Nasenarbeit / Fährte & Co /Praxisarbeit

  • Axman Ich freu mich über Axels Leistung, aber noch mehr beeindruckt mich Deine!!

    Wie hälst Du die Fahrten auseinander?

    Als ich damit im letzten Jahr mal angefangen habe, war die größere Hürde nicht der Hund, sondern ich.

    Ich wusste nach 10 Metern nicht mehr, wondie Fahrten verlief und ergo, natürlich auch nicht, ob Pepper noch drauf ist. 🙄

    Oh jaa! Das ist wirklich ein dickes Thema. Die eigene Fährte wiederfinden. Als Scout und Spurenleser wäre ich schon lang erschossen worden, im Wilden Westen. :D


    Jetzt helfe ich mir mit einer Spritzflasche mit Diatomeen-Erde (weisses Pulver) zum Markieren. Heute erzählte mir jemand von Golfbällen als Markierungen

  • Hmmm, ich glaube ich fange mit dem Fahrten wieder an...sowas macht doch Lust drauf, oder? 😁


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  • Hmmm, ich glaube ich fange mit dem Fahrten wieder an...sowas macht doch Lust drauf, oder? 😁


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    So ne Wiese gaaanz früh am Morgen, wenn man gerade noch eine sichtbare Spur im Tau hinterlässt :huh:

  • Wir machen hier jetzt auch ein bisschen mit :)
    Vor ein paar Wochen sind wir vom Quadrat zu einer kurzen Spur über gegangen. Beim ersten Mal ist sie, ohne das Futter aufzusammeln einfach die Spur abgepest :D Das hat sie aber schnell gelernt und sucht jetzt gut. Letzte Woche habe ich den Abstand der Tritte vergrössert und die Spur länger gelegt. Auch das hat super geklappt. Momentan üben wir das Verweisen zuhause oder auch mal beim Spaziergang. Den ersten Gegenstand, den sie gesehen hat, hat sie geschnappt und ist damit abgedüst :D Den aktuellen Stand, könnt ihr euch hier ansehen

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    Ich war am Anfang noch zu langsam mit dem Futter. Und ich muss mir was überlegen, wie ich die Gegenstände platziert bekomme, ohne dass Quennie das sieht.
  • Und ich muss mir was überlegen, wie ich die Gegenstände platziert bekomme, ohne dass Quennie das sieht

    Nicht sehen durfte sie das platzieren des GS nur nicht, weil das ihre "Stibitzeritis" und "Damit-abpeseritis" getriggert hat. :D

    Wenn sie das jetzt nicht mehr macht, dann darf sie schon sehen, wie du den GS hin legst/wirfst. :)
    Dann Kommando zum zeigen, sie hinlassen und dann weiter wie im Video. Schneller füttern, damit sie garnicht ins hochgucken kommt, hast du eh schon erkannt. ^^

  • Und ich muss mir was überlegen, wie ich die Gegenstände platziert bekomme, ohne dass Quennie das sieht

    Nicht sehen durfte sie das platzieren des GS nur nicht, weil das ihre "Stibitzeritis" und "Damit-abpeseritis" getriggert hat. :D

    Wenn sie das jetzt nicht mehr macht, dann darf sie schon sehen, wie du den GS hin legst/wirfst. :)
    Dann Kommando zum zeigen, sie hinlassen und dann weiter wie im Video. Schneller füttern, damit sie garnicht ins hochgucken kommt, hast du eh schon erkannt. ^^

    Ich dachte es wär vielleicht von Vorteil wenn sie das nicht sieht, damit sie auf den Gegenstand reagiert und sich hinlegt und dem nicht nachhopst und sich hinschmeisst, wenn ich den werfe.

  • Also zügig hin und sich dann auf den Boden schmeißen, dagegen haben wir nichts - im Gegenteil!


    Sonst kannst sie mit der anderen Hand auch noch kurz am Halsband festhalten, bis der GS ruhig liegt und dann mit Kommando losloassen.

  • Hier mal ein allgemeiner Gedanke, weil ich höre es immer wieder:


    Leute lassen die Fährte liegen, damit der Geruch "entsteht", bzw. "etwas länger liegen, damit MEHR Geruch entsteht" :/ (O-Ton von langfährigen Fährtlern)


    Natürlich ist es klar, dass Bodenverletzung durch Betreten bla bla stattfindet, aber es leuchtet mir überhaupt nicht ein, dass der Geruch "zunimmt", bzw. "intensiver" werden soll.


