Warum ein Schäferhund?

  • aufgrund des anderen Fadens böser Schäferhund und den Vorurteilen. Mal eine andere Sichtweise, warum wurde es der Schäferhund bei euch?


    Was acht für euch das Zusammenleben aus?


    Feuer frei.

  • Bei uns ging ein älterer Herr immer mit einem Schäferhund spazieren. Immer im Anzug mit Schips und Spazierstock und an der Leine einen wunderschönen Schäferhund ( so ein Komissar Rex) der aufs Wort gehört hat. Ich habe die Beiden immer bewundert.

    Vermutlich war das der Auslöser dafür das mir nichts anderes ins Haus kommt.

  • Bei uns gab es in der Familie schon immer Schäferhunde und für mich als Hundesportler war es in meiner Sparte dann auch einfach eine naheliegende Rasse.

  • Bei uns gab es in der Familie schon immer Schäferhunde und für mich als Hundesportler war es in meiner Sparte dann auch einfach eine naheliegende Rasse.

    Ich dachte du bist Team Dobermann ECA.

  • Das eine schließt das andere nicht aus ;)

    Für den Sport ist der DSH einfach besser und zuverlässiger geeignet, das lässt sich nicht abstreiten. Deshalb ist auch das Buppi vor 5 Jahren bei mir eingezogen und nicht damals ein zweiter Dobermann - was im Rückblick eine sehr kluge Entscheidung war, weil sie aus dem Wurf bei dem ich ursprünglich angefragt hatte, gerade umfallen wie die Fliegen.


    Der Dobermann wird immer eine Herzensentscheidung hier sein, der DSH ist die Vernunftentscheidung, die es zwischendurch auch ab und an mal braucht.

  • Ich glaube, ich hatte es schon mal irgendwo geschrieben, aber ich kam durch den Disney-Film Bolt auf die weißen Schäferhunde. 8)

    Und wo ich den Film dann gesehen hatte, war es um mich geschehen und ich habe meine Mutter so lange (damals war ich 14/15) überredet, bis ich endlich einen zum Geburtstag bekommen habe :D


    Seitdem habe ich die Rasse immer mehr lieb gewonnen. Mit dem weißen Schäferhund aber auch gleichzeitig den DSH.


    Abgesehen davon, fand ich Schäferhunde aber schon immer cool. <3

  • Wir wollten einen Hund und sind dann mal zum Gucken auf einen Hundeplatz gefahren. Dort haben wir dann lange gestanden und wirklich ganz beeindruckt zugesehen, wie die HF mit ihren Hunden unvorstellbar tolle Sachen gemacht haben, so etwas wie "Fuss" laufen, "Voraus" und "Brings" :D

    Nee, wir waren wirklich begeistert. Und dann waren da mehrere Schäfis beim Üben zu bewundern, mit ihren spitzen Ohren und aufmerksamen Blicken. Die hatten so tolle Hunde!


    Dort haben wir auch den wirklich netten Herrn K. kennengelernt, der hat gleich nebenan eine Zwingeranlage (er hat eine Wach- und Schutzhund-Firma mit zig Hunden).


    Der bot uns an, mal zu gucken was er da hat. Evtl. hat er auch einen für uns. Es waren überwiegend Schäfis dort damals. Wir da rein in die Anlage, Mein Gott! Oh Schreck! Das war so angsteinflößend! Riesige Viecher sprangen in den Zwingern hoch, alle bellten, diese Aggressivität! Ne, das sind ja schreckliche Hunde, diese Schäferhunde. Nur schnell wieder raus hier! Nun, dann sind wir aber wieder zum Hundeverein weil uns das Thema Hund nicht los lies. Dann kam die Fase des Entscheidens für die richtige Rasse. Aber die Schäfis auf dem Hundeplatz waren wirklich beeindruckend. Da war ja dann auch die Welpenstunde am nächsten Sonntag. Na ja, schnell war das Erlebnis in der Zwingeranlage vergessen und es wurde ein DSH Welpe.

    Wir sind dann auch auf diesem Hundeplatz geblieben und in den Verein eingetreten.

