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  1. Das Schäferhund Forum
  2. Gesundheit & Ernährung
  3. Gesundheit von Hunden

nächtliches Erbrechen bzw. wenn lange Pausen zwischen der Futtergabe ist

  • nette
  • 19. November 2025 um 06:08
  • nette
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    • 19. November 2025 um 06:08
    • #1

    Hallo ihr Lieben,

    vll. habt ihr einen Tipp für mich was helfen könnte.

    Folgendes Thema: Carma schläft Nachts recht lang und damit sind die Pausen zwischen der Futtergabe abends und morgens doch recht lang.

    Ich versuche zwar immer vor dem schlafen gehen noch eine Hand voll Trockenfutter zu geben, aber manchmal scheint die Portion dann zu klein und sie wacht dann nachts um 4 auf und übergibt sich. (Sie geht zwischen 21 und 22 Uhr ins Bett)

    Derzeit bekommt sie 3 x am Tag Futter - hier kann ich die Zeiten auch nicht von Mittag auf Abends so lange ausdehnen, sonst kotzt sie halt abends. Und zu klein werden lassen kann ich die Portion auch nicht, dass ich es auf 4 x mache.

    Es scheint ihre Grenze sind so etwa 6 Stunden und dann braucht sie Nachschub. Sie schläft aber Nachts durchaus auch 10 Stunden am Stück :sleeping:

    Was könnte helfen? Also irgendwas was ich ihr Abends als "Betthupferl" geben kann?

    Ich weiss von einer Bekannten, die hat immer Leberwurstbrot oder Schmalzbrot gegeben damit ihr Hund sich nicht übergibt.

    Was habt ihr für Erfahrungen?

    Grüßle

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Tay
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    • 19. November 2025 um 07:14
    • #2

    Ich habe mal gelesen, dass man nichts machen soll - weil der Magen das lernt, und wenn man anfängt so zu füttern, dass es nicht passiert, reguliert sich das auch nicht. Ich hatte ein ähnliches Problem und das klang logisch für mich, aber den Hund kotzen lassen war für mich irgendwie kontraintuitiv ?( tatsächlich gab es eine Zeit in der ich Arwa Magenschutz gegeben habe, weil sie zu Übersäuerung tendierte, und danach war es dann auch vorbei mit der Kotzerei. Würde ich aber ohne Rücksprache mit TA nicht einfach so zu raten.

    Probier doch mal abends gegen 22 Uhr Zwieback, soll auch gut sein, und wenn das hilft langsam nach vorne ziehen zeitlich?

    Heilerde könnte man auch probieren - einfach übers Futter geben. Soll auch helfen.

    Aber wir haben es damit halt nicht in den Griff bekommen, nur mit einmal den Magen beruhigen über Magenschutz.

  • Ruebchen
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    • 19. November 2025 um 07:57
    • #3
    Zitat von Tay

    Ich habe mal gelesen, dass man nichts machen soll - weil der Magen das lernt, und wenn man anfängt so zu füttern, dass es nicht passiert, reguliert sich das auch nicht

    Das würde ich so unterschreiben. Ero hatte im Junghundealter auch mal so ne Phase, war dann nach einigen Tagen vorbei.

    Wenn's sich nach ein paar Tagen nicht reguliert hat, würde ich aber schon auch nach Alternativen suchen... Ist ja für alle Beteiligten nicht so schön wenn der Hund dann dauerhaft Nachts kotzen muss ?(

    Liebe Grüße,

    Nina mit A.J. & Ero 

  • Axman
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    • 19. November 2025 um 08:35
    • #4

    Oh wow, ich habe tatsächlich noch nie davon gehört.

    Das meiste Futter kriegt der kleine Hund eh aus der Hand beim Übungen machen, in die Futterschüssel kommt nur ein proforma Portiönchen zu den Zeiten wo die anderen fressen.

    Ich finde es wirklich interessant, weil ich füttere die Grossen abends um 8 Uhr und dann erst wieder am nächsten Mittag, weil ich normalerweise morgens trainiere oder sonstige Action mache und da will ich nicht, dass sie zu viel im Magen haben, sie bekommen ja normalerweise Futterbelohnung während Training oder Ausflügen.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Mona
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    • 19. November 2025 um 09:01
    • #5

    Ich würde das Futter wechseln.

    Meine Malis hatten alle ein Problem mit Nüchternkotzen und Sodbrennen. Seit ich kaltgepresstes Futter füttere ist das weg, hat bei vielen anderen auch funktioniert.

