Hallo von Tay mit osteuropäischer Schäferhündin

  • Ich finde die echt toll. Also so als Hund, als Border Collie. Ich häng echt nicht an ihr bisher, und sie nervt auch hart manchmal, aber ich glaub sie ist ein richtig richtig guter Hund. Klar im Kopf, Hütetrieb ist definitiv da, aber nicht so völlig irre wie man es manchmal bei Familienhunden sieht die das ganze nicht in geregelte Bahnen lenken, kann Action, muss aber nicht, super freundlich, aber bei Hunden trotzdem klar in der Kommunikation (aufgewachsen mit 20 Hunden von Teacup Pom über Havaneser, Dobermann bis zur Dogge), hat eine Mini kleine Idee, wie man ein Ressourcen Problem bauen könnte, aber ich denke mit sehr viel Klarheit schlägt sie sich das auch wieder aus dem Schädel.


    Definitiv kein Hund den man unbeobachtet mal machen lassen kann, sie braucht zu sehr vielen Dingen eine Einordnung, ob wir dies oder das tun oder lieber lassen, aber die nimmt sie eben auch total gut an. Kenne Border sonst eher so, dass sie vehementer nachfragen, aber vielleicht kommt das auch noch mit zeitlicher Nähe zur ersten Läufigkeit. Oder aber es ist ein echt lieber Border.

  • Vielleicht kann dich Denise Fenzi auf Instagram interessieren.

    Ihre Videos so vor gut 6 Monaten zeigen wie sie ihren jungen Border Ice an die Arbeit mit Schafen heranführt. Sie macht das auf eine vielleicht nicht ganz schäferherkömmliche Weise.


    Ice ist im Sommer gestorben und sie hat jetzt wieder einen Boder namens Tye. Da ist, wie ich finde gutes Material über Trainingsideen. Tye ist nicht ganz einfach und das Heranarbeiten an bestimmte Dinge ist interessant.


    Such Denise Fenzi auf Instagram falls es dich interessiert

    <3

  • da kann ich noch die Chestnut Border oder Chestnut Ranch beisteuern.

    Die hat aktuell selber eine Hündin aus ihrem letzten Wurf behalten - ca. 12 Wochen alt und arbeitet mit ihr bereits erstes an den Schafen aus.

    Die Schafe sind aber auch schon eingehütet und kennen das arbeiten mit Hund.

  • Danke euch!

    Ansich würde ich einfach meinen Mann mit dem Tier auf ein Seminar schicken, aber ich bin nichtmal sicher ob das überhaupt der Hit ist. Klar hat sie Interesse, und sicherlich wäre das sogar ab und an hilfreich, um die Schafe von der großen Weide in den Stall zu bringen, das wollen sie nämlich manchmal gar nicht. aber irgendwie geht das meistens auch mit Futter und soweit ich weiß, kennen die Schafe das nicht, klar laufen die wenn ein hund sie treibt, aber ob das lustig für die ist... Ich hab halt die Schafe auch gern, ich weiß dass denen nichts passiert, aber ich denk schon dass die Angst haben und das ist ja auch gut so. Falls doch mal irgendein blöder Jungwolf vorbei kommt, müssen die ja Angst haben und laufen. Ich weiß es noch nicht.


    Jetzt isses eh erstmal angekommen in der Kackbratzenphase, möglicherweise überlegt es auch schon Richtung Läufigkeit... jedenfalls stellt es sich grade vor, dass Pöbeln eigentlich eine witzige Sache ist mit Schäferhund Bodyguard im Rücken. Also so erschreckend das mit den Pudeln damals war, EIGENTLICH wars gar nicht sooo schlecht. Das darf sie sich jedenfalls abgewöhnen.

  • So ich melde mich mal zurück unter die Lebenden. Arwa war schlimm krank, also sie war genau genommen nur anderthalb Wochen krank, aber die anderthalb Wochen haben bei mir dann wiederum natürlich Folgen gehabt. Ein Teil des so engen Zusammenlebens ist eben auch, dass ich mich extrem schwer abgrenzen kann von ihr, bzw wir uns voneinander, und wenn sie leidet - naja. Dazu gut 2 Wochen nicht arbeiten konnte/sollte, hat insgesamt immer viele Folgen. Aber sie ist wieder total fit jetzt, ich auch langsam wieder. Jetzt muss sie nur auch wieder paar Muskeln an den Hintern bekomme, die war nur noch Haut und Knochen, und ich bin heilfroh, dass sie vor der Krankheit ein Kilo mehr drauf hatte als sonst. Jetzt geht sie viel schwimmen und heute wollte ich sie das erste Mal ans Fahrrad nehmen wenn es nachher nicht zu warm ist.


    Ist schon krass, mit Hund denke ich regelmäßig, dass ich sie eigentlich nicht mehr brauche, sie hat mir so viel beigebracht - dann bricht der Hund 2 Wochen weg und ich stelle fest, ich brauche sie ganz dringend. Ich denk jetzt schon drüber nach, wie ich das regele, wenn sie mal in Rente geht. der Border arbeitet auch, aber ich möchte sie nicht unbedingt prüfen lassen, aber wenn Arwa in Rente geht ist der Border zu alt für eine Prüfung, und außerdem möchte ich ja wieder einen Schäferhund als Assistenzhund. Aber 3 Hunde im Haus, puh. aber bisschen Zeit hab ich ja zum Glück noch :D :D :D Also so 5-7 Jahre.

