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  3. Welpen & Junghunde

... der schlimmste Tag in meinem Leben

  • Verbena
  • 7. September 2021 um 20:51
  • Palinka74
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    • 13. September 2021 um 09:28
    • #61

    ... und schon wieder muss ich heulen ;( !

    Es sind bei mir schon soooo viele liebe Menschen & Tiere vorausgegangen ... langsam freu' ich mich fast darauf, sie alle bald wieder zu sehen (im übrigen erzählt das meine kleinere Tochter oft ... ob sie nicht auch einfach sterben könne, dann wäre sie bei all den anderen 8| ).

    Django (Andy vom Biberstieg) *13.04.2020

    Spike (03/2005 - 11/2019) für immer in meinem Herzen <3

  • Micha369
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    • 13. September 2021 um 11:48
    • #62
    Zitat von Verbena

    Robert Frost sagte, dass das Glück an Höhe ausgleicht, was ihm an Lange fehlt ... vielleicht war der Höhenflug des Glückes, das mit Lyssi schenkte einfach zu intensiv, um länger als 9 1/2 Wochen dauern zu können ... vielleicht hat sich unser Glück einfach so schnell verbraucht, weil wir uns so viel davon genommen haben.

    Lyssi ist heute Abend, ganz plötzlich und vollkommen unerwartet von uns gegangen. Nichts deutete darauf hin, dass sie heute sterben würde ... sie war fröhlich und munter wie immer ... und doch hörte ihr Herz einfach auf zu schlagen. Sie kam auf mich zu, schwankte, fiel und starb innerhalb von Sekunden in meinen Armen ...

    Sie war mein Herz, meine Seele, mein ganz großes, perfektes Glück und die Lücke, die sie hinterlässt, wird sich wohl nie schließen lassen ... heute war sie 17 Wochen alt.

    Ich las es gerade eben erst.

    Das ist ja furchtbar. Und so traurig!

    Ich fühle mit Dir. ;(

  • XxJulexX
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    • 14. September 2021 um 17:53
    • #63

    mein herzliches Beileid.

    Das ist so furchtbar ;(

  • Verbena
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    • 26. September 2021 um 13:17
    • #64

    Danke Ihr Lieben - auch wenn ich erst so spät auf Eure lieben Worte reagiere.

    Ich hätte Euch gerne früher für Euer Mitgefühl gedankt, aber es fällt mir noch immer schwer, mit Lyssis plötzlichem Tod konfrontiert zu werden und vor allem, mich mit ihm auseinander zu setzen, um ihn akzeptieren zu können, ohne dass die Trauer mich immer wieder überrollt.

    Momentan ist es vermutlich die Verdrängung, die mir hilft. Das "nichtdrübernachdenken" und das Hoffen, dass sie uns wiederfindet.

    Ich habe natürlich die Sorge, dass im nächsten Wurf nicht genügend Hündinnen dabei sind und weil das der letzte Jojo-Wurf sein wird, meine Chance sinkt, noch einem ein Lyssi-Seelchen zu bekommen.

    Micha ist zwar schon soweit, über einen kleinen Rüden nachzudenken, weil damit auch der Vergleich nicht so leicht wäre ... aber mit Chia, die alle 5 Monate läufig wird, ist es ein großer Stressfaktor für einen Hundejungen, der mindestens zweimal im Jahr eine verlockend duftende Hündin vor der Nase hat.

    Bei den Leos war das leicher. Bommeline wurde nur alle 14 Monate läufig und das auch nur für 9 Tage mit einem Stehtag (ihre Schwester wurde wegen einer Hormonschwäche aber auch nicht tragend) - das war überschaubar und Anka war so gartig zu den Rüden, wenn die ihr zu nahe kamen, dass Müsli es gar nicht erst versuchte, ihr näher zu kommen.

