Roopa verletzt Mini-Hund

  • HILFE !

    Roopa hat einen Mini-Hund verletzt

    neulich waren wir auf unserem Feldweg, als Lupa (sind beide befreundet - habe schon geschrieben bzw. Bilder-Album) des Weges kam - aber mit einer 2. Person mit Yorkshire Terrier . Habe Roopa an den Weg gesetzt und gewartet. Lupa kam allein und der Yorkshire Terrier blieb zurück - Prima ! - beide haben sich kurz begegnet und wir haben ein paar Worte gewechselt. Die beiden gingen dann weiter und als sie ca. 20m weiter waren, sah Roopa mich an ("gehen wir auch mit / darf ich auch hin) ich erlaubte dies und er rannte zu Lupa. Nun war der Yorkshire Terrier aber viel näher und machte noch einen Schritt zu Roopa/Lupa und dann passierte es: Roopa drehte sich um mit Gebell und bellte den Yorkshire Terrier an und sprang auf ihn zu - das alles nur wenige Sekunden - Roopa kam gleich zu mir - die beiden haben den Yorkshire Terrier untersucht und gaben Signal, dass nichts sei - am Abend kam dann die mail: der Hund hat innere Verletzungen und es sei nicht sicher ob er überlebt. Roopa hat ihn nicht gebissen, aber wohl mit seinem Gewicht schwer verletzt

    Der Yorkshire Terrier ist ein Rüde und Lupa ein Mädchen und Roopa/Lupa verstehen sich sehr gut - der Yorkshire Terrier wurde wohl als Nebenbuhler angesehn und abgewehrt.

    Was am Anfang bedacht war: Abstand zu dem kleinen - wurde dann total missachtet, ich hatte keinen Gedanken mehr dazu (der Yorkshire Terrier war total ausgeblendet)

    mir ist in über 20 Jahren Hundehaltung noch nie etwas passiert (habe noch nie die Versicherung in Anspruch nehmen müssen)

    Ich bin schockiert - traumatisiert !


    Roopa+Lupa:

    [Blockierte Grafik: https://s1.shotroom.com/img/180120/gms2j_o.jpg]

  • Das tut mir so leid ?( ich hoffe der kleine schafft es.

    Ich habe auch oft bedenken wenn Argos mit so kleinen Hunden spielt.

    Er ist schon so groß und schwer aber eben auch noch sehr paddelig.

  • Ach Roopa, das ist ja entsetzlich ;(, das tut mir sehr leide für dich. Ich kann das gut verstehen und fühle oft so wie Argos : Harras mit seinen 53 kg und dann z. T. auch etwas grobmotorisch, da habe ich auch schon mal Angst, dass einem kleinen Hund aus Versehen etwas passiert.

    Ich drücke dem Yorkshire und euch die Daumen, dass alles doch noch glimpflich abläuft.

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • Oh nein Roopa :(


    Schlimme Sache, richtig scheisse gelaufen.


    Genau aus diesem Grund meide ich kleine Hunde mit Dogmeat alleine das Gewicht reicht aus um schwere Verletzungen zu verursachen. Er darf mit keiner kleinen Rasse spielen.

    Unter uns in der alten Wohnung ist ein 3 Monate alter Chihuahua eingezogen und die Besitzer wollten gleich Kontakt zu uns :rolleyes: Auf der einen Seite natürlich toll so ohne Angst vor dem bösen Schäferhund aber leider kann ich den Kontakt nicht zulassen. Einfach weil ein Pfotenschlag ausreicht um alles zu brechen.


    Hoffentlich schafft es der kleine. Mach dir dennoch nicht zu viele Vorwürfe auch wenn es innerlich wahrscheinlich furchtbar ist

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Ach Roopa, das tut mir so leid. Ich kenne Roopa ja und weiß, dass das einfach unglücklich gelaufen ist. Lotte geht sehr zart mit kleinen Hunden um, das ist kein Problem. Aber Ludwig ist viel grobmotorischer.

