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Huta-Sinn oder Unsinn?

  • Kimba2001
  • 20. April 2022 um 13:18
  • Tilli
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    • 24. April 2022 um 11:14
    • #31

    Ist vermutlich auch ein bissi eine Typfrage, für welchen Hund es passt. Tilli ist im Grunde auch nur uns und ihr Zuhause gewöhnt. Sie übernachtet noch nicht mal gerne auswärts :rolleyes: wenn wir für eine Nacht bei der Familie übernachten gibt es regelmäßig abends eine intensive Diskussion darüber, ob man jetzt nicht nach Hause fahren könnte, oder zumindest im Auto übernachten. Mir wird sogar mein Rucksack angeschleift, in der Hoffnung dass ich auf die richtige Idee komme. Goldene Regel: niemals, nicht und unter keinen Umständen die letzte Pipirunde am Auto vorbei ^^ sonst schlägt die gebotene Unterhaltung jedes abendliche Fernsehprogram.

    Aber sobald andere Hunde da sind, scheint das nicht mehr soooo ein großes Problem zu sein. In einer passenden Hundegruppe gehts recht gut. Frühstück gab es dann alleine (und es wurde sogar verputzt, restlos) und dann wurde geruht, ehe die Hunde wieder in der Gruppe raus durften.

    Tilli - komfortorientierter Landtorpedo seit 27.05.2017 <3

  • EmptyDream1724
    Gast
    • 24. April 2022 um 20:30
    • #32
    Zitat von Luna

    ich finde es schon auch gut, dass es solche hutas gibt, weil wenn man seinen hund im notfall (unfall, krankheit oä) im tierheim unterbringen müsste, hätten sie hinterher garantiert einen schlag weg.

    Allerdings hab ich eine huta mit sam noch nie ausprobiert, so dass ich meine zweifel habe, ob das gut gehen würde, weil er nur an sein zuhause mit seinen bezugspersonen gewöhnt ist.

    Aber das ist ja das Problem das man seinen Hund nicht einfach (im Notfall) dort abgeben kann weil die alle im Abo laufen und Dauergäste haben, deswegen Pension /Tierheim für eine/paar Tage oder auch nur Stunden .....

  • Fiasko
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    • 24. April 2022 um 21:11
    • #33
    Zitat von Prada

    Aber das ist ja das Problem das man seinen Hund nicht einfach (im Notfall) dort abgeben kann weil die alle im Abo laufen und Dauergäste haben, deswegen Pension /Tierheim für eine/paar Tage oder auch nur Stunden .....

    .... viele HuTa'n sind zur Zeit voll ausgebucht.... Past-Corona lässt grüßen ... die Arbeitgeber geben wieder mehr auf Präsens als auf Homeoffice :rolleyes: und viele Hunde landen im Tierheim oder eben in einer HuTa. Gerade in Ballungsgebieten hinkt das Angebot der Nachfrage hinterher... schade eigentlich. Gibt aber auch einfach zu wenig geeignete Gelände und/oder die Behörden stellen sich quer.

    Du warst schlicht zur falschen Zeit am falschen Ort.

    Also demnächst mit mir absprechen 8o wenn ihr in NRW unterwegs seid

  • Palinka74
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    • 25. April 2022 um 08:57
    • #34

    Wir sollten alle eine HuTa eröffnen :D ... dann haben wir genug Geld, unsere Hunde den ganzen Tag um uns rum, und helfen anderen Besitzern. Die Nachfrage ist ja offensichtlich riesig.

    @Prada

    Du hast doch die besten Gegebenheiten, wenn man Deine Bilder sieht 8)

    Ich bin sehr froh, dass ich unsere HuTa gefunden habe, und dass sie mit Django klar kommen - und er mit den anderen Hunden. Ich wunder' mich immer noch darüber ...

    Django (Andy vom Biberstieg) *13.04.2020

    Spike (03/2005 - 11/2019) für immer in meinem Herzen <3

  • EmptyDream1724
    Gast
    • 25. April 2022 um 09:01
    • #35
    Zitat von Palinka74

    Wir sollten alle eine HuTa eröffnen :D ... dann haben wir genug Geld, unsere Hunde den ganzen Tag um uns rum, und helfen anderen Besitzern. Die Nachfrage ist ja offensichtlich riesig.