    Bei Joe war es so, dass er mit jeder weiteren Läufigkeit von Anka das Interesse verlor, weil er ja eh nicht durfte. Und das Lieschen war aufgrund einer Gebärmutterentzündung mit 12 Jahren kastriert worden.

    Unsere Pärchenhaltung war also bislang etwas vereinfacht abgelaufen, weil entweder die Hündin nicht wollte/ konnte oder der Rüde das Interesse verlor.

    Aber mit einer jungen, fruchtbaren Hündin und einem potenten jungen Rüden? Micha meint, dann würden wir den Rüden zur Not kastrieren lassen --- puh. Das ist ja gar nicht mein Thema. Einen Hundejungen zu kastrieren, nur weil das Läufigkeitsmanagement mit der Hündin schwierig ist? Bene ist ja kastriert - da gäbe es kein Problem. Aber Chia ist wirklich hormonell ein explosives Hundemädchen und das Risiko von Welpen möchte ich nienicht eingehen. Ich könnte ja keinen hergeben und hätte dann vielleicht plötzlich 10 Hunde. 8|

    ... vielleicht würde dann ein Verlust nicht mehr so schwer wiegen? Obwohl das auch nicht der Fall ist. Ich hatte in der Höchstzeit 38 Pferde und wenn einer ging, war das trotzdem kein geringerer Schmerz.

    Momentan bin ich aber auch noch nicht wirklich bereit, mir Gedanken zu machen, ob ein Rüde oder eine Hündin bei uns einziehen soll.

    Gestern wurde ich auf dem Hundeplatz deshalb schon angesprochen und gefragt, wann wir denn wieder Hundewelpennachwuchs erwarten, denn für die meisten dort ist es keine Frage, dass auf jeden Fall wieder ein Welpe zu uns kommen wird. Manche fragen natürlich auch vorsichtig nach, ob wir uns schon entschieden haben, wieder einen Welpen zu uns zu nehmen.

    Ich wünsche mir sehr, dass Lyssi die Tür findet, die wir ihr sperrangelweit geöffnet haben, aber aktuell gibt es immer wieder Situationen, die den Schmerz wieder anfachen, kaum dass er ein bisschen erträglicher geworden ist.

    Gestern kam das befüllbare Lederdummy an, das ich vor ca. acht Wochen bestellte, weil Lyssi beim Apportierspiel ihre "Beute" zu schreddern versuchte, um an die Kekse zu kommen. Meine Preydummys litten sehr darunter und ich dachte, dass sie mit dem Leder wenigstens ein bisschen länger beschäftigt sein wird, bis da Löcher im Dummy entstehen.

    Das Teil war aber nicht lieferbar und ich hatte schon vergessen, dass es noch aussteht, als ich die Nachricht bekam, dass es jetzt nachgeliefert wird ... und als ich das sah, war es schon zu spät, um zu stornieren.

    ... und nun liegt es da und weckt Erinnerungen.

    Das Schlimmste ist aber, dass ich mir immer wieder sinnlose Fragen stelle wie: Wann hatte das Winkeohr wohl zu festem Stand gefunden? Wäre sie viel heller geworden nach dem Fellwechsel oder hätte sie tatsächlich Chia ähnlich gesehen? Wie groß wäre sie wohl geworden, nachdem sie am Morgen ihres Todes und mit 17 Wochen 51 cm maß. Wäre ihr Fell so plüschig geblieben? Hätte sie die Fusselbirne ihres Vaters behalten?

    Das alles werde ich nie wissen. Sie hatte nicht die Chance, mir diese Fragen zu beantworten und ich werde immer mutmaßen und dabei hadern, weil ich so viel mehr von ihr hätte wissen wollen, als ich schlussendlich wissen durfte.

    Ich verfolge das Wachstum und die Entwicklung der Welpen hier im Forum, die ungefähr zur gleichen Zeit wie Lyssi geboren wurde und weiß, dass das Mitfreuen zwar ehrlich ist, aber eben auch unsagbar weh tut.

