es das Normalste der Welt, was es ja auch ist ;) <3 <3 <3 <3

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Pepper
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    • 3. Mai 2025 um 17:07
    • #15

    Ich greife das Thema nochmal auf.

    Aus meinem Empfinden verhält es sich mit dem Thema Auto wie die meisten technischen Dingen.

    Der Hund kann sie schlecht einschätzen.

    Es vibrieren, macht Geräusche ohne das sich sichtbar etwas bewegt. Zudem haben Hunde dort wenig Raum, und wenn der Hund drin ist, bewegt es sich ohne eine Referenz für sie.

    Uns geht es ja in der Kabine eines Schiffes ohne oder mit kleinem Fenster oft ähnlich.

    Zusätzlich sind Hunde ja sehr unterschiedlich aufgestellt, was Nervenkostüm, Selbstsicherheit und Sensibilität betrifft.

    Kimba2001 In dem ihr euch neben den Hund setzt, schafft ihr für ihn bestimmt Sicherheit und zieht seinen Fokus auf euch, was ihm hilft, das zu Beginn negative Empfinden zu manifestieren.

    Irgendwann blendet er das Auto selbst vermutlich aus und sieht es als "Raum mit Frauchen/Herrchen" und das "dabei sein" steht im Vordergrund.

    Und ja, dann ist sicherlich die Freude auf einen tollen Gassigang eine positive Verstärkung.

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