    @Prada

    Du hast doch die besten Gegebenheiten, wenn man Deine Bilder sieht 8)

    Ich bin sehr froh, dass ich unsere HuTa gefunden habe, und dass sie mit Django klar kommen - und er mit den anderen Hunden. Ich wunder' mich immer noch darüber ...

    Haha, in meine Huta kann ich nur einen zusätzlichen Hund aufnehmen , davon kann ich auch nicht leben.....aber ich nehm natürlich hin und wieder mal einen für 1-2 Tage auf von Freunden/Verwandten wenn die was vor haben.

    Geht nur solange Prada selbst keinen Nachwuchs hat :)

  • Schafring
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    • 25. April 2022 um 15:21
    • #36
    Zitat von Palinka74

    - und er mit den anderen Hunden. Ich wunder' mich immer noch darüber ... gl

    ich meine beobachtet zu haben dass das klarkommen bzw. nicht klarkommen der Hunde untereinander sehr viel mit der Leine zu tun hat, Leine macht stark, weil du da hinten dran hängst, Leine verhindert in gewissem Masse Hundeindividuelle Körpersprache, Leine verführt Mensch zu unpassendem Eingreifen usw.

    Will damit aber nicht sagen dass jeder Hund ohne Leine auch ohne Probleme anderen Hunden begegnet

    „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. “

  • SummerCake1433
    Gast
    • 25. April 2022 um 15:57
    • #37

    Meiner z.B...

    Der ist ein ungehobelter Klotz, der rennt rum und meint, allen zeigen zu müssen, dass er die dicksten Eier hat.

    Und dabei checkt der aber nicht, wenn sein Gegenüber sagt: "Freund....lass es....DU bist hier sicher nicht der, der das Sagen hat."

    Wenn ich meinen in den Freilauf lasse, dann brauche ich Hunde, die das abkönnen. Die ihm entweder anfangs gleich ne ganz klare Ansage machen, dabei aber "sauber" sind und die ihm vermitteln "Ich diskutiere hier NICHT". Und zwar von Anfang an und ganz klar.

    Oder ich brauche einen Hund, der sagt "Mir doch pups, deine Eier interessieren mich nicht, lass uns spielen".

    Aber wenn wir an einen Hund geraten, der ne lange Zündschnur hat, der Kobold längere Zeit erst mal machen lässt und dann irgendwann kurz vorm Explodieren ist, weil Kobold die feineren, kleineren Zeichen von "so möchte ich das nicht" ignoriert, dann ist das nicht sooo gut.

    Oder Hunde, die (ängstlich) vor ihm davon laufen. Da ist er dann Arsch und sagt "Alles klar. Du hast Schiss?! Dann zeig ich dir jetzt mal, dass du dazu allen Grund hast!!!!".

    Das wiederum ist auch überhaupt nicht gut.

    Deshalb geht Kobold nur mit mir gut bekannten Hunden in den Freilauf. Hundewiese oder so, wo viele Fremde sind, ist mir einfach zu heiß...

    Und deshalb weiß ich auch nicht, was er in einer HuTa so machen würde... vermutlich entweder zamnageln oder zamgenagelt werden. ?(

  • Luna
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    • 25. April 2022 um 16:54
    • #38

    das was du schreibst @KleineMama passt 1:1 zu sam. Der ist wirklich ganz genauso und das finde ich echt gut, dass sam da nicht der einzige ist, der so auf andere reagiert und auch sein gegenüber genauso wie kobold behandeli.

    Ich hab aber keine ahnung woran das liegt :/

  • Flummi
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    • 25. April 2022 um 17:15
    • #39

    Das ist wahrscheinlich auch der Grund, weshalb man die Hunde in vielen Huta's nicht mal einfach so vorbeibringen kann.

    Ich glaube das Problem haben viele.

  • EmptyDream1724
    Gast
    • 25. April 2022 um 20:31
    • #40
    Zitat von Flummi

    Das ist wahrscheinlich auch der Grund, weshalb man die Hunde in vielen Huta's nicht mal einfach so vorbeibringen kann.

    Ich glaube das Problem haben viele.

    Genau das ist der Grund, hat man mir am Telefon auch gesagt.

  • Pepper
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    • 22. August 2023 um 11:27
    • #41

    Da es hier schon einen Faden zur HuTa gibt, setze ich meinen Beitrag hier mal drunter.

