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  1. Das Schäferhund Forum
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2022-Tierschutzverordnung und Schutzdienst

  • Micha369
  • 10. Januar 2022 um 18:53
  • Verbena
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    • 14. Januar 2022 um 12:46
    • #91

    Ruebchen

    Du weißt, dass mich Deine Konsequenz begeistert, Deinem Weg treu zu bleiben und auch zu dem Preis von mancher SV als arrogant, weil anders denkend, abgelehnt zu werden, aber wenn der Hund die Kommandos zuverlässig ausführt, dann besteht er die Prüfung.

    Wenn ich meinen Hengst vorstelle und er läuft die Prüfung ohne Patzer durch, aber die Note ist trotzdem unterirdisch, weil wir dem Bild des Richters nicht entsprechen, der es toll findet, wenn das Pferd mit festem Rücken unter dem Sattel davonstratzt und vollkommen verspannte Tritte zeigt, nur mit den Vorderfüßen fuchtelt, weil er gar nicht frei aus der Schulter traben kann, wenn die Nase auf der Brust klebt und der Rücken nicht schwingt, dann muss ich dafür auch nicht losfahren.

    Es ist dabei ja auch kein "Bestehen", wie bei einer Zuchtprüfung (die er alle mit Erfolg und teilweise als Bester bestand), sondern nur die Platzierung. Und wenn Du mit einer "Fünf Komma und" aus dem Viereck reitest, wirst Du nicht vorne platziert.

    Mir ist es sogar mehrfach mit meinem Schecken passiert, dass die Mitreiter sich um ihren Sieg sorgten, nachdem wir aus der Prüfung ritten, weil mein Hengst richtig gut unterwegs war ... und wenn dann die Note bekannt wurde und wir wussten, dass wir mal wieder niedergerichtet worden waren, konnte nicht mal die Konkurrenz diese Wertung nachvollziehen. Klar freuten die sich auch, dass unsere Note dann doch nicht höher war, als ihre, aber man merkte daran halt auch, dass die RTeiter ein anderes Bild hatten, als die Richter.

    Oder wie es einmal ein bekannter Oldenburger Pferdemensch formulierte: "Der Bunte müsste die Prüfung gewinnen, aber der halt die falsche Farbe und den falschen Brand!"

    Ich bekam Richtersprüche zu hören wie: "Hast Du denn auch einen Indianer für Dein geschecktes Pferd?" oder "Mädel, verschwende Dein Talent doch nicht an den Bunten - kauf Dir einen schönen schwarzen Oldenburger. Dann gewinnst Du auch!"

    Da ist der Hundesport vermutlich etwas freier im Kopf. Tut der Hund, was er soll, dann kann er auch gewinnen. Hat das Pferd die falsche Farbe, den falschen Brand oder den falschen Reiter im Sattel, dann bleibt er chancenlos. Dartum bin ich auch lange in der Vielseitigkeit unterwegs gewesen. Im Busch zählt nur, was das Pferd kann.

    Liebe Grüsse von der Kräuterbine mit den Langhaarmädels Verbena und Chia und Elysia (11.05.2021 - 07.09.2021) für immer im Herzen

    Geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Lobo
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    • 14. Januar 2022 um 12:52
    • #92
    Zitat von Verbena

    Ruebchen

    Du weißt, dass mich Deine Konsequenz begeistert, Deinem Weg treu zu bleiben und auch zu dem Preis von mancher SV als arrogant, weil anders denkend, abgelehnt zu werden, aber wenn der Hund die Kommandos zuverlässig ausführt, dann besteht er die Prüfung.

    Wenn ich meinen Hengst vorstelle und er läuft die Prüfung ohne Patzer durch, aber die Note ist trotzdem unterirdisch, weil wir dem Bild des Richters nicht entsprechen, der es toll findet, wenn das Pferd mit festem Rücken unter dem Sattel davonstratzt und vollkommen verspannte Tritte zeigt, nur mit den Vorderfüßen fuchtelt, weil er gar nicht frei aus der Schulter traben kann, wenn die Nase auf der Brust klebt und der Rücken nicht schwingt, dann muss ich dafür auch nicht losfahren.