  • schaffiebrig
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    • 19. November 2025 um 11:34
    • #6

    Während der Nachtruhe brauchts kein Futter. Genau wie bei uns Menschen wird im Schlaf weniger Energie benötigt. Der Hund sollte mit einer längeren Futterpause zurechtkommen.

    Davon ab schließe ich mich Mona an und würde vermuten, dass mit dem Futter irgendwas nicht passt.

  • Blackie
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    • 19. November 2025 um 13:42
    • #7

    Also Simba hatte auch oft dieses Problem (und hat es auch heute noch, wenn es dann den Morgen/Vormittag über dann doch mal zu lange dauert mit dem Futter).

    Was gut geholfen hat, war ein Wechsel des Futters.

    Wie lange hat sie das denn jetzt schon mit dem kotzen nach einer bestimmten Zeit?

    Evtl. verträgt sie das Futter wirklich nicht richtig und neigt dann zum übersäuern...
    Kenne ich von mir selbst persönlich auch :D

    Liebe Grüße von Drago, Simba, Suma und Timo! :)

    Simba of perfect dogs | Weißer Schweizer Schäferhund | rüde | WT 24.06.2019

    Drago von dem Würger vom Lichtenmoor | Schwarzer Deutscher Schäferhund | rüde | WT 19.03.2020

    Suma von der Amsche Wiese | Deutscher Schäferhund | rüde | WT 08.03.2022

    Für immer in meinem Herzen:
    Damon | Weißer Schweizer Schäferhund | rüde | WT 18.12.2009 *24.06.2019

  • Maline
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    • 19. November 2025 um 14:59
    • #8

    Das scheint irgendwie so ein Malinois Problem zu sein, war bei allen 3 so.

    Was dann grundsätzlich funktioniert läuft bei uns so: Sobald ich aufstehe ( zwischen 6.00 und 8.00 Uhr, je nach Wochentag) gehen die Hunde kurz pieseln in den Garten, dann gibt es einen großen Hundekeks. Nach dem Gassi, also meist so 1 - 2 Stunden später wird gefüttert. Abends fressen so ca. 19.30 Uhr und bevor ich ins Bett gehe noch mal einen Keks. Ein Hungerkotzen passiert am ehesten, wenn im Magen noch ein kleines Stückchen Kauartikel ist, der zum Schluss einfach runtergeschluckt wurde.

    Ich füttere sehr knapp, so dass ich beim Training gut belohnen kann ohne einen fetten Hund zu bekommen.

    Bei der Malihündin musste ich mir damals von meinen Vereinskollegen anhören, sie wäre verzogen, wenn sie abends pünktlich ihr Futter einfordert. Einmal musste ich mit ihr zu der Zeit zum Blutabnehmen, da war sie schon völlig unterzuckert und nicht etwa verwöhnt....

    Es schadet aber nicht, wenn du die Futtersorte mal wechselst. Was der eine Hund gut verträgt, ist für den anderen vielleicht nicht das richtige.

  • Wuesti
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    • 19. November 2025 um 16:15
    • #9

    Tatsächlich kenne ich dieses Problem auch teilweise von meinen Hunden.

    Wenn du aber dann wieder öfter fütterst, dann lernt der Magen ja nicht sich auf weniger Mahlzeiten pro Tag einzustellen.

    Ich bin immer gut damit gefahren den Hunden etwas Natron zu geben, um ein übersäuern zu vermeiden, würde aber auch ggf. zu einer anderen Futtersorte raten, falls es sich nicht zeitnah gibt.

  • nette
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    • 20. November 2025 um 06:10
    • #10

    mh, ok danke für Eure Erfahrungen

    es kommt nicht täglich vor, aber doch mehr als ich es von Lexy kenne - daher die Frage wie Eure Erfahrungen so sind

    ich werd also schauen wie sich das weiter entwickelt

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Pepper
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    • 20. November 2025 um 12:47
    • #11

    Ich kann dem "der Magen muss lernen" etc. nicht zustimmen.

    Das Kotzen ist in dem Alter meist eine Übersäuerung.

    Pepper hatte das in seiner Junghundphase ebenfalls, allerdings nicht nur nachts.

    Wenn wir mit ihm länger unterwegs waren und so seine Mahlzeit über 3-4h nach hinten geschoben wurde, kam das vor.
    Es kam dann beim Kotzen nur - sagt man beim Hund auch "Galle"?

    Dazu muss ich sagen, das ich ihn im Futter "recht kurz" gehalten habe und jede Mahlzeit genau abgemessen wurde.
    Deshalb war da vermutlich auch wenig Toleranz.

    Am Ende bin ich der Meinung, das mein Hund nicht hungern muss und gerade ein Junghund, der Wachstumsphasen hat, entsprechend mit Nährstoffen versorgt werden sollte.