    Wir haben jetzt zwei recht unschöne Erfahrungen mit HuTas gemacht und uns würde eure Einschätzung

    interessieren. Sind wir zu empfindlich, oder sind die Anforderungen die wir stellen so nicht erfüllbar?

    Oder ist Pepper am Ende auch so besonders, das er einfach nicht HuTa geeignet ist...?

    Aber zum Anfang.

    Meine Fa. hat in ein paar Wochen Jubiläum. 25 Jahre. Dazu lädt mein Chef die Mitarbeiter und Partnerin ein.

    Wir wissen nichts genaues, aber die Prämisse ist: Keine Kinder , Keine Hunde.

    Vermutlich fliegen wir irgendwohin. Alles sehr geheimnissvoll.

    Es geht Freitags morgens sehr früh los und es endet Sonntags gegen 23:00.

    Also müssen wir Pepper 4 Nächte von Donnerstag Nachmittag bis Montag morgen unterbringen.

    Grundsätzlich bleibt Pepper alleine. 5,5h im Wohnmobil während unseres Berlin-Konzerts waren kein Problem.

    Auch zu Hause richtet er nichts an und an Hand seiner reaktion nach unserer Rückkehr sehe ich, das ihn das nicht stresst. Auf unseren Spaziergängen ist er in einer Gruppe von vielen, teils quirligen Hunden immer entspannt.

    Sind sie uninteressant, macht er sein Ding um uns herum und zeigt sich unbeeindruckt.

    Aber da bin ich auch dabei.

    Jetzt HuTa. Wir hatten beschlossen, früh mit der Gewöhnung anzufangen.

    Erst ein paarmal Tages-Unterbringung, dann eine Probe-Nacht.

    Zwingerhaltung war tabu. Wir brauchten etwas, wo sich um die Tiere "gekümmert" wird.

    Keine reine Unterbringung mit Futter & Wasser.

    Auf Empfehlung kamen wir hier hin: https://braun-klabes.de/?page_id=701

    "Perfekt" - dachten wir. Genau so wollten wir das. Hier wird sich Pepper wohlfühlen.

    Da wir auf Empfehlung kamen, kamen wir auch mit viel Vorschussvertrauen.

    Man fährt auf einem Schotterparkplatz vor, klingelt. Die Leitering kommt raus, Pepper darf frei rumlaufen und schnüffeln. Man hört Hundegebell. Nach ein wenig Unterhaltung kommt eine Auszubildende, ein junges zurückhaltendes Mädchen. Ich dachte noch zu mir "passt". Pepper wird sie mögen.

    Sie nimmt Pepper an die Leine und geht mit ihm Richtung Haus. Er dreht sich einmal kurz um schaut mich an und

    trottet dann neben ihr her zum Haus.

    Die Abholung erfolgte nach dem gleichen Schema. Nach den ersten 8h hatte sich Pepper so gefreut, das er mich vor Freude angepinkelt hat. Beim zweiten Mal war er schon weniger aufgeregt. Also alles gut.

    Feedback gab es nur auf explizite Nachfrage. "Wir hätten da einen "sehr gut sozialisierten Schäferhund" war die Aussage. Gut, das wussten wir schon, aber auch schön das mal von Profis zu hören.

    Bis hierhin hört es sich wie eine Erfolgsstory an.

    Dann kam das letzte Wochenende. Pepper sollte von Sa. 8 Uhr bis So. 17 Uhr dort bleiben.

    Abgabe Prozedere wie gehabt. Absprache war, das Pepper bei der Familie im Haus schläft.

    Am Sonntag um 17 Uhr fuhren wir vor um Pepper abzuholen.

    Frau Braun-Klabes kam und wir sprachen. Katharina war das erste Mal mit und tellte Fragen wie es war.

    "Ja, alles normal. Er hat die Nacht mit Elli, eine kleine, feundliche eher devote Appenzeller-Hündin verbracht."

    Meine Freundin war verwundert. Er sollte doch im Haus bei den Menschen schlafen.

    Antwort von Frau Braun-Klabes:"Warum? Das machen wir nur bei Welpen oder Hunden die frisch operiert sind..."

    dann folgte viel Gelaber und man merkte das, was mir in den vorherigen Gesprächen bereits aufgefallen war.

    Ich hatte immer das Gefühl, man mauert und will sich nicht so recht in die Karten gucken lassen.

    Am Ende macht man es dann eh so, wie man es für richtig hält.

    Dann wurde Pepper gebracht.