    Es ist dabei ja auch kein "Bestehen", wie bei einer Zuchtprüfung (die er alle mit Erfolg und teilweise als Bester bestand), sondern nur die Platzierung. Und wenn Du mit einer "Fünf Komma und" aus dem Viereck reitest, wirst Du nicht vorne platziert.

    Mir ist es sogar mehrfach mit meinem Schecken passiert, dass die Mitreiter sich um ihren Sieg sorgten, nachdem wir aus der Prüfung ritten, weil mein Hengst richtig gut unterwegs war ... und wenn dann die Note bekannt wurde und wir wussten, dass wir mal wieder niedergerichtet worden waren, konnte nicht mal die Konkurrenz diese Wertung nachvollziehen. Klar freuten die sich auch, dass unsere Note dann doch nicht höher war, als ihre, aber man merkte daran halt auch, dass die RTeiter ein anderes Bild hatten, als die Richter.

    Oder wie es einmal ein bekannter Oldenburger Pferdemensch formulierte: "Der Bunte müsste die Prüfung gewinnen, aber der halt die falsche Farbe und den falschen Brand!"

    Ich bekam Richtersprüche zu hören wie: "Hast Du denn auch einen Indianer für Dein geschecktes Pferd?" oder "Mädel, verschwende Dein Talent doch nicht an den Bunten - kauf Dir einen schönen schwarzen Oldenburger. Dann gewinnst Du auch!"

    Da ist der Hundesport vermutlich etwas freier im Kopf. Tut der Hund, was er soll, dann kann er auch gewinnen. Hat das Pferd die falsche Farbe, den falschen Brand oder den falschen Reiter im Sattel, dann bleibt er chancenlos. Dartum bin ich auch lange in der Vielseitigkeit unterwegs gewesen. Im Busch zählt nur, was das Pferd kann.

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    Im Hundesport nichts anderes ! Aber ganz genau das gleiche !

    An dem Tag, als Gott den Deutschen Schäferhund erschuf, lehnte er sich zurück und lächelte!

    #vonderaltenhuette.gsd

  • Dario
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    • 14. Januar 2022 um 12:59
    • #93
    Zitat von Lobo
    Zitat von Verbena

    Ruebchen

    Du weißt, dass mich Deine Konsequenz begeistert, Deinem Weg treu zu bleiben und auch zu dem Preis von mancher SV als arrogant, weil anders denkend, abgelehnt zu werden, aber wenn der Hund die Kommandos zuverlässig ausführt, dann besteht er die Prüfung.

    Wenn ich meinen Hengst vorstelle und er läuft die Prüfung ohne Patzer durch, aber die Note ist trotzdem unterirdisch, weil wir dem Bild des Richters nicht entsprechen, der es toll findet, wenn das Pferd mit festem Rücken unter dem Sattel davonstratzt und vollkommen verspannte Tritte zeigt, nur mit den Vorderfüßen fuchtelt, weil er gar nicht frei aus der Schulter traben kann, wenn die Nase auf der Brust klebt und der Rücken nicht schwingt, dann muss ich dafür auch nicht losfahren.

    Es ist dabei ja auch kein "Bestehen", wie bei einer Zuchtprüfung (die er alle mit Erfolg und teilweise als Bester bestand), sondern nur die Platzierung. Und wenn Du mit einer "Fünf Komma und" aus dem Viereck reitest, wirst Du nicht vorne platziert.

    Mir ist es sogar mehrfach mit meinem Schecken passiert, dass die Mitreiter sich um ihren Sieg sorgten, nachdem wir aus der Prüfung ritten, weil mein Hengst richtig gut unterwegs war ... und wenn dann die Note bekannt wurde und wir wussten, dass wir mal wieder niedergerichtet worden waren, konnte nicht mal die Konkurrenz diese Wertung nachvollziehen. Klar freuten die sich auch, dass unsere Note dann doch nicht höher war, als ihre, aber man merkte daran halt auch, dass die RTeiter ein anderes Bild hatten, als die Richter.