  • Meine erste Erfahrung mit einem Hund war ein Schäferhund. Mein Vater hatte einen "ausrangierten" Zollhund mit nach Hause gebracht, da war ich ein gutes Jahr alt. Dieser Hund war eine Seele von Hund, wir konnten alles mit ihm machen. Leider mussten meine Eltern ihn wieder abgeben, da kleine Zwei-Zimmer-Wohnung und zwei kleine Kinder wohl doch nicht das Wahre war. Danach hatten wir einen Cockerspaniel und einen Collie. Danach wieder einen Schäferhund.


    Für mich kam irgendwie immer nur ein Schäferhund in Frage. Ich mag das Wesen, die Optik, für mich passt da einfach alles.

  • Wir hatten 3 Familien-Schäferhunde aus HZ (nacheinander), als ich Kind war ... eigentlich sollte mein kleiner Bruder mit ihm Sport machen. Der erste war untauglich (laut den Leuten im SV) - und wurde (dummerweise) dann abgegeben. War ein herzensguter Hund mit einem Steh- und einem Schlappohr. Er war bis zum Lebensende Wachehund beim örtlichen Reit- und Fahrverein und hatte ein gutes Leben. Wäre ein super Familienhund gewesen.


    Den zweiten Hund haben sie uns damals vergiftet. Er musste eingeschläfert werden :-( ... und der dritte Schäfer war aggressiv. Nachdem er meinen Vater und meinen Bruder gebissen hatte, ließ man ihn einschläfern ;( ... meine Eltern hatten zwar versucht, ihn weiterzuvermitteln (Polizei oder so), aber niemand wollte ihn. War einfach mit vielen kleinen Kindern in der Familie nicht tragbar.


    Wir alle hatten damals keine Ahnung von Hunden ... und schon gar nicht von Schäferhunden ! Sie lebten im Zwinger und wir haben 1 Mio. Fehler gemacht. Ich bitte alle 3 im Hundehimmel um Entschuldigung !


    Mein Spike war irgendwie "Zufall" ... wir hatten einen Wachhund gesucht und da waren die Rotti-Schäfi-Welpen im Internet. Er war ein Glückstreffer und mir ein sehr guter Freund ... fast 15 Jahre lang.


    Jetzt hatte ich also irgendwie doch schon "Erfahrung" mit Schäferhunden ... und da war im Wald immer der Mann mit der wunderhübschen schwarzen Schäferhündin. Einen Rotti wollten meine Kinder nicht, also suchten wir gezielt nach dem schwarzen Schäferhund. Und dieses Mal sogar richtig vom Züchter :love: ...

  • wir hatten Zuhause auch immer Schäfis, insesamt 3 HZ Schäfis und zum Schluss kam dann noch ein Groenendael dazu. Bereits als Kind durfte ich mit Rex alleine raus, er war eine Seele von Hund, da kam niemand zu Nahe aber er zog bei mir nie an der Leine. Ausserdem wurde ich in der Primarschule ganz schlimm gemobbt, Rex hats immer gespürt und war auch mein täglicher Aufsteller. Zu Wasco ( Groenendael) hatte ich auch eine sehr enge Bindung. Ich habe das Gefühl dass Schäferhunde ganz tief in die Seele blicken können und hat man das Herz einmal erobert, gehört es einem für immer. Die Wachsamkeit, gerne was tun, die Familie immer im Blick haben, Schäfis sind Familienmitglieder und diese Hunde verstehen mich am besten und ich kenne die Macken und Vorlieben, weil ich Sie eben von Kind auf jeden Tag um mich hatte.

  • Zum einen komme ich tatsächlich aus Familien, wo einfach Schäferhunde dagehörten. So dass ich auch die Hunde, die meine Mutter als Kind hatte oder mein Großvater früher und ihre Schicksale kenne, so oft wurde von denen erzählt. Meine Oma hat lange Jahre immer einen DSH gehabt, bis zu ihrem Tod mit weit über 80 Jarhen. Die hiessen alle Harras :D

    Aufgewachsen bin ich ein bischen mit einem Königspudel, den haben meine Eltern aber abgegeben, als wir beide drei Jahre alt waren. War zu viel für meine Mutter mit drei kleinen Kindern, der ist dann in die Zucht gegangen. Und mein Opa hatte lange Jahre einen Dackel.


    Als wir überlegt haben, was für einen Hund wir anschaffen möchten, war für mich eins glasklar: nichts was kleiner als Knie ist, damit ich nicht ständig darüber stolpere. Dackel geht gar nicht! Eigentlich sollte es auch nicht viel größer als Knie sein, aber die Rassen haben uns nicht zugesagt. Also doch Schäferhund, weiß :love:. Damit es mit der Größe im Rahmen bleibt, eine Hündin. Der Plan ging bei aktuell um die 66cm dann nicht ganz so auf.

    Ida ist schon ein toller Hund. :thumbsup: Und ja (eigentlich die Frage in einem anderen Faden), klar würde ich wieder eine Weiße nehmen, falls irgendwann noch mal ein Hund einziehen soll.

  • Wir hatten als ich noch Kind (ca. 6 Jahre) war einen Langhaardackel, der gehörte aber eher meinem Papa weil er mit dem immer unterwegs war. Allerdings hatte eine Nachbarin und deren Mann, immer Schäferhunde. Ich ging mit ihr immer spazieren und mit ihrem Mann auf die Fährte, dann nahm er mich immer wieder mit zum SV Hundeplatz. Einen eigenen hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Eine weitere Nachbarin hatte eine weißen Cuvacz (die weißen Hirtenhunde), mit dem ging ich dann immer Gassi. Die Faszination großen Hunden gegenüber war also immer schon da. Später als wir nicht weit weggezogen sind, hatten wir wieder einen Nachbarn mit Schäferhund, da war ich so ca. 11 Jahre. Der fragte mich dann, ob ich nicht Lust hätte mit seinem Schäferhund weiterzuarbeiten, er hat die SchH1 und er hat beruflich keine Zeit mehr dazu. Ab diesem Zeitpunkt war ich beim SV und mit ihm bei unserer hiesigen Ortsgruppe und arbeitete mit ihm weiter bis zur SchH3. Er hatte dann einige Jahre später einen bösen Unfall und wurde dann eingeschläfert. Tja und damit kam dann der erste eigene Schäferhund. Und ich diese Rasse ist halt einfach mein ein und alles, auch wenn ich alle Hunde liebe, aber die sind mein Herzblatt.

  • Mein Opa hatte immer Schäferhunde, ich war aber nicht oft bei ihm.

    Die liebe zum DSH ist bereits als Kind gewachsen, der Blick, ähnlich wie ein Wolf, hat micht schon immer fasziniert.

    Vor 40 Jahren habe ich dann meinen Vater überredet und er hat mir meinen ersten DSH gekauft, Kimmo.

    Ich habe eine ganz tiefe verbundenheit mit dieser Rasse die ich nicht erklären kann....ich liebe es auch die vielen schönen Fotos hier anzuschauen, der Blick vom DSH ist unvergleichlich für mich.

  • Ich bin schon seit der Kindheit ein Fan der Wölfe. Die Optik ist es und wenn es haltungstechnisch nicht so schwierig wäre hätte ich wohl einen Wolfhund hier.

    Schäferhunde habe ich erst richtig kennen gelernt als ich in eine OG kam, damals mit meinen Tierschutzhunden. So richtig akzeptiert wurde ich zwar nicht von allen, aber es war ok. Nette Gemeinschaft, aber eben eingefleischte Schäferhundleute. Damals hatten alle Hochzuchthunde und die gefielen mir nicht. Als ich den ersten Grauen kennen lernte war es geschehen, aber ich traute mir keinen solchen Hund zu. Vor allem mit Kind und einem Mann dem Tiere ziemlich egal sind.

    Eigentlich bin ich ein Podenco-Fan geblieben. Diese Eleganz und Leichtigkeit und das katzenhafte Wesen liebe ich. Durch den Tierschutz habe ich diese Rasse in den 90igern kennen gelernt und selbst einen Rüden und eine Mix-Hündin gehabt. Fakt ist aber das es Jäger sind und ich der Meinung bin das sie hier nicht hin gehören.

    So war der Wunsch nach einem Schäferhund geblieben und als die Gelegenheit da war zog meine Ossi-Tussi hier ein. Ich habe mich für die Ostlinie entschieden, nach ca. 5 Jahren Recherche über die Rasse, weil sie zu mir passt und ich habe Recht behalten und würde mich immer wieder so entscheiden. Sollte noch mal ein Hund hier einziehen wird es ein DSH.


    LG Terrortöle