    Ich denke an die beiden gewechselten Schneidezähne, die ich an jenam Dienstag morgen beim Wiegen entdeckte. An den eingefrorenen Eisknochen, den ich ihr auftauen wollte, damit sie ihr Zahnfleisch im Zahnwechsel kühlen kann.

    In der Gefriertruhe lagern 24 Päckchen Welpenbarf.

    Das sind immer wiederkehrende Stiche ins Herz und ich weiß, dass das Vermissen auch nie aufhören wird ... oder eben so präsent bleibt, bis die Lyssi-Seele wieder bei uns ist und die uneingeschränkte Freude zurückkehrt.

    Liebe Grüsse von der Kräuterbine mit den Langhaarmädels Verbena und Chia und Elysia (11.05.2021 - 07.09.2021) für immer im Herzen

    Geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 26. September 2021 um 13:29
    • #65

    Es tut mir sehr leid, dass der Verlust so schwer auf deinen Schultern wiegt und die kleine Maus zu jedem Zeitpunkt fehlt. Aber dass du so viel über sie nachdenkst, zeigt nur, wie viel Liebe und welchen großen Platz in deinem Herzen sie in der kurzen Zeit bei dir bekommen hatte.

    Deswegen ist es wohl umso schwieriger, einem neuen Welpen nun das „Go“ zu geben, bei euch ein zu ziehen.

    Rüden kann man ja aber auch sterilisieren - dann können sie keinen Nachwuchs zeugen, müssen nicht getrennt werden und leiden dann nicht all zu schwer darunter und falls doch ein Deckakt stattfindet (was ich aufgrund der Verletzungsgefahr trotzdem vermeiden würde), entstehen eben keine Hundekinder und so könnte natürlich auch ein kleiner Bub bei euch einziehen. Ein souveräner Rüde würde Chia vielleicht sogar zusätzliche Sicherheit vermitteln.

    Nicht viele Tierärzte sterilisieren, weil es ihnen zu „aufwändig“ sei, da muss man manchmal ein bisschen suchen. Auch um wirklich sicher zu gehen, dass da wirklich alles notwendige durchtrennt wurde, damit da definitiv nichts an Babies entsteht. Das muss natürlich auch schon recht früh geschehen, denn selbst wenn junghunde meist noch gar nicht an läufigen Hündinnen interessiert sind, könnte natürlich trotzdem etwas passieren.

    Ich hoffe, dass der Schmerz um Elysia und die traurigen Gedanken zu ihrem Verlust bald weichen können und ihr euch an die wunderschönen Momente mit Freude erinnern könnt. Dann wird es leichter, damit umzugehen.

    Aber ja, es ist nach wie vor sehr traurig und auch ich denke oft darüber nach. :(

  • Luna
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    • 26. September 2021 um 13:34
    • #66

    Ach Verbena, lass Dich mal ganz lieb umarmen. Mir fehlen da jetzt auch gerade die Worte, weil ich das so gut nachempfinden kann und die Trauer über die kleine Lyssie ihre Zeit braucht und das ist auch richtig so.

    Schreib Dir alles von der Seele, nur das wird Dir helfen. Aber den Schmerz kann Dir keiner abnehmen.

    Ich hoffe von ganzem Herzen, dass Lyssie wieder zu Dir findet, aber ob sie wieder in Gestalt eines Schäfis kommen wird, oder anders, das wissen nur die Götter. Aber vielleicht ist es auch so, dass der nächste Welpe Dich vielleicht gar nicht an sie erinnert, sondern Dich mit seiner ganz eigenen Art fängt und Du ihm/ihr all Deine Liebe trotz dem Tod von Lyssie, schenken wirst. Es braucht einfach seine Zeit.

  • Boss
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    • 26. September 2021 um 14:56
    • #67

    Ach lass dich mal ganz lieb umarmen❣️

    Die Lücke, die Lyssi hinterlassen hat, kann niemand anderer füllen. Ich weiß ehrlich nicht, ob das nun ein schlimmer oder ein tröstlicher Gedanke ist. Wenn ich an meinen Seelenhund Max denke, meinen kleinen Bruder, wird es mir so warm ums Herz. Es vergeht kein Tag, an dem ich mich nicht an ihn erinnere, mit all seinen liebenswürdigen oder schrulligen Eigenheiten. Auch wenn ich ihn unendlich vermisse, ich bin so dankbar dafür, dass er 15 Jahre an meiner Seite sein konnte. Die Freude darüber überwiegt sehr viele der Schatten, die immer wieder auf die Seele fallen.

    Auch wenn deine Lyssi nur wenig Zeit bei dir verweilen durfte, jeder Tag ihres Hundelebens war ausgefüllt mit schönen Erlebnissen, die ihr vergönnt waren. Hineingeboren in eine tolle Züchterfamilie, die sie perfekt auf ihren Lebensweg vorbereitet haben. Bei dir und deiner Familie setzte sich dieses Glück für sie weiter fort. Eine Hundekumpeline und eine Tante, so war sie nie einen Tag ohne Hundefreunde. Geliebt und beschützt, behütet und geborgen von dir und deiner Familie. Alles, was ein kleines Hundeherz nur begehren kann, wurde Lyssi ermöglicht. Sie hatte das Paradies auf Erden und konnte in Frieden gehen.

    Lyssi‘s helle, so freundliche Seele wird bestimmt zu dir zurückkommen. Wenn die Zeit dazu gekommen ist. Und wie, das bleibt bis dahin ein Rätsel. Aber wenn, wird es auch die Seele des anderen mittragen und es ist ein anderes Wesen. Ein ganz eigenes, individuelles und wieder einzigartiges Wesen. Eines, in dem du Lyssi wiederfinden wirst. Eines, das aber auch ganz anders sein wird.

  • Pinguetta
    Moderator
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    • 26. September 2021 um 20:35
    • #68

    Ihr Lieben, ihr findet so tolle Worte und ich bin nur am Schlucken und Weinen. Auch ich denke oft an Lyssie und Sabine. Aber mir fehlen die Worte. ;(

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 26. September 2021 um 23:13
    • #69
    Zitat von Pinguetta

    Ihr Lieben, ihr findet so tolle Worte und ich bin nur am Schlucken und Weinen. Auch ich denke oft an Lyssie und Sabine. Aber mir fehlen die Worte. ;(

    Lass auch du dich mal ganz fest drücken, wenn du magst ❤️ Oft braucht es gar nicht viele Worte, oft reicht es völlig, wenn man weiß „da denkt jemand an mich, da fühlt jemand mit mir“, das tut einem sehr gut in dem Moment.

  • Tilli
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    • 2. Oktober 2021 um 22:05
    • #70

    Ohh nein, liebe Sabine, lass dich einfach ganz fest in den Arm nehmen. Ich hab es eben erst gelesen, mir fehlen die Worte und ich versuch gar nicht erst die Tränen aufzuhalten. Es tut mir so unendlich leid für euch. Es muss ungeheuer schwer sein, all die Erinnerungen überall zu sehen. Andererseits hat die kleine Lyssi so viele Erinnerungen bei dir gelassen, wenn man sie nicht mehr nur durch einen Schleier aus Tränen betrachtet, können Erinnerungen auch tröstlich sein, aber das braucht leider Zeit.

    Fühl dich noch mal ganz dolle umarmt. Mir gefällt der Gedanke, dass die lieben Seelen in neuem Fellkleid zu uns zurückfinden. Also gibts hier auch von mir ein (trauriges) Lächeln, damit die Federn ganz schnell wachsen.

    LG

    Babsi

    Tilli - komfortorientierter Landtorpedo seit 27.05.2017 <3

  • Verbena
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    • 3. Oktober 2021 um 10:23
    • #71

    Danke Ihr Lieben ...

    Euer Mitgefühl hilft mir sehr - auch wenn ich hier meistens nicht sofort antworten kann, weil es noch schwer ist, nicht mit aufsteigenen Tränen zu kämpfen, wenn ich mit Lyssis Tod konfrontiert werde.

    Trotzdem möchte ich Euch sagen - und vor allem Dir Pinguetta liebe Claudia, dass dieses tiefe Mitgefühl, egal in welche Worte es sich kleidet, mir hilft, dass die Last der Trauer leichter wird, weil Ihr sie mit mir teilt.

    Vielleicht gibt es keinen Trost, der den Verlust heilt. Vielleicht wird das Vermissen immer ein bisschen schmerzen, aber zu lesen, dass Ihr Lyssis Leben als glücklich und erfüllt empfindet, ist tröstlich und es macht das Loslassen etwas leichter, weil Maica und wir ihr wenigstens ihr Glücksschatzkästlein bis zum Rand füllen durften.

    Ich frage mich natürlich trotzdem immer wieder, warum das passieren musste. Ich finde darauf keine Antwort.

    Aber was ich durch Lyssis Tod und Eure Worte mitnehme ist, dass ich mich bemühen werde, jeden Tag im Leben meiner Hunde zu einem besonders glücklichen Tag werden zu lassen, denn sie haben es verdient, dass sie ihre Schatzkästlein bis oben hin gefüllt mitnehmen dürfen und nichts vermissen müssen - egal wie kurz oder lang ihr Leben war.

    Ich bin dankbar, dass Ihr mich in meinem Glauben an die Wiederkehr bestärkt, denn es ist mein Schutz vor dem Verzweifeln.

    und Babsi Tilli Danke für Deine Worte und das Lächeln für Lyssi ... daraus wird sicher eine ganz besonders schöne Feder werden.

    Liebe Grüsse von der Kräuterbine mit den Langhaarmädels Verbena und Chia und Elysia (11.05.2021 - 07.09.2021) für immer im Herzen

    Geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Pinguetta
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    • 3. Oktober 2021 um 10:52
    • #72

    Nicht zu vergessen: wir sollten uns bemühen, auch für uns, jeden Tag schön zu machen!

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • nette
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    • 3. Oktober 2021 um 10:58
    • #73
    Zitat von Verbena

    Ich frage mich natürlich trotzdem immer wieder, warum das passieren musste. Ich finde darauf keine Antwort.

    darauf gibt es glaub ich auch keine Antwort

    Wir haben uns nach dem sehr plötzlichen und unerwarteten Tod von Dolly innerlich recht schnell vor dieser im Kreis drehenden Frage geschützt, indem wir uns immer wieder gegenseitig bestärkt haben, dass wir dazu da waren ihr ein schönes Jahr zu schenken - gerade meinem Mann hat diese Sichtweise wirklich sehr geholfen.

    Du hast der kleinen Lissy ihre Erdenzeit schön gemacht, das war Deine Aufgabe mit ihr - vll. hat Lissy`s dasein für Dich auch eine (Lern-)Aufgabe gehabt? Ich weiss nicht ob das für Dich tröstlich ist, ich bin mir noch nichtmal sicher ob irgendetwas trösten kann, oder muss ... manches mal muss man vielleicht durch den Schmerz einfach durch und nichts kann es besser machen. So geht es mir jedenfalls mit meinem Herzenshund, ich weine immer noch wenn ich an ihn denke und das ist jetzt 5 Jahre her. Aber ich kann den Schmerz der da ist annehmen und leb nun damit, wie man mit einer Narbe lebt. Sie schmerzt am Anfang, verblasst mit der Zeit, bleibt aber immer da.

    Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du die Frage nach dem "Warum" loslassen kannst. :*

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Verbena
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    • 3. Oktober 2021 um 11:41
    • #74
    Zitat von Pinguetta

    Nicht zu vergessen: wir sollten uns bemühen, auch für uns, jeden Tag schön zu machen!