    Ich drücke dem Kleinen die Daumen, dass das gut ausgeht. Roopa hat ganz normal kommuniziert, nur das Größenverhältnis hat nicht gestimmt. Dass ein Moment der Unachtsamkeit so schlimme Folgen, ist furchtbar. Aber wir sind Menschen und machen Fehler! Ich hoffe sehr, dass alles gut wird und du das bald verarbeiten kannst. ?

  • Gibt es was Neues von dem Yorkshire?

    Es war ein Unfall. Ich hoffe sehr, dass der Kleine durchkommt. Auch wenn es ein Unfall war, ist es eine schlimme Sache für alle Beteiligten. Das sowas nicht hätte passieren sollen ist eine Sache, aber wir sind Menschen. Und manches kommt uns nicht in den Kopf.

    Meine Mama hat einen Chiuhuahua Rüden. Gin mag den Kleinen. Mutter hat immer gemeint auch nur beim Abschnüffeln, Vorsicht! Ein Pfotenschlag und Gin kann seine Rippen brechen. Zuerst wollte ich "ach blödsinn" sagen, aber dann habe ich inne gehalten. Es stimmt schon. Daher, wenn wir Zusammenlaufen haben wir forciert, das man miteinander rennt und spielt, ja, aber OHNE Körperkontakt. Das schaut es so aus: Gin rennt weg mit einem Stock oder Spielzeug und der Kleine hinterher, aber nicht umgekehrt.


    Roopa, wie schaut es rechtlich aus in Deutschland? Es war KEIN Biss. Würden die Besitzer den Ordnungsamt verständigen, würde Roopa Probleme bekommen?

    Hast du mit denen geredet nach dem Mail?

    Ich Drücke euch die Daumen.

  • Rein rechtlich gesehen kann der Geschädigte Schadenersatz fordern.

    Als Tierhalter haftet man-Achtung(!)- VerschuldensUNabhängig für den Schaden,der vom eigenen Tier verursacht wird. Soweit der Grundsatz.

    ABER: Dennoch wird immer auch geschaut ob der Geschädigte den unfall /die Situation nicht durch eigenes verhalten erst verursacht/heraufbeschworen hat. Dies kann dann zu kleineren bis auch vollumfänglichen Haftungsausschluss führen.

    So wurde zum Beispiel auch ich mal von einem Biss/Verletzung durch meinen Hund an einem Anderen komplett freigesprochen. Ebenfalls beachtet werden eventuell vorhandene Leinenpflichten.


    Beispiel: Die Kühe eines bauern brechen durch den Weidezaun und trampeln eine Tankstelle nieder. --> Bauer haftet voll. Auch wenn er sich an alle Vorschriften gehalten hat. Denn als Tierhalter trägt er das Risiko.


    Beispiel2: Tankstellenpächter mag den bauer nicht und will dem eine reinwürgen und zerschneidet vorher den Weidezaun. Kühe brechen aus und trampeln Tankstelle nieder.--> Wäre dann vom Richter abhängig. In so einem Fall jedoch würde der Bauer vermutlich nichts bezahlen brauchen. Im Gegenteil,unter Umständen könnte der Bauer sogar Schäden an den Kühen geltend machen.

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Altobelli was für ein Mist.


    Nur mal eine Frage. Der kleine hat innere Verletzungen davon getragen. Das habe ich noch verstanden, aber das hat man nicht gemerkt? Ich kann mir das gar nicht vorstellen, vor allem wenn es so schlimm ist.

    Egal wie wenig Geld und Besitz du hast,
    einen Hund zu haben,
    macht dich reich.

    Louis Sabin

  • Das ist echt ein blöder Mist! Roopa, hast Du Gelegenheit, Dir den Yorkie mal persönlich anzusehen? Bei allen Unfällen, die vorkommen und so realistisch es bei dem Größenunterschied ja leider auch ist, daß der Kleine tatsächlich was hat, könnte es aber auch immerhin sein, daß da jemand schwindeln will? Ist ja alles schon vorgekommen. Ist der Kleine denn ganz normal weiter gelaufen? Hat er Schmerzensschreie von sich gegeben? Denn sollte er normal weiter gegangen sein usw. fände ich es schon sehr fragwürdig, daß er dann so schlimme innere Verletzungen haben sollte.....