    Nach kurzer Begrüssung merkte ich schon, das irgendwas anders war. Er schluffte immer zum angrenzenden Grünstreifen, kaute Gras. Klar, war war am Vortag sehr warm gewesen und auch jetzt um 17 Uhr waren es gute 27 Grad. Und es war sicherlich anstrenden für ihn, die Nacht erste mit einem Hund zu verbringen. Also alles gut?

    Dann steht Pepper plötzlich mit angelegten Ohren und gesenktem Kopf im Gras.
    Ich so "was macht Pepper da? Sagmal pinkelt er?"

    Pepper stand da ca. über eine Minute und pinkelte wie ein Mädchen ohne das Bein zu heben.

    Grundsätzlich kommt das schnmal vor, haber hier war die Situation: Pepper konnte es einfach nicht mehr.

    5 Min. später versuchte er in den Kofferraum zu springen und scheiterte kläglich. Ich musste ihn hinten hochheben. Er hatte einfach keine Kraft mehr. So hatte ich unseren Hund noch nie gesehen!

    Zu Hause angekommen machte er auf dem Weg zum Haus noch schnell einen Haufen und wollte dann sofort wieder rein. Danach lag er einfach platt in der Küche und der nächste Schock: Er hatte eine Verletzung:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Wir waren mal so richtig verärgert.

    Nicht nur, das wir einen scheinbar total fertigen Hund wiederbekommen. Jetzt hat er auch noch

    Blessuren. Und nicht falsch verstehen. Dies kann alles passieren und ich bin da nicht zimperlich.

    Was mich aber wütend macht ist

    a) Das Absprachen geändert, aber nicht pro-aktiv sondern erst auf Nachfragen kommuniziert wurden

    b) Unser Hund mit offensichtlicher Überforderung UND Verletzungen aus seiner ersten Übernachtungssituation kommt

    und von Seiten der HuTa Leitung "alles normal war".

    Wir haben daraufhin dort angerufen und auf Bitten von Herrn Braun-Klabes eine E-Mail + Bilder geschickt.

    Ich poste unsere Mail + Antwort hier einmal hinein und möchte ein ehrliches und ruhig direktes Feedback wenn

    ihr Zeit habt. Wir haben natürlich den Fehler gemacht, das wir sehr ausführlich über die Besonderheiten von Pepper gesprochen haben. Ich kann verstehen, das der Eindruck entstanden ist, das wir überzogen und zu gluckenhaft

    mit unserem Hund umgehen.

    Natürlich besteht durch die viele zeit die wir zusammen haben eine enge Bindung. Und natürlich ist das "von uns getrennt sein" für so einen Hund eine Herausforderung. Nur ging es uns darum, den Prozess der Gewöhnung an mehr

    Unabhängigkeit schonend und ohne den Verlust von Vertrauen & Bindung zu begehen.

    Wir haben in unseren langen Gesprächen erklärt, das Pepper bei uns nichts zu regeln hat und sich zu 100% auf uns verlassen kann. In Hundebegnungen, in Abwesenheiten, beim Füttern und selbst bei den Intervallen, wann er raus kommt. Dieser Hund muss nichts "aushalten" oder auch "erdulden", was seine Bedürfnisse angeht. Er würde sich immer unterordnen und still leiden. Er ist introvertiert und hat eine zarte Seele. Aber seht selbst.

    Unsere Mail:

    Zitat
    Hallo Herr Braun-Klabes, anbei wie besprochen die Bilder. Die ovale Schürfwunde an Peppers Schulter ist eindeutig von gestern oder heute. Die längliche Schürfwunde innen am Bein ist auch frisch.
    Wir werden Pepper nicht mehr bringen. Wir sind enttäuscht und ärgerlich. Wir kamen auf Empfehlung, daher hatten Sie bei uns viel Vorschussvertrauen. Ihre Webseite, Ihre Qualifizierungen, alles sprach für Sie als Profis. Die Tatsache, dass Pepper bei der Abholung gut eine Minute pinkelte und dabei nicht einmal in der Lage war, wie gewohnt sein Bein zu heben, hat Ihre Frau - wie auch im ersten Moment meine Frau - als lustig empfunden. Im Rückblick haben wir den Eindruck, dass er a) enorm erschöpft war und b) nicht ausreichend ausgeführt wurde. Pepper ist heute nicht aufgrund der neuen Erfahrungen und der ungewohnten Umgebung müde. Er hält kaum die Augen auf, hebt nicht mal mehr den Kopf und kommt nur mit Mühe die Treppen hoch. Bitte verstehen Sie, dass wir uns vor diesem Hintergrund als Hundebesitzer fragen, wie sein Aufenthalt bei Ihnen gestaltet war. Oder ob es außerhalb Ihrer Kontrolle Stressfaktoren für ihn gab. Auch seine Verletzungen sprechen dafür. Dass er verletzt wurde und Sie davon keine Kenntnis haben, gepaart mit den genannten Beobachtungen, kann nur bedeuten, dass er nicht so betreut wird, wie es vollmundig auf Ihrer Webseite beschrieben wird. Bitte streichen Sie die Termine, die meine Frau mit Ihrer Frau heute vereinbart hat.