    Oder wie es einmal ein bekannter Oldenburger Pferdemensch formulierte: "Der Bunte müsste die Prüfung gewinnen, aber der halt die falsche Farbe und den falschen Brand!"

    Ich bekam Richtersprüche zu hören wie: "Hast Du denn auch einen Indianer für Dein geschecktes Pferd?" oder "Mädel, verschwende Dein Talent doch nicht an den Bunten - kauf Dir einen schönen schwarzen Oldenburger. Dann gewinnst Du auch!"

    Da ist der Hundesport vermutlich etwas freier im Kopf. Tut der Hund, was er soll, dann kann er auch gewinnen. Hat das Pferd die falsche Farbe, den falschen Brand oder den falschen Reiter im Sattel, dann bleibt er chancenlos. Dartum bin ich auch lange in der Vielseitigkeit unterwegs gewesen. Im Busch zählt nur, was das Pferd kann.

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    Im Hundesport nichts anderes ! Aber ganz genau das gleiche !

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    Genauso hab ich es bei OGs erlebt wenn man mit nem HZ ankam :)

  • Ruebchen
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    • 14. Januar 2022 um 13:01
    • #94
    Zitat von Ellionore

    Ich glaube, da ging es in ihrem Beispiel um erfolgreiche Teilnahme im Dressursport, ähnlich dann im IGP vom Setting her.

    Eben, das meinte ich ja.

    Erfolgreiche Teilnahme an einem Dressurtunier = Erfolgreiche Teilnahme an einer OG Prüfung im IGP Bereich.

    Und das geht ja sehr gut ohne irgendwas.

    Meinst du, ich werde mit meiner Ausbildung eines Tages auf der IGP WM rumturnen? Nein, dafür wird es wohl nicht reichen.

    Ich gebe mir Mühe und wir schauen einfach, ob und wie weit wir am Ende in Richtung nationale Meisterschaften kommen.

    Aber @MartinBib hat es schon erwähnt, solange man von den Richtern auch bei eigentlich wirklich guten und akkuraten Arbeiten am Ende noch Floskeln wie "der Hund könnte/sollte/müsste... schneller/ enger/drangvoller.... Dieses und Jenes tun, wird der aktuell gesetzte Standard so bleiben wie er eben ist.

    Liebe Grüße,

    Nina mit A.J. & Ero 

  • HSH
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    • 14. Januar 2022 um 13:03
    • #95
    Zitat von Ellionore

    Zu dem Einsatz von Hilfsmitteln, zwecks Erleichterung davon halte ich nichts und werde ich auch nie etwas von Halten.

    Dann mußt du konsequenterweise aber auch die Leine ablehnen, schließlich ist sie auch nur ein Hilfsmittel das der Erleichterung, und damit der Bequemlichkeit, beim führen dient. :P

  • Ruebchen
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    • 14. Januar 2022 um 13:08
    • #96

    Verbena leider ist es im Hundesport ähnlich... auch da kannst du die falsche Rasse haben (wir kenne alle die Begriffe "Malirichter" oder "Schäferrichter"), andersrassige Exoten werden oft garnicht ernst genommen, wenn man denn überhaupt einen Helfer findet, der sich "herablässt", einen zb. BBS oder Dobermann noch ernsthaft auszubilden. Auch kannst du den besten Hund der

    Welt im Stall haben, der dann am Ende aber "leider" den falschen HF oder Zwingernamen hat...

    Liebe Grüße,

    Nina mit A.J. & Ero 

  • Verbena
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    • 14. Januar 2022 um 13:23
    • #97
    Zitat von Ruebchen
    Zitat von Ellionore

    Ich glaube, da ging es in ihrem Beispiel um erfolgreiche Teilnahme im Dressursport, ähnlich dann im IGP vom Setting her.

    Eben, das meinte ich ja.

    Erfolgreiche Teilnahme an einem Dressurtunier = Erfolgreiche Teilnahme an einer OG Prüfung im IGP Bereich.

    Und das geht ja sehr gut ohne irgendwas.

    Meinst du, ich werde mit meiner Ausbildung eines Tages auf der IGP WM rumturnen? Nein, dafür wird es wohl nicht reichen.