    Daß Du total geschockt bist, kann ich sehr gut verstehen! So was passiert leider....Der arme Roopa kann ja nichts dafür, er hat sich ja nicht falsch oder aggressiv verhalten.

  • Mein Mann hat spontan das Gleiche gesagt. Zudem Roopa ja auch nicht geschrieben hat, dass Roopa direkt auf den Kleinen gesprungen ist.

    Eine innere Blutung tritt oft nicht gleich in Erscheinung. Anderseits maßregeln (normale!) große Hunde selten so, dass die Kleinen gleich derart verletzt sind. Ludwig hat sich 2 mal kleine Hunde vorgeknöpft, die ihm blöd gekommen sind. Wir sind sofort eingeschritten und beide Male gab es nicht mal einen Kratzer.

    Ich persönlich würde auch erstmal mit der Versicherung Rücksprache halten, den Sachverhalt schildern und ggf einen Gutachter einschalten lassen.

    Roopa ist ein temperamentvoller, aber in keinster Weise aggressiver Hund. Wenn er wirklich Schuld an der Verletzung haben sollte, ist das ein tragisches Unglück gewesen.

  • sowas ähnliches kenn ich wir waren auf dem platz und alle hunde liefen durcheimander. odin startet durch und rempelte einen anderen rüden an.

    das war vormittags abends bekam och dann die Nachricht das odin ihn verletzt hätte mit foto und ta rechnung.

    hatte das damals auch hier im forum geschrieben.

    wir haben nur die hälfte gezahlt da ich nicht sagen konnte ob oder ob nicht.

    merkwürdig fand ich da das er am innenschenkel verletzt war da wo odin nie hätte hinkommen können.


    man will ja niemanden was unterstellen aber merkwürdig ist das schon.


    hoffe du berichtest bald was raus kommt

  • Ich wills mal so sagen. Man kann natürlich auch in Frage stellen ob entsprechende Verletzungen vom eigenen Hund in jener Situation hervorgerufen wurden.

    Will ein Geschädigter Schadensersatz,müsste der schon auch darlegen können das der Schaden durch den Schädiger auch hervorgerufen wurde. Oder hier eben von Roopa und nicht zwei Stunden später durch ein Auto weil der Yorki auf die Straße gerannt ist,beispielsweise,oder der Hund vielleicht schon vorher krank war. Ich persönlich kann mir das schwer vorstellen,einzig ein schwerer Hund stünde auf dem Bauch eines kleinen Hundes. Ansonsten müsste man ja von Knochenbrüchen ausgehen. ...würde ich zumindest als Laie mir logisch zusammenreimen.


    Ist natürlich jetzt schwierig für Roopa. Denn stellt man das in Frage,unterstellt man natürlich auch das Lügen des Geschädigten.

    Einzige Idee die ich hätte wäre,das man sich den Befund zuschicken lässt und diesen dann dem TA seines Vertrauens vorlegt,die Situation shcildert und nachfragt ob die entsprechenden Verletzungen tatsächlich hiervon oder davon herrühren können und danach überlegen ob man da wirklich Zweifel anmeldet,oder die eigene Versicherung-falls vorhanden- in Anspruch nimmt b.z.w. man bezahlt.