    Und die Antwort:

    Hallo Herr Brachmann,

    nach dem gestrigen Gespräch mit Ihnen haben wir schon sehr ernsthaft überlegt Ihren Hund Pepper bei uns nicht mehr zu beherbergen. Dabei geht es weniger um Pepper, sondern um Sie und Ihre Partnerin. Pepper befindet sich in einem Lernprozess, der bedeutet, sich auf eine für ihn fremde Situation einzulassen und diese positiv umzusetzen. Dieser Prozess muss natürlich auch von den Besitzern mitgetragen werden und da sehen wir Sie nicht.

    Sie haben Stress mit der Situation Pepper in fremde Hände zu geben oder wollen es eigentlich nicht oder machen es nur aus Zwang, weil die Situation es jetzt erfordert. Im Grunde wollen Sie Ihren Hund immer bei sich haben, weil Ihnen das gut tut und dem Hund augenscheinlich auch. Er hat ja auch noch nie über den Tellerrand hinaus schauen dürfen, er kennt nur diese Welt.

    Ihr Hund spiegelt Sie, sodass er kaum frei werden kann, da er von Ihnen und Ihrer Partnerin nicht losgelassen wird.

    Wir haben uns an zwei Tagen über alle Maße Zeit für Sie genommen da wir aus unserem nunmehr langjährigen Erfahrungsschatz als Trainer von Mensch-Hundbeziehungen diese Problematik sehr schnell erkannt haben. Verzeihen Sie diese klaren Worte, aber um die Sachlage einmal in das rechte Licht zu rücken, ist das notwendig.

    Pepper ist, übrigens wie jeder anderer Gast, 4 mal am Tag bewegt worden, sowie zusätzlich gestern Nachmittag kurz vor Ihrem Kommen mit der Hündin im Freilauf gewesen.

    Das ist absolut ausreichend für einen erwachsenen Hund. Wir haben keinen 24 Stunden Überwachungsdienst, das wäre von dem großen Teil der Hunde auch nicht gewünscht und das ist auch überhaupt nicht realisierbar.

    Pepper war einzig und allein mit der Entlebucher Hündin im Hundehotel zusammen. Sie ist ausnahmslos nett und ist hier seit etlichen Jahren Gast. Es gab nie eine aggressive Handlung durch sie, sie ist eher devot, statt dass sie einen Konflikt sucht.

    Zu den Bildern lässt sich wenig sagen. Das erste könnte auch eine Wunde von einer selbstgezogenen Zecke sein, absolut unvorstellbar ist das Entstehen durch die Hündin aus bereits dargelegten Gründen. Hinzu kommt, dass Ihr Hund deutlich größer und schwerer ist als sie und sich mit Sicherheit von einer kleineren Hündin nicht beißen lässt. Es ist auf dem Bild auch kein Gegenbiss erkennbar.

    Mit unseren Border Collies war Ihr Hund nur Minuten unter unserer Aufsicht zusammen, er hat sich für unsere Hunde nicht interessiert und sie nicht für ihn.

    Die andere Wunde sieht deutlich älter aus, könnte sich Ihr Hund also auch schon vor dem Aufenthalt bei uns zugezogen haben. Wir werden die vergangenen Aufenthalte zeitnah abrechnen.

    Wir wünschen Ihnen und vor allem Pepper alles Gute

    Wir glaube auch nicht das es eine Bissverletzung ist. Aber der energetische Zustand des Hundes plus diese Verletzung deutet darauf hin, das etwas passiert sein muss.