    Wäre es so, dass der Geruch mit der Zeit "intensiver" wird, würde man nicht in den IGP Stufen bei Stufe 3 eine längere Wartezeit haben als bei Stufe 1.


    Meine eigene Erfahrung hat gezeigt, dass es DEFINITIV leichter für den Hund ist, eine frische Fährte zu verfolgen, als eine gealterte. Zumindest auf trockenem Boden kann ich das auf jeden Fall bestätigen. *


    Eine Erklärung die ich dafür habe, dass die Leute glauben, der Geruch würde zunehmen, intensiver werden, ist ein Missverständnis über den Umstand, dass mit der Liegezeit die Geruchspartikel vom Fährtenleger, die in der Luft hängen, dann verflüchtigt sind und der einzige Geruchsrest der bleibt, ist der direkt am Boden. Der nimmt aber auch ab und insbesondere bei trockenen Böden verdammt schnell.


    Also meiner Meinung nach findet kein bisschen Geruchszunahme oder -intensivierung statt, sondern eine Verringerung des Gesamtgeruches.


    Wie seht ihr das? :)


    *mit "nicht trockenem" Boden hatte ich leider bisher kaum das Vergnügen

  • Also ich weiß es von meiner Zeit noch, als ich noch richtig im SchH Sport dabei war, dass die Bodenzerstörung das ist, was für die Hunde riechbar ist.

    Es ist ja unerheblich, wer die Fährte gelegt hat. Es geht rein um die Bodenzerstörung und umso länger dass die Fährte liegt, desto schwieriger wird es für den Hund.

  • Natürlich ist es klar, dass Bodenverletzung durch Betreten bla bla stattfindet, aber es leuchtet mir überhaupt nicht ein, dass der Geruch "zunimmt", bzw. "intensiver" werden soll.

    Nach meinem Wissen hat das auch damit zu tun, dass in der ersten Liegezeit (ca. 20min) schon eine gewisse Verwesung bei den zertreten Kleinstlebewesen und Pflanzen einsetzt und sich deshalb der Geruch der Fährte in der Zeit am stärksten verändert. Ob das ein stärker werden des Geruchs beinhaltet, weiß ich nicht.


    Der Geruch des Fährtenlegers kann sich bei guten Bedingungen über längere Zeit halten als die Fährte selbst. Sonst würde Mantrailing nicht funktionieren ;) das kann also nicht als Argument herhalten.

  • Ich kenne es so, dass sich der optimalste Geruch nach ca. 20 Minuten entwickelt hat. Also eine GANZ frische Fährte (nur wenige Minuten alt) soll wohl eher schwierig sein, bzw. dem (jungen) Hund im Aufbau ein falsches Bild von dem, was er eigentlich suchen soll - nämlich die Bodenverletzung - vermitteln würde, da nach z.B. 3 Minuten sich noch kein so intensiver Bodenverletzungsgeruch entwickeln konnte, sondern der Eigengeruch vom Fährtenleger überwiegt.


    Danach soll es wieder schwerer werden. Ich denke das liegt nicht unbedingt am genauen Alter der Spur selbst, sondern einfach an der Tatsache, dass mehr "passieren" kann, wenn die Fährte länger liegt. In 3 Stunden rennt dir eher mal was fremdes über die Spur, klaut dir Futter runter, Wind hat mehr Zeit geruchspartikel davon zu tragen... als in nur 20 - 30 Minuten.


    Das klingt für mich schlüssig, deshalb habe ich immer darauf geachtet, dass die Fährten eben immer um die 20 Minuten gelegen haben. Beim älteren Hund dehnt man die Liegezeit ja eh aus, verkürzt habe ich noch nie, das macht ja auch im Hinblick auf Prüfungen keinen Sinn.


    Bei meinen Hunden habe ich noch nie beobachtet, dass jetzt eine 2 Stunden alte Spur per se schwerer gewesen wäre als eine 20 Minuten alte. Schwierigkeiten liegen dann bei uns eher an Äußeren Umständen wie schwerem Gelände oder starkem Wind.

  • Der Geruch des Fährtenlegers kann sich bei guten Bedingungen über längere Zeit halten als die Fährte selbst. Sonst würde Mantrailing nicht funktionieren ;) das kann also nicht als Argument herhalten.

    Ja, klar, ich verstehe es so, dass der Geruch des Fährtenlegers sich über mehr Fläche/Volumen verteilt, wird also direkt an der Fährte, von der der Hund im IGP ja nicht wegdarf, weniger.


    Der Trailer darf den Geruch ja aufnehmen von wo er möchte.


    Ergo, an der Fährte wird der Körpergeruch der Person weniger.