    Ich gebe mir Mühe und wir schauen einfach, ob und wie weit wir am Ende in Richtung nationale Meisterschaften kommen.

    Aber @MartinBib hat es schon erwähnt, solange man von den Richtern auch bei eigentlich wirklich guten und akkuraten Arbeiten am Ende noch Floskeln wie "der Hund könnte/sollte/müsste... schneller/ enger/drangvoller.... Dieses und Jenes tun, wird der aktuell gesetzte Standard so bleiben wie er eben ist.

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    Ich habe bislang noch keinen Hund in dem vorn Dir angestrebten Prüfungen vorgestellt und auch nie nach einer WM-Teilnahme gestrebt, aber ich glaube trotzdem, dass Du zwar nicht jeden Richter überzeugst, weil der eine oder andere trotzdem was zu meckern findet, wie Du und @MartinBib das beschreibt, aber kein Richter es akzeptieren wird, wenn der Hund hinkt, unkontrollierbar in der Leine hängt oder frische Striemen von Schlägen auf dem Pelz hat..

    Der Unterschied zum Dressursport mit dem Pferd ist aber, dass die Richter Vorstellungen mit hohen Wertnoten belohnen, die definitiv zu einem frühen Verschleiß des Pferdes führen. Das wird immer wieder angeprangert und von der FEI und der FN auch mal abgewatscht, aber denken wir mal ein Jahrzehnt zurück an die EM in London, wo Totilas mit Gal eine Rekordnote erreichten. In den Pferdeforen wurde sich vor lauter Euphorie fast überschlagen und das Wunderpferd und sein toller Reiter bejubelt.

    Als ich damals vorsichtig anmerkte, dass der Hengst hinten nicht taktklar lief und aus meiner Sicht hätte von der Prüfung ausgeschlossen werden müssen, weil er lahmte, da wurde ich verbal gesteinigt und aufs Wagenrad geflochten.

    Zwei Jahre später wurde bekannt, dass der Hengst immer öfter deutliche Lahmheiten zeigt und plötzlich wollte jeder das ja schon bei der EM gesehen haben und mit einem Mal wurde auch der Ritt in seiner Qualität in Frage gestellt und dem Pferd sein Talent abgesprochen - der Reiter wurde als Tierquäler bezeichnet.

    So ist der Mop - wenn alle jubeln, wird mitgejubelt. Was machst Du da als Richter, wenn Du immer wieder zu solchen wichtigen Prüfungen eingeladen werden willst und die Veranstalter wie Kasselmann und Co. ihre eigenen Pferde und Reitschüler ins Rennen schicken?

    Was sagst Du, wenn Du an einer Hengstschau Dein Pferd in der Abreitehalle vorbereitest und siehst, wie ein bekannter Hengsthalter seinem Dreijährigen mit der Longiergerte auf die Vorderbeine drischt, damit der denn in verspannter Panik effektvoll durch die Halle sprintet. Die Reiterin kann ihn kaum bremsen? Bei dem Pferd leuchtete das Weiße im Auge? Egal! Er sah spektakulär aus und die Züchter rennen mit ihren Stuten in Scharen zu ihm.

    Und dann kommst Du und stellst Deinen Hengst so vor, wie Du es bei Egon von Neindorff lerntest: Schwungvoll, aber immer auch durch den Rücken schwingend. Leicht am Zügel stehend, die Nasenlinie leicht vor der Senkrechten. Das Pferd gelassen und zufrieden trabend. Nicht spektakulär, aber im Takt, mit Schwung und losgelassen - so wie es die Ausbildungsskala vorsieht.

    Die Züchter wollen das aber nicht sehen. Die wollen den Spektakulären ... also, was machst Du? Drischst Du Deinem Pferd auch mit der Gerte auf die Beine? Oder hängst Du den Sport und die Hengsthaltung an den Nagel, weil Du nicht soviel essen kannst, wie Du kotzen möchtest, wenn Du siehst, wie Pferde ausgebeutet werden? Ich habe mich für Letzeres entschieden, weil ich meine Pferde liebe.