    Auf Katharinas Fragen, wie der Tagesablauf von Pepper war, was sie mit ihm gemacht haben ist sie mit Floskeln ausgewichen. Es gab keine konkreten Information. Manchmal murmelte sie "Freilauf", mal "4 mal am Tag Gänge gemacht" und "wir können nicht 24h Überwachung leisten".

    Gestern noch, also einen Tag später lief Pepper nur mit angelegten Ohren kurz zum Gassi gehen mit und schlief fast 8 Stunden am Stück.

    dann waren wir vorsichtig ca. 50 Min. am Kanal, eine Strecke die er sehr mag. Ins Wasser zum Schwimmen habe ich ihn nicht gelassen. Er war nicht sehr stabil beim Laufen und hinter der Frisbee hoppelte er ein wenig her aber ließ sie dann liegen.

    Heute geht es ihm schon besser. Wir kommen gerade aus dem park und hatten ein paar bekannte und unbekannte Hundebegnungen und er verhielt sich normal und trabte wieder lockerer.

    Denke noch einen Tag mit Ruhe wird ihm gut tun.

    Puhh, viel Text, ich hoffe das ist ok. Hat uns sehr bewegt.

    Wir haben jetzt entschieden, das Kathi bei Pepper bleibt und ich alleine an dem Firmenjuiläum teilnehme.

    Das ist ser schaden, auch weil eine HuTa uns im Alltag mal entlasten würde, ohne ein sclechtes Gewissen zu haben mit dem Vertrauen, das Pepper Spaß hat.

    Wir werden das Thema Betreuung daher nochmal anders angehen...

  • Kimba2001
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    • 22. August 2023 um 11:34
    • #42

    Das ist sehr schade für Euch.

    Die Wunden würde ich beim Tierarzt zeigen und mir seine Meinung dazu .

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II & Hasso I 1975-1986 <3

    <3🐱Tinka 2014-2025, Mietzi 2007-2026<3

  • Kathy
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    • 22. August 2023 um 11:52
    • #43

    Ganz ehrlich, ich hab ich mir die Handhabe in so einer Hundepension und Hundetagesstätte schön öfter überlegt, wie die das so machen, aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ich bei einer Hundepension alle Hunde mit ins Haus nehmen kann und so betreuuen, als wäre es mein eigener.

    Es können ja auch mal Hunde dabei sein, die nicht so verträglich oder eben genau mit einem Hund nicht verträglich sind und da könnte man doch nie allen gerecht werden.

    Ich glaube fast, dass hier tatsächlich die Erwartung von euch, etwas über dem liegt, was gewährleistet werden kann. Warum sollte gerade euer Hund mit ins Haus zum übernachten, wenn alle anderen im Zwinger (oder wie auch immer die Unterbringung ist) bleiben müssen.

    Ich verstehe aber eure Bedenken und Einstellung auch, weil ich da gleich ticke. Ich könnte meine Hunde auch nicht in einer Hundepension abgeben, meine sind es auch nicht gewohnt von ihren Menschen getrennt zu sein. Daher muss ich mir das Privat organisieren, sollten sie mal tatsächlich wo nicht mitkönnen. Die erste Wahl ist immer meine Mama (wobei ich da gerade mit meinem Vater nicht das beste Verhältnis habe und daher die Hunde nur in Notfällen hinkommen, im Gegensatz zu früher wo Fina da oft auch länger dort war). Aber ich bin jetzt etwas am Sondieren ob ich in meinem Freundeskreis nicht irgendwen rekrutieren kann, der mir die Hunde auch mal eine Woche nehmen würde. Irgendwann möchten wir doch wieder mal eine Flugreise machen oder Städtetripp, sonst wird mein Mann unrund, weil wir wegen der Hunde nirgends hin können.

    Warum Pepper so kaputt war nach dem Aufenthalt ist natürlich eine gute Frage. Ich würde da vielleicht vom besten ausgehen und er hat mit der Hündin bis zum umfallen gespielt? Etwas zu wild und daher kommen vielleicht die Blessuren?

  • Flummi
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    6
    • 22. August 2023 um 12:46
    • #44

    Hmmm, schwierig...

    Erstmal finde ich die Anforderungen die dein Chef stellt äußerst zweifelhaft! :/

    Was macht die alleinerziehende Mutter?