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • klingt zwar blöd aber erstmal dumm gelaufen roopa hat es ja nicht mit absicht gemacht. leider reicht manchmal schon das gewicht. hoffe der kleine schafft das.

    genau - die vielen Blickrichtungen zu dem Fall, ist diese, die mich am meisten beschäftigt: das Restrisiko - da wo wir nichts mehr tun können, wie du sagst: dumm gelaufen

    apropos Restrisiko: hier 30km entfernt steht das AKW Fessenheim (wo auch immer von Restrisiko gesprochen wird) die haben in einem Jahr mehr Störungen, als ich in 2 Jahrzehnten

    oder konnte ich doch was dafür? oder darf man einen "Black-Out" haben dürfen. Ich habe ja am Anfang geprüft nach Gefahr und es nachher ausser Acht gelassen

    Wie kann man mein Verhalten und das Verhalten von Roopa einordnen, bewerten? Bin ich trotzdem noch ein "guter Hundehalter" oder gehöre jetzt auch ich "an die Leine" und der Hund mir entzogen?

    Diese Frage beschäftigt mich sehr, denn meine täglich Mühe und Vorsicht ist dann eben nichts mehr wert, wenn es kracht! - oder setzt man alles in ein 20-jähriges Verhätnis und kommt zum Resultat: guter Hundehalter mit 0,01% Vorfällen !

    versteht ihr was ich meine?

  • Nur mal eine Frage. Der kleine hat innere Verletzungen davon getragen. Das habe ich noch verstanden, aber das hat man nicht gemerkt? Ich kann mir das gar nicht vorstellen, vor allem wenn es so schlimm ist.

    hab den Vorfall auch nicht bis ins Detail geschildert.

    nach der Prüfung haben sie gemeint, es sei nix und sind weitergelaufen und ich die andere Richtung. 10 Minuten später kam er mit dem Hund auf dem Arm und meinte, er muß dringend zum Arzt (Klinik)

    Die Diagnose: Rippenfrakturen und Pneumomothorax (durch die Rippen wird die Lunge verletzt und es findet keine Belüftung mehr statt) absoluter Notfall

    inzwischen gibt es Entwarnung: dem Hund geht es wieder gut! (hab gestern die Rechnung bekommen (werde sie die Tage mal posten, ist immer interessant): 1.700,-)

    bin jetzt schon etwas beruhigter !

  • du bist definitiv kein schlechter hundehalter schließlich hast du dir ja gedanken gemacht was mit dem hund wird. in manchen situationen denkt man sich nix bei sowas kann mal passieren darum heißt es ja unfall.

    ein schlechter halter hätte sich keine gedanken gemacht auch roopa ist da durch kein gefährlicher hund.


    hoffe du kannst dich etwas beruhigen aber kann das voll nach vollziehen . meine hündin die sonst keiner fliege was zuleide tut hat letzten auch nach der Nichte meines freundes geschnappt und geknurrt aber kein sah die Situation vorher.

    meine gedanken kann man sich dann denken mir ging es da wie dir lags an mir hätte ich meine hündin für das verhalten zusammen stauchen sollen oder war es sogar das richtig.

    bis ich dann rausbekommen habe das die nichte sie ins ohrgebissen hat somit fand ich die Situationslösung super lieber knurren als beißen.

    aber meine hpndin ist die böse in die ihren augen damit leb ich jetzt .

    für mich war es dann in ordnung.


    und so ists bei roopa auch er ist ja nicht mit der absicht hin den hund zuverletzen

  • Ich kann mich dem nur anschließen, dass man durch so einen Vorfall kein schlechter Hundehalter ist! Und ich hoffe, dass das auch die Halter von dem Kleinen so sehen, dass es ein Unglück war und kein böser Schäferhund! Zum Glück geht es dem Kleinen wieder gut.

    Dieses Ereignis zeigt mir, dass es besser ist, Hunde mit so einem Größenunterschied, v.a. wenn es 2 Rüden sind, nicht mehr ohne Leine laufen zu lassen. Ein großer Hund unterscheidet leider nicht, ob es ein kleiner oder großer Hund ist, wenn sie sich in die Wolle bekommen.

    Ich hoffe, du kannst das Ganze für dich abschließen, Roopa.


    Mäuschen, Respekt vor deiner Hündin! In der Situation so souverän zu reagieren, da kannst du stolz sein! Vielleicht sollten die Eltern ihrem Kind einen Maulkorb anlegen! :cursing: