Kimmo Wenn ich mich recht erinnere war es für dich auch unangenehm, denken zu müssen, dass deine Hunde möglicherweise zu wenig Auslauf bekommen, vor allem deine Hündin, die offenbar gerne täglich bis zu 15km läuft.
Du siehst ja den Unterschied in der Veranlagung schon an deinen eigenen 2 Hunden. Es wäre sicherlich für beide auch eine sehr unterschiedliche Beeinträchtigung, wenn sie auf Haus mit kleinem Garten mit 2 kleinen Gassirunden täglich umsteigen müssten. Dein Rüde würde wahrscheinlich sagen, jo hey alles klar aber die Hündin wäre möglicherweise unausgeglichen auch wenn sie generell Ruhe halten durchaus kann.
Ich bin generell der Meinung: Genetik ist ja nicht zum Spass da. Und nein, es kommt nicht nur auf die Erziehung bzw. Führung an. Genetische Veranlagung kann man lenken und beeinflussen aber nicht überschreiben. Wir reden heute ständig (neues Modewort in der Hundebubble) von "Bedürfnisorientiert".
Komme ich meinem Hund bedürfnisorientiert entgegen wenn ich seine Genetik ignoriere und sage Nö, es kommt nur drauf an wie ich ihn führe und erziehe, seine Veranlagung is mir schnuppe?
Ich finde sogar, dass das sehr glattes Eis ist und wir sollten prinzipiell immer versuchen neuen Hundehaltern sehr sehr ans Herz zu legen sich für einen Hund zu entscheiden der in seinen (möglichen) Ansprüchen zum Naturell und den Lebensumständen seiner Halter in Spee, passt. Neuen Haltern erzählen zu wollen "Ja nee, du machst den Hund dann schon passend für dich" halte ich für den falschen Weg.
Bei Michelliau hier, dem wir den Faden jetzt total zerplückt haben
, habe ich den Eindruck, dass sie sehr gut und offen für alles an das neue Familienmitglied herangehen.