    Zur HuTa:

    Das Pepper so fertig ist, halte ich persönlich für normal. ALLES ist neu für ihn. Er hatte garantiert nicht das gleiche Schlafpensum wie bei Euch Zuhause. Das alleine würe ich nicht überbewerten. Oder daraus schlussfolgern, dass Pepper keine gute Zeit hatte. Auch so eine Abschürfungen kann beim spielen passiert sein. Das heißt nicht gleich das schlimmste. Auch wenn es natürlich nicht so sein sollte.

    Zitat von Pepper

    und "wir können nicht 24h Überwachung leisten".

    Auf ihrer HP werben sie aber mit:

    Zitat
    24h persönliche Betreuung für Ihren Hund 

    Keinen Überwachung! Aber dann doch bitte die versprochenen Betreuung !

    Was ich allerdings für übergriffig empfinde ist das "dürfen" in disem Satz:

    Zitat von Pepper

    Er hat ja auch noch nie über den Tellerrand hinaus schauen dürfen, er kennt nur diese Welt.

    Was geht ihn das an, wie du mit Pepper lebst? Das ist mMn. ein "Vorwurf" der ihm nicht zusteht.

    Zitat von Pepper

    Ihr Hund spiegelt Sie, sodass er kaum frei werden kann, da er von Ihnen und Ihrer Partnerin nicht losgelassen wird.

    ... Und hier sehe ich ihn in der Verantwortung.

    Zusammenfassung:

    Die Wahrheit liegt meistens in der Mitte.

    Mach dir keinen Kopf mehr drüber, was evtl. war und was nicht. Es hat nicht gepasst. Dann ist das so. Wenn du dich jetzt verkopfst in dem Thema, machst du es für die zukunft nicht besser. Versuche über privat eine Betreuung zu finden. (Z.B über eine Anzeige in der Fundgrube)

    Oder sag deinem Chef, das du deine FREIZEIT lieber mit deinem Hund verbringen möchtest.

    Das würde meiner nämlich von mir zu hören bekommen.

  • Axman
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    • 22. August 2023 um 16:10
    • #45

    Das Herz ist für mein Mitgefühl mit euch!

    Was mir dazu einfällt:

    "sieht nicht aus wie Bissverletzung" --> Fast alle Verletzungen die sich Hunde untereinander zugezogen haben, die ich bisher gesehen habe waren Risse. Zum Teil klaffend. Also die Verletzung sieht schon aus wie ein Reisszahnriss, das kommt aber auch bei heftig spielenden Hunden vor.

    "würde sich von einer kleineren, leichteren Hündin wohl kaum beissen lassen" --> Doch, würde er. Ist aber auch im Bereich des Normalen.

    Vor ein paar Jahren hat meine amerikanische Freundin mir ebenfalls erzählt, dass sie schockiert ist, weil ihr 8 Monate alter Hund nach 1 Tag HuTa am folgenden Tag nicht mehr aufstehen wollte und sie wollte zum Tierarzt gehen. Mein Tip war: Muskelkater!!

    Also, das kann schon sein, dass er, wie Flummi auch sagt, der hat evtl. getobt bis zum umfallen mit seiner neuen, süssen Freundin, niemand war da um das etwas einzugrenzen oder zu regulieren, ob evtl. der eine oder andere dann auch über die Stränge geschlagen hat und deshalb vielleicht die Hündin auch mal eine deutliche Grenze gesetzt hat.

    Die Aussage "es liegt am Halter, weil er sich eigentlich nicht trennen will" ist so eine typische Floskel und wird gerne als Ausrede dafür genommen, dass man halt doch nicht alles 24/7 ständig überschauen kann und es halt eben doch zu Situationen kommen kann die ungünstig enden.

    Ich persönlich finde die HuTa hätte direkt einen Schritt nach vorne gehen sollen und euch das erklären sollen, z.B., dass Pepper und die Hündin endlos getobt haben und Pepper sich dabei ein bisschen verletzt hat, was aber vorkommen kann blabla und dass er die nächsten Tage auch Muskelkater oder sonstwie erschöpft/müder als sonst sein könnte nach so ungewohnten Umständen. Das wäre professionell gewesen und hätte euch beruhigt. Andererseits haben sie vielleicht einfach wirklich zu wenig Acht gegeben, was die Hunde eigentlich die ganze Zeit zusammen treiben und konnten das deshalb nicht klarstellen.

    Tut mir echt leid, dass das so sch..... für euch gelaufen ist.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

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