Für mich ist und bleibt der Hund die beste „Auskunftsstelle“ ob die Ernährung richtig läuft.
Wenn der Hund weder müde noch schlapp ist, er das für ihn passende Gewicht hat, das Fell glänzt, es keine Anzeichen von Allergien oder Unverträglichkeiten gibt.
Es gibt einen leider sehr kostspieligen Test, dieser zeigt genau auf, ob und wo ein Mangel besteht oder auch nicht. Ein normales Blutbild reicht dazu aber nicht aus.
Für Boss wurde das gemacht. Er hatte zwar nie Anzeichen, dass mit seiner Ernährung etwas nicht stimmt, aufgrund seiner Leidensgeschichte wollte ich aber alles nur Erdenkliche ausschließen. Der Hund muss das, was er vorgesetzt bekommt, auch fressen wenn er nicht verhungern will. Ob das für ihn jetzt gut ist oder nicht, er hat keine andere Wahl. Umso wichtiger ist es, das für den jeweiligen Hund passende Futter zu geben.
Boss hat bis Ende August hochwertiges Nassfutter mit Reispops und Gemüseflocken bekommen. Grünlippmuschelpulver von klein auf. Seit er auf Barf umgestellt wurde, glänzt sein Fell mehr, seine Energie hat sich verbessert und alles passt. Ich hätte nicht gedacht, dass es doch noch Luft nach oben gibt, wurde aber eines Besseren belehrt und bin für meinen Hund froh, dass die Ernährung für ihn nun wirklich optimal ist.
Es gibt wahrscheinlich auch gute Barfmixe und klar ist es praktisch, wenn ich das Futter so wie es ist, nach dem Auftauen und richtig temperieren füttern kann.
Verbena - dein Futtermix scheint ja zu stimmen, es könnte aber auch dein gutes Wissen sein, mit dem du die erforderlichen Spurenelemente, Mineralien, ungesättigten Fettsäuren und Vitamine in der richtigen Dosierung dazu gibst.
Hier würde ich mir wirklich ernsthafte Gedanken über die richtige Ernährung machen. Ein Hund, der trotz solch hoher Futtermengen nicht zunimmt und immer breiig kotet, der ist weder gesund noch wird er passend ernährt.
Nur zum Vergleich. Mein Hund ist 16 Monate, wiegt 36kg und bekommt am Tag 750g Fleisch, 30g Fett, 150g Gemüse-Obstmix+ Mineralien, Ölen etc. Wenn ich merke, er wird zu dünn oder zu dick, wird das Futter angepasst. Er bekommt kein Trockenfutter und Trainingswurst fürs Training, falls wir mit Futter trainieren.
Mir ist schon klar, dass jeder Hund sein Futter anders verstoffwechselt, ist ja bei unsereins auch nicht anders. Beobachten und darauf eingehen, anders kann sich ein Hund nicht äußern als mit Symptomen zu reagieren. Wenn du darauf nicht oder unzureichend reagierst, ist er am Ende seiner Möglichkeiten und der Leidtragende.