    Will sagen...umbringen wird Carma das nicht wenn es vorkommt. Zu Standard und "normal" deklarieren würde ich das nicht.

    Pepper bekommt übrigens heute noch, wenn wir am Tag das erste Mal sehr spät rauskommen immer eine kleine Hand voll Trockenfutter, damit er nicht 1,5h mit leerem Magen durch die Felder läuft.
    Danach gibt es die Hauptmahlzeit und er hat 4-5h Ruhe.
    rein energetisch merkt man ihm das total an, ob er mit oder ohne leerem Magen läuft.

    Wäre bei uns ja nun auch nicht anders...

  • Axman
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    • 20. November 2025 um 13:37
    • #12

    Verzeiht mir ein erneutes: Isch bin erstaunt

    Ich kenne das wirklich überhaupt nicht von keinem meiner Hunde jemals.

    Wann kotzen sie mal? Wenn sie was gefressen haben das nicht verdaulich ist oder sie konkret eine Infektion haben oder irgendein Futter nicht vertragen haben evtl. weil sie nicht daran gewöhnt waren. Z.B. Knabberzeug

    Ich merke meinen Hunden auch nicht energetisch an ob sie einen leeren Magen haben oder nicht. Klar, Hunde haben so eine Tendenz direkt nach einer Mahlzeit einen Herumblödelanfall zu kriegen, oder Zoomies aber das stelle ich nicht in Zusammenhang mit den Nährstoffen des Futters sondern vielleicht eher damit, dass sie vorher eine riesige Vorfreude und Aufregung hatten, die beim Fressen quasi gebremst wird und dann hinterher irgendwo raus will.......

    Hunde im Wachstum bekommen bei mir auch knapp bemessenes Futter und einige sagen "zu dünn" aber ich bin da old school. Insgesamt sind meine Hunde immer schlank.

    Also danke insgesamt für diese Informationen, das ist ja schon interessant zu wissen

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Maline
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    • 20. November 2025 um 13:48
    • #13
    Zitat von Axman

    Ich kenne das wirklich überhaupt nicht von keinem meiner Hunde jemals.

    Meine Bekannte hatte bei den DSH auch keine Probleme, erst jetzt mit Mali.

    Zitat von Pepper

    rein energetisch merkt man ihm das total an, ob er mit oder ohne leerem Magen läuft.

    Meine Malihündin war dann extrem nervös und gereizt. Gerade wenn wir ein Seminar oder Turnier hatten und gleich in der Früh dran waren, habe ich zum damaligen Zeitpunkt nicht vorher gefüttert.

    Die anderen werden jetzt morgens trotzdem normal gefüttert, den mit Anreise, Anmeldung etc. sind bis zum ersten Start mindestens 2 Stunden rum.

  • Pepper
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    • 20. November 2025 um 14:16
    • #14

    Mir ist halt wichtig, das Pepper nicht mit einer "Tonne" durch die Gegend springt.

  • Axman
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    • 20. November 2025 um 15:22
    • #15
    Zitat von Maline

    Meine Malihündin war dann extrem nervös und gereizt. Gerade wenn wir ein Seminar oder Turnier hatten und gleich in der Früh dran waren, habe ich zum damaligen Zeitpunkt nicht vorher gefüttert.

    Die anderen werden jetzt morgens trotzdem normal gefüttert, den mit Anreise, Anmeldung etc. sind bis zum ersten Start mindestens 2 Stunden rum.

    Klar, typischerweise sind meine Hunde vor dem Training in Erwartungshaltung auf Futter, da sie Training, Hundeplatz, zur Fährte fahren, etc. mit Futter verknüpfen und mit höherem Erregungszustand.

    Deshalb habe ich auch meistens, bei Axel der Futtertriebsau, vor Fährte oder Hundeplatz oder Prüfung etwas Futter gegeben, damit der erste Frust erstmal bisschen ausgeglichen wird und der Hund nervlich bisschen runterkommt.

    Das hat mMn aber nichts mit Hunger zu tun und auch nichts mit dem Magen. Es ist die hohe Erwartungshaltung, die man ja schliesslich auch aufgebaut hat um mit dem Hund effektiv trainieren zu können.

    Mir ist eingefallen wann Axel einige Male gekotzt hat: Wenn ich nach einem SD Training bei Hitze zu schnell nach dem Training zu viel habe trinken lassen. Das kam dann nach paar Minuten wieder raus.

    Oder als er klein war und er hat so dermassen geschlungen, dass er direkt wieder erbrochen hat.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

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