  • Also, zum Borderchen muss man sagen, sie hat echt fast keine Baustellen. Die hört 1a (auch mit 9 oder 10 Monaten noch), läuft fast immer ohne Leine, kann durch Innenstädte gehen ohne auszuticken (nicht tiefenentspannt jetzt, aber Hergott), reagiert 0 auf Fahrrad oder Jogger, kommt mit Hunden klar, obwohl sie die momentan gruselig findet, liebt Menschen (rennt aber nicht ungefragt hin), steigert sich in nix rein, kommt runter... irgendwie hab ich mit dem Hund echt Glück gehabt, oder nach Arwa viel schlimmeres erwartet, haha. Arwa war zwischenzeitlich eine Katastrophe in fast allen Belangen.


    Ein Problem ist leider sehr nervig: Ist ist ein Heimscheißer und Heimpinkler. Die hält allen ernstes auf einem 3 Stunden Spaziergang ein, um dann zu Hause im Garten fast zu explodieren. Neulich hat sie eben auch eingehalten und sobald sie im Auto war, ist sie ausgelaufen. 45 Minuten langweilig irgendwo rumstehen bringt gar nichts. Alles schon versucht. Irgendwelche Tipps? Das einzige was mir dazu einfällt ist ein Campingurlaub, irgendwann muss sie sich ja dran gewöhnen :D


    Ansonsten ist sie ein kleines Arbeitsmaschinchen, zeigt sehr brav an, kann aber jetzt schon verstehen, wenn sie "ausgeschaltet" wird. Ist immer freundlich, will immer kuscheln, freut sich über jede Aufmerksamkeit, kann aber auch 30 Minuten völlig zufrieden mit sich alleine spielen und schläft dann irgendwann eben ein. Ich weiß echt nicht, ob das dicke Ende noch kommt, oder die Vorbesitzerin einfach mal wieder einen absolut tollen Hund gefunden hat. Irgendwie ein Sonnenscheinchen. Also Führung braucht sie schon, sobald man sie jemandem in die Hand drückt der nicht weiß, was er will, sagt sie eben, was SIE will, aber ich denke wenns anders wär würd ich mir eher Sorgen machen.

  • Irgendwelche Tipps? Das einzige was mir dazu einfällt ist ein Campingurlaub, irgendwann muss sie sich ja dran gewöhnen :D


    Genau das brachte bei Chichi den Durchbruch 😅

    Dann war der Knoten aber geplatzt ☺️

  • Ich würde einfach so lange warten bis es klappt, wenn nötig auch viele Stunden.

    Decke mitnehmen, ein Buch und ne Kanne Kaffee und irgendwo an einem schönen ruhigen Platz warten und warten und warten........sie wird nicht Explodieren!

  • Ich würde einfach so lange warten bis es klappt, wenn nötig auch viele Stunden.

    Decke mitnehmen, ein Buch und ne Kanne Kaffee und irgendwo an einem schönen ruhigen Platz warten und warten und warten........sie wird nicht Explodieren!

    Das werden aber 10 Stunden! Das Ding ist, sie hat durchaus schon woanders gemacht, wenn es gar nicht mehr anders ging. Das hat aber keine Besserung gebracht, das Borderding rechnet. Sie geht zB mit ins Büro mit meinem Mann 2 Tage die Woche. Vorher löst sie sich im Garten, dort geht sie vorher noch eine kleine Runde raus um ein wenig Bewegung zu haben. Dann ist sie von 9 bis 19 Uhr im Büro - also selbstverständlich geht sie zwischendurch raus, aber natürlich ohne zu machen. Aber wenn er nicht um Punkt 19 Uhr Feierabend macht, und sich sofort ins Auto setzt und schleunigst nach Hause in den Garten fährt, wartet sie auf die erste Gelegenheit wo sie unbeaufsichtigt ist (er muss halt auch mal) und pisst los. Also, ins Büro. Sie ist aber nicht eigentlich stubenunrein, weil, zur selben Zeit würde sie weder unter Aufsicht noch draußen machen. Ich hab den Eindruck, dass sie dann schon sehr dringend muss, aber halt nur zu ihren Bedingungen macht :D Und die sind: Nicht wenn jemand zuschaut drinnen, und draußen schonmal gar nicht. So. Und sie weiß ja wann sie dann wieder im Garten wäre, das wäre ihr Optimum, aber zur Not gehts eben auch wenn keiner guckt drinnen.


    Sie kriegt wenn sie draußen macht Party und Kekse und alles. Aber sie möchte halt nicht. Zum Campen ist es mir grade echt noch zu kalt nachts, aber ich bekomm demnächst einen Camper mit Standheizung, dann muss ich vielleicht mal eine Woche fahren, sodass sie sich gar nicht mehr im Garten lösen kann. Vielleicht bleibe ich auch mal unauffällig eine Nacht vor dem Büro meines Mannes stehen und installiere dort eine Pipi Stelle. Was tut man nicht alles :rolleyes:

  • Irgendwelche Tipps? Das einzige was mir dazu einfällt ist ein Campingurlaub, irgendwann muss sie sich ja dran gewöhnen

    Tatsächlich hat Thyra am Anfang auch nur auf einer einzigen Wiese im ganzen Umkreis gepinkelt und gekackt und auch da erst nachdem ich ihr nach 3 Tagen gedroht hatte: "Wenn du jetzt nichts machst dann gehts zum Tierarzt und dann kommts raus ob du willst oder nicht!" :D Egal wohin wir einen Ausflug gemacht haben.. Absolut nichts.. erst wieder auf ihrer bekannten Wiese :rolleyes:


    Wir sind dann mal über ein Wochenende an die Ostsee gefahren. Da hatte sie dann in einem ruhigen Eck mal gepinkelt aber nicht gekackt. Dann sind wir 2 Tage später im Wald wandern gegangen und auf der angrenzenden Wiese hab ich mit ihr gespielt und plötzlich hat sich der Hund hingesetzt und gekackt. Ab da war der Knoten geplatzt und es geht mittlerweile überall. :D