    Wenn aber ein Hund deutlich hinkend in die Prüfung läuft, wird ein Richter das hoffentlich nicht positiv hervorheben, oder?

    Liebe Grüsse von der Kräuterbine mit den Langhaarmädels Verbena und Chia und Elysia (11.05.2021 - 07.09.2021) für immer im Herzen

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    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Cinja
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    • 14. Januar 2022 um 13:33
    • #98

    Ich glaube schon, dass sich das Bild etwas wandelt. Es wird immer mehr das taktsichere, losgelassene Pferd gewollt. Und auch bei den Hunden ist doch so, dass ein meidiger Hund nicht mehr vorne landet (landen sollte).

    Ich denke, auch die Richter müssen da mit der Zeit mitgehen. Aber zum Teil ist wohl noch so, dass die Richter, die genau hinsehen, auch nicht mehr so oft eingeladen werden.

    Ich bin ja auch ein paar Jahre (erfolglos :-)) Turniere geritten. Ich bin immer wieder fassungslos, was Menschen sich einfallen lassen, wie Verbena schreibt. Ich glaube, ich bin damals sehr blauäugig gewesen. Mir würden solche Sachen gar nicht einfallen. Damals, als ich meine Ausbildung zum Pferdewirt gemacht habe, habe ich von Praktiken auf den Araber-Schauen gehört, die mir auch die Augen geöffnet haben, wie naiv ich doch war und zum Teil immer noch bin.

    Für mich hängt der Grad der Einwirkung oder auch eine Hilfe immer vom jeweiligen Tier ab. Ich kann da nicht nach 0815 mein Ding machen. Bei Cindy damals reichte ein härteres Wort, Phaja war schon etwas härter und forderte mich mehr heraus und Crazy ist noch mal eine andere Hausnummer. Sie kann und muss ich schon mal etwas mehr als dezent ansprechen, wenn sie meint, sie müsse ihr Ding machen. Und nur ihr Ding. Leidet unsere Beziehung darunter? Nein. Denn ich setze ihr Grenzen, in denen sie sich bewegen kann. Und das gibt ihr Sicherheit.

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

  • Ruebchen
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    • 14. Januar 2022 um 13:45
    • #99
    Zitat von Verbena

    Wenn aber ein Hund deutlich hinkend in die Prüfung läuft, wird ein Richter das hoffentlich nicht positiv hervorheben, oder?

    Das nicht, aber ich habe es auch schon gesehen, wie ein Hund sich anscheinend während der UO Prüfung irgendwie verletzt hatte (hinkte leicht als er nach dem Sprung über die 1m Hürde zurückkam) und es wurde NICHT abgebrochen, sondern die UO durfte beendet werden, weil man ja eh gleich fertig ist (der Sprung über die 1,8m Kletterwand und das Voran standen noch aus, beides Übungen die nicht ohne sind!).

    Also dass wirklich abgebrochen wird, da muss der Hund wirklich sehr deutlich lahmen oder auf 3 Beinen laufen, sonst wird das schon auch gerne mal übersehen (ob absichtlich oder nicht, kann ich nicht beurteilen).

    Zitat von Verbena

    Er sah spektakulär aus (....)

    Und dann kommst Du und stellst Deinen Hengst so vor (...) Das Pferd gelassen und zufrieden trabend. Nicht spektakulär, aber im Takt, mit Schwung und losgelassen

    Mir wurde auch schon gesagt, dass Ero in der Fußarbeit "zu wenig Aktivität zeigt", bloß weil die HH nicht so angespannt ist und die Rute während des Laufens nicht hochgetragen wild von links nach rechts peitscht. :S

    Sogar vorne ist er manch' Persönchen noch nicht aktiv genug =O

    Dabei denke ich mir, na wie viel aktiver soll der Hund denn noch sein... die Leute können Aktivität von Hektik nicht unterscheiden.

    Liebe Grüße,

    Nina mit A.J. & Ero 

  • Verbena
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    • 14. Januar 2022 um 14:14
    • #100
    Zitat von Ruebchen

    Mir wurde auch schon gesagt, dass Ero in der Fußarbeit "zu wenig Aktivität zeigt", bloß weil die HH nicht so angespannt ist und die Rute während des Laufens nicht hochgetragen wild von links nach rechts peitscht. :S

    Zitat von Ruebchen

    Sogar vorne ist er manch' Persönchen noch nicht aktiv genug =O

    Dabei denke ich mir, na wie viel aktiver soll der Hund denn noch sein... die Leute können Aktivität von Hektik nicht unterscheiden.

    Genau das ist es ... wenn Leute eine falsche Vorstellung vom Ideal haben und denken, dass Hektik und Verspannung ganz wichtig ist, weil das eben spektakulär aussieht.

    Cinja Ich habe ja auch die Ausbildung in Marbach gemacht, wo ich ein ganz besonders inniges Verhältnis zu Pamir OX entwickelte, der einfach ein ganz normales Pferd war und ich habe erst später die Schauaraber kennen gelernt ... da fragt man sich dann, ob diese Leute nicht lieber "Breyer-Pferde" sammeln sollten, wenn es nur noch um Effekt geht und nicht mehr ums korrekte Vorstellen eines Pferdes.

    Ich hatte nur gehofft, dass es im Hundesport fairer zugeht oder eben nur die Leistung des Hundes zählt, nicht seine Herkunft, seine Farbe, sein Besitzer oder sein Züchter ... ihr seht meine Illusionen davonschwimmen :(

    Liebe Grüsse von der Kräuterbine mit den Langhaarmädels Verbena und Chia und Elysia (11.05.2021 - 07.09.2021) für immer im Herzen

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    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Axman
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    • 14. Januar 2022 um 14:46
    • #101

    Ich habe vor viiiielen vielen Jahren (bin alt :D ) mal eine Reining Anfänger Prüfung geritten auf meinem Norweger Wallach (der war ein Crack). Bin dort platziert worden, 3. Platz und es waren an die 30 Starter, alles Quarter Horses.

    Am Abend nach der Barn Party waren meine Scheibenwischer verbogen und jemand hat meine Jacke gestolen.

    Das heisst also, wenn der Richter fair ist, muss man es trotzdem ausbaden ^^ ^^

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Cinja
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    • 14. Januar 2022 um 15:37
    • #102
    Zitat von Verbena

    Ich habe ja auch die Ausbildung in Marbach gemacht,

    Ich gar nicht weit entfernt davon, ich war in Bad Dürrheim. Ein Hengst meines Lehrgestüts hat damals in Marbach als VA gegen Warmblüter die HLP gewonnen. Das kam bei den Warmblutzüchtern auch nicht gut an.

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

  • Luna
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    • 14. Januar 2022 um 15:45
    • #103

    ich bin ja echt gespannt, ob sich die neue tschv dann auch auf manchen hp bemerkbar macht. Kein stachler und kein tele mehr und ich weiss hier bei uns von einer og, dass das gang und gebe war. Und ich weiss zufällig von jemanden, dass die polizei gerufen wurde, als ein ausgebüchster jagdhund mit tele am hals aufgegriffen wurde und der jäger schon genau darstellen musste, für was das tele gebraucht wurde.

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 14. Januar 2022 um 15:48
    • #104
    Zitat von Luna

    ich bin ja echt gespannt, ob sich die neue tschv dann auch auf manchen hp bemerkbar macht. Kein stachler und kein tele mehr und ich weiss hier bei uns von einer og, dass das gang und gebe war. Und ich weiss zufällig von jemanden, dass die polizei gerufen wurde, als ein ausgebüchster jagdhund mit tele am hals aufgegriffen wurde und der jäger schon genau darstellen musste, für was das tele gebraucht wurde.

    Das liegt doch dann an euch, ob die damit durch kommen.

    Ich Zeige sowas wenn ich das sehe konsequent an.

  • Luna
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    • 14. Januar 2022 um 17:17
    • #105

    @Ellionore, so war das von mir nicht gemeint. Sondern dass die menschheit aufgehetzt wird und das finde ich bedenklich. Nur dort, wo sie wirklich schauen müssten, da schaut keiner hin.

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