    Danke liebste Claudia ... das vergisst man leider auch immer wieder und es ist gut, wenn wir uns daran erinnern, dass das Leben zu kurz ist, um nicht in jedem Tag das Beste zu finden und das zu genießen.

    Zitat von nette
    Zitat von Verbena

    Ich frage mich natürlich trotzdem immer wieder, warum das passieren musste. Ich finde darauf keine Antwort.

    darauf gibt es glaub ich auch keine Antwort

    Wir haben uns nach dem sehr plötzlichen und unerwarteten Tod von Dolly innerlich recht schnell vor dieser im Kreis drehenden Frage geschützt, indem wir uns immer wieder gegenseitig bestärkt haben, dass wir dazu da waren ihr ein schönes Jahr zu schenken - gerade meinem Mann hat diese Sichtweise wirklich sehr geholfen.

    Du hast der kleinen Lissy ihre Erdenzeit schön gemacht, das war Deine Aufgabe mit ihr - vll. hat Lissy`s dasein für Dich auch eine (Lern-)Aufgabe gehabt? Ich weiss nicht ob das für Dich tröstlich ist, ich bin mir noch nichtmal sicher ob irgendetwas trösten kann, oder muss ... manches mal muss man vielleicht durch den Schmerz einfach durch und nichts kann es besser machen. So geht es mir jedenfalls mit meinem Herzenshund, ich weine immer noch wenn ich an ihn denke und das ist jetzt 5 Jahre her. Aber ich kann den Schmerz der da ist annehmen und leb nun damit, wie man mit einer Narbe lebt. Sie schmerzt am Anfang, verblasst mit der Zeit, bleibt aber immer da.

    Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du die Frage nach dem "Warum" loslassen kannst. :*

    nette ... ich danke Dir für diese, Deine wunderbaren Gedanken.

    Und ja, das Vermissen ist wie eine Narbe, die immer bleibt. Die Zeit heilt nicht, wie man so schön sagt, alle Wunden, aber sie gibt uns Pflaster, bis wir die Narbe ansehen und damit auch die schönen Erinnerungen verbinden können.

    Ich bin ganz sicher, dass unsere Herzens- und Seelenhunde uns (Lebens-)Aufgaben mitbringen und wir sie manchmal erst erkennen, wenn sie gehen und die Aufgabe bleibt.

    Vielleicht reifen wir, weil wir das Loslassen zu akzeptieren lernen, wenn wir nicht daran zerbrechen wollen.

    Vielleicht müssen wir lernen, den Tod nicht als das Ende zu sehen, sondern einfach als eine Form der Transformation von Materie zum Geist, denn so wie Deine Dolly "nur" ihr Körperkleid ablegte, mit der sie Dich im Hier begleitete, so ist ihr Geist, ihre Seele nach wie vor bei Dir.

    Aber unser verstandsgeschultes Gehirn tut sich schwer damit, einen solchen Gedanken anzunehmen und wir tun und schwer damit, dabei zu lächeln und uns zu freuen, dass wir unsere Seelenfreunde haben durften ... wenngleich die Zeit uns zu kurz schien, um nicht zu hadern und Fragen zu stellen, die nie eine Antwort finden werden.

    Liebe Grüsse von der Kräuterbine mit den Langhaarmädels Verbena und Chia und Elysia (11.05.2021 - 07.09.2021) für immer im Herzen

    Geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Boss
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    • 3. Oktober 2021 um 12:07
    • #75

    Rainer Maria Rilka hat Worte dazu gefunden, die es wunderschön ausdrücken:

    „Wenn ihr mich sucht, sucht in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, lebe ich in euch weiter.“

    Ich denke, Lyssi ist unsterblich denn deine Liebe für sie wird immer in deinem Herzen sein.

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